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Komplex!!! Migration vieler VMs zwichen 2 Vcentern ESX4.x

Virtualisierungsmanagement, Servermanagement.

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Komplex!!! Migration vieler VMs zwichen 2 Vcentern ESX4.x

Beitragvon r0k » 11.01.2011, 14:43

Hallo,

wir haben folgendes komplexes Szenario.

Deutschland: 1 Vcenter 4.1 mit 1 Datacenter England

Datacenter England: 1 Cluster ESX 4.1 (Enterprise Plus) mit FC Storage Netapp

England: 1 Vcenter 4.0 mit 1 Datacenter England

Datacenter England: 1 Cluster ESX 4.0 (Enterprise) mit FC Storage Netapp

Problem: Migration vieler VMs von Vcenter England nach Vcenter Deutschland.

Lösungsansatz: Installation VMware vCenter Converter Standalone auf einem Host in Deutschland. Darüber wird das verschieben einer VM zwischen den Vcenter angestoßen. Klappt auch soweit nur für eine 40GB VM zeigt er eine Zeit von über 12 Stunden an un die Transferrate liegt bei gerade mal 659KB. Was ich nicht verstehe da Source ESX Server und Destination ESX Server im gleichen lokalen Netz stehen. Lediglich die vCenter sind durch eine 10Mbit S-DSL Leitung verbunden, da eins in Deutschland und das andere in England steht. Es sieht für mich so aus, als ob die Daten der Source VM über die langsame 10Mbit Leitung bis zu unserem Vcenter in Deutschland wandern und dann über die gleiche Leitung wieder zurück zu den ESX servern.

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Beitragvon irix » 11.01.2011, 16:15

Anstelle vom Converter haette ich auf Veeam/Vizioncore und deren Replizierungsmodule gesetzt. Zumind. bei Vizicocore ist es so das man die Replikate VORAB mittels Datentraeger transportieren und importieren kann um dann hinterher im "Online" Mode nur noch die Deltas zu uebertragen und das halt einmalig.

Gruss
Joerg

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Beitragvon Tschoergez » 11.01.2011, 17:53

Hi!
Gleiches Verhalten auch mit dem Converter auf einem der vCenter?

(Ich meine mich zu erinnern, dass beim Standalone converter die daten gerne über die Maschine gehen, auf der der Standalone Converter läuft...)

Könnt Ihr nicht einen der Hosts von einem Cluster temporär ins andere vCenter hängen und dann die VMs via "Migrate" verschieben?

viele grüße,
jörg

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Beitragvon mangold » 11.01.2011, 18:34

Ist das eine einmalige Geschichte? Wir haben unsere RZ MIgration (>100Vms) mit Veeam FastSCP erledigt, wir hatten aber eine 100Mbit Verbindung zwischen den Standorten Transferraten von 9-10 MB/s konnten schon erreicht werden, also direkt am Limit. Die Kopie wurde direkt über die ESX Server gemacht, nicht über das VC. Die kopierte VM wurde dann im neuen RZ lediglich registriert.

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Beitragvon r0k » 12.01.2011, 09:39

Vielen Dank für die vielen Guten Vorschläge erstmal.

Also mit dem Standalone Converter gehts garnicht. Für eine 30GB VM habe ich knapp 9 Stunden gebraucht.

Das mit dem migrieren ist eine einmalige Sache deswegen wäre es schon toll wenn wir es irgendwie mit Mitteln hinbekommen, die wir nicht erst noch kaufen müssen.

Der vCenter Converter aus dem vCenter läuft auch nicht wirklich sauber. Hab mit dem bisher nur Probleme gehabt. Auf dem 4.1 Vsphere ist er ok aber bei dem 4.0 startet er nicht mal. Bei der Install unter Plugins steht immer nur 100% aber er wird nie wirklich fertig.

Die Idee mit dem alle Maschinen auf einen ESX host un den Host in unser vCenter heben ist denke ich die einzige Vernünftige Methode das für soviele VM's zu bewerkstelligen. Habe jetzt mal noch VEEAM FastSCP runtergeladen, ist ja kostenlos.

r0k

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Beitragvon r0k » 12.01.2011, 10:13

Ok, habe jetzt mal das FastSCP versucht. Also kopieren einer VM von einem ESX 4.1 aus Deutschland nach ESX 4.1 UK ist sogar noch langsamer als der vCenter Converter. Bekomme da gerademal 80Kb/s. Ich werde jetzt mal versuchen root access für einen der zu migrierenden ESX 4.0 in England zu bekommen um zwischen zwei englischen ESXn zu kopieren. Da dürften die Daten ja dann hoffentlich direkt über das 100MBps geswitchte Netz laufen und nicht erst zu meinem Client? Oder?

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Beitragvon Tschoergez » 12.01.2011, 10:34

nimm die variante, den ESX umzuhängen. Da kopierts dann direkt übers lokale Netz, und Du sparst Dir auch das registrieren und Frage ob die VM verschoben wurde beantworten jeder VM....

Namensauflösung funktioniert im kompletten Netz sauber?
(das ist meist das Problem beim Converter auf dem vCenter...)

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Beitragvon r0k » 12.01.2011, 11:16

Ja denke das wird die einzige saubere Lösung sein. Ja DNS funktioniert einwandfrei. Denke das Problem mit dem vCenter Converter ist Firewall bedingt. Zwischen den beiden Standorten ist ne Firewall und naja da ist nicht immer alles erlaubt. Denke das ist auch der Grund warum ich das Plugin von dem Englischen vCenter nicht ans laufen bekomme.

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Beitragvon r0k » 12.01.2011, 11:36

Hab eben nochmal versucht das Plugin zu installieren und siehe da jetzt gehts. Aber der Converter bricht bei 2% natürlich mit einem unknown error ab. Tolle Wurst.

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Beitragvon mangold » 12.01.2011, 15:25

r0k hat geschrieben:Ok, habe jetzt mal das FastSCP versucht. Also kopieren einer VM von einem ESX 4.1 aus Deutschland nach ESX 4.1 UK ist sogar noch langsamer als der vCenter Converter. Bekomme da gerademal 80Kb/s. Ich werde jetzt mal versuchen root access für einen der zu migrierenden ESX 4.0 in England zu bekommen um zwischen zwei englischen ESXn zu kopieren. Da dürften die Daten ja dann hoffentlich direkt über das 100MBps geswitchte Netz laufen und nicht erst zu meinem Client? Oder?
ja mit Root zugang (das meine ich mit direktem Kopieren) zu ESX Server ist das deutlich schneller. Wobei sich die Frage stellt, ob deine Workstation am selben Standort steht wie die ESX Farm DE. Ansonsten würde es sich anbieten, an EIMEN der beiden Standorte eine VM einzurichten, und von da aus zu kopieren um das mehrmalige hin- und her geschiebe zu verhindern.

Wie gesagt, wir haben so (zwar nicht am Stück) ca. 2-3 TB an VMs kopiert und das mit der Datenrate die auch die Leitung hergibt. Netzwerkprobleme zwischen den beiden Standorten sind auszuschließen?


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