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Vmware Tools notwendig für VirtualCenter Umgebung?

Virtualisierungsmanagement, Servermanagement.

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Vmware Tools notwendig für VirtualCenter Umgebung?

Beitragvon roeschu » 18.01.2008, 11:10

Hallo

Habe bisher ESX 3.0 mit lokalem Storage verwendet. VM's sind alle Debian und Ubuntu's. Dabei habe ich bis jetzt die vmware tools nicht installiert auf diesen VM's da sie nicht offiziell unterstützt wurden und ich die Funktionen der vmware tools nicht benötigt habe bisher.

Jetzt hab ich habe ich bald VC 2.5 mit ESX cluster (HA,DRS). Gibt es entwelche Funktionen von HA, DRS, Vmotion welche nicht funktionieren ohne vmware tools?

grüsse

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Beitragvon Tschoergez » 18.01.2008, 11:18

Hi,
bei VMotion gibt es Warnungen ohne vmware-tools, und die (sowieso noch experimentelle) "VM-based"-HA-Funktionalität geht natürlich nicht ohne die tools.

Ansonsten kannst Du DRS, HA und VMotion auch ohne die vmware-tools verwenden, da sie allgemein unabhängig sind vom installierten Gast-OS.

Für Ubuntu sollte es inzwischen tool geben, da das supported ist. Die tools lassen sich aber auch leicht kompilieren.
Im Guest-Configuration-Guide (auf der VMware homepage unter der VI3-Dokumentation) finden sich dann auch weitere Tipps für die ganz Gast-OS.

Viele Grüße,
Jörg

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Beitragvon roeschu » 18.01.2008, 11:52

Tschoergez hat geschrieben:bei VMotion gibt es Warnungen ohne vmware-tools, und die (sowieso noch experimentelle) "VM-based"-HA-Funktionalität geht natürlich nicht ohne die tools.



Hallo Joerg

Danke. Was meinst du mit "VM-based" HA Funktionalität? Meinst du damit HA aufgrund von intern in der VM gesammelten Leistungsdaten?

gruss

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Beitragvon angoletti1 » 18.01.2008, 11:55

VM-based HA, setzt ein, wenn die VMTools keinen Heartbeat mehr senden. Dies soll OS-Fehler erkennen und entsprechend eine andere VM aktiv schalten.

Grüße
Chris

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Beitragvon Tschoergez » 18.01.2008, 11:57

Leistungsdaten ist übertrieben...
Es gibt beim VC2.5 experimentell die Möglichkeit, dass der Heartbeat der vmware-tools abgefragt wird, um bei Bedarf dann aktionen auszuführen.

Es lassen sich dadurch z.B. Bluescreens erkennen, und die VM dann automatisch zu resetten. Ist aber wie gesagt noch experimentell.

Das hat aber nix mit er bisherigen eigentlichen HA-Funktionalität (die ja beim Ausfall eines kompletten ESX "anspringt") zu tun!

Viele Grüße,
Jörg

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Beitragvon Tschoergez » 18.01.2008, 11:57

Leistungsdaten ist übertrieben...
Es gibt beim VC2.5 experimentell die Möglichkeit, dass der Heartbeat der vmware-tools abgefragt wird, um bei Bedarf dann aktionen auszuführen.

Es lassen sich dadurch z.B. Bluescreens erkennen, und die VM dann automatisch zu resetten. Ist aber wie gesagt noch experimentell.

Das hat aber nix mit er bisherigen eigentlichen HA-Funktionalität (die ja beim Ausfall eines kompletten ESX "anspringt") zu tun!

Viele Grüße,
Jörg

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Beitragvon roeschu » 18.01.2008, 12:59

aha. Dann ist der Port 902 UDP welcher vom VC verwendet wird für das Heartbeat dieses "VM-Based HA" oder? Hab mich gewundert wozu dieser Port von der VC Installation als "Heartbeat Port" bezeichnet wurde.

Das mit VMBased HA tönt aber interessant. Ich kann mich aber nicht erinnern das in einer Vmware doku schon gelesen zu haben...gibts dazu schon was obwohl es erst experimental ist?

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Beitragvon Tschoergez » 18.01.2008, 13:37

Oh, vorsicht: Der Heartbeat-Port vom VC zum ESX ist was anderes! Der wird verwendet für die kommunikation zwischen VC und ESX. HAt nix mit VMware HA zu tun, und auch nix mit dem heartbeat der vmware-tools!!!
(Letztere sind bestimmte Speicherzugriffsmuster, die gar nicht übers Netzwerk gehen, sondern vom vmkernel auf dem ESX abgefragt werden)

Fürs VM-based HA (keine Ahnung, ob das der offizielle Name ist) solltest Du mal googlen, ich meine mich zu erinnern, irgendwo ein Demo-Video gesehen zu haben (auf irgendeinem Blog, nicht direkt bei VMware).

Viele Grüße,
Jörg

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Beitragvon GTMK » 18.01.2008, 18:09

VM-based HA... warum gibt es das nicht schon lange? Allerdings habe ich den Eindruck gewonnen, daß der BSOD eine aussterbende Spezies ist.

Georg.


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