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Vorlagen und WAN - Verbindungen

Virtualisierungsmanagement, Servermanagement.

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Vorlagen und WAN - Verbindungen

Beitragvon Randis » 08.06.2009, 20:23

Hallo zusammen,

wir setzen im Moment ein VI3-System mit ESX3.5U4 und VC2.5U4 in einem Standort ein. Es wird in naher Zukunft ein weiterer Standort mit 3 ESX-Hosts hinzukommen.
Wir wollen für die komplette Umgebung nur eine Vorlage pro OS verwenden, haben aber das Problem, dass die Außenstelle nur über 2Mbit mit der Zentrale angebunden sein wird. Das würde dann beuten, das wir zum bereitstellen eines Servers mit einer 20GB HDD ca. einen Tag benötigen würden obwohl nur 2,5 GB mit Daten gefüllt sind. (Oder wird nicht die komplette vmdk kopiert?)

Nun zu den Problemen die uns unklar sind.
Gibt es ein praktikabele Möglichkeit VM's über WAN-Verbindungen bereitzustellen oder bin ich "gezwungen" die Vorlage in die Außenstelle vorzuhalten?
Hat da jemand Erfahrungen und gibt es ggf. bei vSphere evtl eine Lösung dafür?

Gruß und Danke im Voraus
Randis

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Beitragvon continuum » 08.06.2009, 21:07

2.5 Gb Daten ? - das ergaebe wahrscheinlich ein ghost-image von 1.5 Gb - das kann man vielleicht schnell genug ueber WAN versenden.

Ansonsten erstell die templates mit Workstation und speicher sie als sparse Platten - die kannsu du dann auch locker uebers Netz uebertragen

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Beitragvon Randis » 09.06.2009, 08:40

Danke für die schnelle Antwort.

Soll das heißen, es gibt keine Möglichkeit mit Boardmitteln die übertragenen Daten so gering wie nötig zu halten?

Beide aufgezeigte Möglichkeiten sind irgendwie nicht das gelbe vom Ei...

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Beitragvon Tschoergez » 09.06.2009, 11:57

Hm, Du könntest evtl. die VM für das Template händisch im Sparse-Format anlegen (wie Ulli schon empfohlen hat).
Das müsste auch auf dem ESX gehen (Stichwort vmkfstools), (im ESX4 müsste es auch über die grafische Oberfläche gehen).

Ansonsten wie Ulli empfohlen hat, die VM auf der Workstation anlegen, und mit dem VMware Converter deployen (Das geht genau so einfach/kompliziert wie der Templates-Mechanismus im VC, sogar die sysprep-Integration gibts).

Viele Grüße,
Jörg

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Beitragvon irix » 09.06.2009, 12:20

1. Wenn deine Templates auf einem NFS liegen wuerden... dann koennte hintenrum ein rsnyc helfen.

2. Wenn man eine VCB Sicherung macht, geht leider nur von VMs und nicht direkt von Templates, dann landen hier auch nur die Nutzdaten auf Platte, der leere Bereich wird allderdings uebertragen. Bei einer zusaetzlichen Kompriemierung laesst sich nochmal 50% sparen. Allerdings bis man das automatisiert bekommt dauerts einbisschen und es verbleibt der Aufwand ein Restore per Converter zumachem um die VM zu importieren.

3. Mittels Snapshots wuerde sich auch was basteln lassen.

Ich wuerde einfach mal Methode 1 ausprorbieren und gucken was die VI somacht :)

Gruss
Joerg

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Beitragvon continuum » 09.06.2009, 22:11

Ach ja ....

du kannst mit vmware-vdiskmanager der Workstation die 20 Gb flat vmdk in eine gesplittete sparse vmdk convertieren - das gibt dann bei dir wahrscheinlich zwei- bis drei Gb.
Die verschickst du uebers Netz - und dein Kollegen von drueben wandelt wieder mit vmware-vdiskmanager um.
Das kann er dann auf den ESX hochladen


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