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Virtueller Virtual Center Server?

Alles zum Virtualisierungsmanagement und Servermanagement, was nicht direkt in ein festes Version-Schema paßt.

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Virtueller Virtual Center Server?

Beitragvon Oculus » 16.07.2008, 13:23

Hallo Leute,

wir haben hier gerade eine kleine Diskussion daüber, ob der VC-Server auch virtuell laufen könnte - oder vielleicht sogar sollte. Aus meiner Sicht spricht nur ein Szenario dagegen: nämlich wenn der VC-Server mal hängt - Bluescreen, was weiß ich, halt nicht mehr reagiert. Dann kann es ein kleines Problem geben.

Gibt es außer dieser Tatsache aus eurer Sicht noch Argumente dagegen?

Oculus

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Beitragvon Heros » 16.07.2008, 13:29

Wenn er hängt ist es egal ob virtuell oder phy.
Wir empfehlen virtuelles VC. Spricht nichts dagegen. Bei HA sogar noch besser.

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Beitragvon Tschoergez » 16.07.2008, 13:36

Du solltest halt nicht in Panik verfallen, wenn das VC down ist. Aber man kann sich ja immer noch direkt zu den ESX verbinden zum Troubleshooten. HA works independant von der VC verfügbarkeit.

einiges problem, das auftreten kann: VM mit Lizenzmanager geht nicht mehr, und keine lizenzen um die VM zu starten :grin:
Darum in einem solchen umgebungen empfehlenswert, zumindest einen Host mit host-based lizenzen zu bestücken.

Viele Grüße,
Jörg

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Beitragvon Oculus » 16.07.2008, 13:55

Ja, aber wenn ein physicher Rechner hängt, kann ich ihn immernoch hart ausschalten. Was ja beim virtuellen nicht mehr so einfach geht....

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Beitragvon Tschoergez » 16.07.2008, 13:59

vmware-cmd ... stop
oder vm-support
oder den VI-Client direkt zum ESX.

Als da gibts keine einschränkungen...

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Beitragvon Heros » 16.07.2008, 14:03

Mach ihn virtuell. Das ist meistens besser und es spricht wenig gegen

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Beitragvon chrish » 16.07.2008, 15:39

Heros hat geschrieben:Wenn er hängt ist es egal ob virtuell oder phy.
Wir empfehlen virtuelles VC. Spricht nichts dagegen. Bei HA sogar noch besser.

D.h ihr empfehlt das VC auch auf dem ESX Cluster zu betreiben?
Ciao Christian

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Beitragvon Oculus » 16.07.2008, 15:53

Okay, ich werde ihn virtuell machen. stimmt schon, dass nahezu nix dagegen spricht. ist eben nur ein prob wenn er selbst down ist...

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Beitragvon Heros » 16.07.2008, 15:56

chrish hat geschrieben:
Heros hat geschrieben:Wenn er hängt ist es egal ob virtuell oder phy.
Wir empfehlen virtuelles VC. Spricht nichts dagegen. Bei HA sogar noch besser.

D.h ihr empfehlt das VC auch auf dem ESX Cluster zu betreiben?
Ciao Christian


ja

Oculus hat geschrieben:Okay, ich werde ihn virtuell machen. stimmt schon, dass nahezu nix dagegen spricht. ist eben nur ein prob wenn er selbst down ist...


Waurm is das ein Problem? Wenn du dann noch mit dem VI Client auf den ESX kommst kannste das VC wieder starten? Bei ner phy. Büchse die net 100% Enterprise tauglich ist musste erstmal ins RZ rennen...

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Beitragvon Oculus » 16.07.2008, 16:04

ja, ist klar, hast' schon recht; es macht keinen Unterschied, ob ich einen nicht funktionierenden physischen Rechner in der Hand halte - das VC läuft dadurch auch nicht. Wenn das VC weg ist, macht es keinen Unterschied, wo es sich befindet.

Danke für eure Ausführungen!

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Beitragvon echt_weg » 16.07.2008, 17:47

tip: wenn du mal alles ausschaltest dann merk dir wo der vc zum schluß lief - erspart einen arbeit wenn man sich nicht zu zig esxen connecten will :D

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Beitragvon Heros » 16.07.2008, 19:20

Lang lebe VI Toolkit :)

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Beitragvon Fisi » 14.08.2008, 16:21

Ich werde wahrscheinlich 2 VCs machen, einen physicalisch und den anderen virtuell. Müssen ja nicht beide gleichzeitig laufen

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Beitragvon irix » 14.08.2008, 19:30

Hier ist er virtuell auf einem VMware Server und nicht Teil der ESX Farm. Er ist auch nicht Teil einer Windowsdomäne.

Gruss
Joerg

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Beitragvon andreas_wf » 15.08.2008, 08:19

Tschoergez hat geschrieben:VM mit Lizenzmanager geht nicht mehr, und keine lizenzen um die VM zu starten :grin:
Darum in einem solchen umgebungen empfehlenswert, zumindest einen Host mit host-based lizenzen zu bestücken.


Ui, was würde passieren, wenn keine Host-based Lizenzen verfügbar wären? Besteht auf anderem Wege die Möglichkeit die VM zu starten?

Das wäre ja sonst der einzige Grund, der gegen eine Virtualisierung des VCs sprechen würde..

Gruß
Andreas

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Beitragvon irix » 15.08.2008, 10:53

Das Problem hat man so doch nicht. Ist der Lizenzserver mal nicht erreichbar so merkt sich der ESX den letzten Stand fuer 14Tage.

Einzig was man nicht machen kann sind Aenderungen an der Farm und im HA. Man kann also keine Hosts aufnehmen z.B., allerdings ohne Probleme VMs stoppen und starten.

Gruss
Joerg

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Beitragvon Bomboletti » 25.09.2008, 14:40

Hallo zusammen,
ich habe einen Kunden, der sein VC unbedingt in einer VM unter VMware Server betreiben möchte.
Nun friert die VM immer wieder ein und muss neu gestartet werden.
Die VM läuft unter VMware Server 1.0.7 installiert auf einem Desktop Gerät mit 4 GB Arbeitspeicher und einer einfachen 80 GB HDD.
Später soll der VMServer mit der VM auf einen freiwerdenden Server umziehen, wenn denn mal alles läuft.

Kann es sein das das Virtual Center nicht unter einer VM auf dem Virtual Server 1.0.7 läuft, was ich mir nicht vorstellen kann, oder hat wohl nur das Desktop Gerät zu wenig Power?

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Beitragvon irix » 25.09.2008, 14:51

Also VMware Server 2 (noch rcX) tut hier wunderbar auf einem Linux. Dadrin ein W2k3 mit VC. Keine Probleme und es friert auch nicht ein.

Gruss
Joerg

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Beitragvon Heros » 26.09.2008, 08:22

Das sollte eher ein Problem vom Windows in der VM sein. Sonst funktioniert das ohne Probleme.


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