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VMWare Player unter Suse Linux mit WinXP

VMware auf dem MAC

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VMWare Player unter Suse Linux mit WinXP

Beitragvon DarkWolf » 24.09.2007, 11:38

Hi,
Ich habe nach langer Zeit mal wieder mein altes Linux aufgespielt (Suse Linux 8.2) und wollte über den "VMWare Player" ein Windows XP Professional SP2 laufen lassen.

Ich habe daher von der VMWare Homepage den Player für Linux gezogen und ihn installiert.

Problem:
Ich finde die Datei zum starten der VMWare nicht o.O
Das wurde irgendwohin installiert ohne mir anzuzeigen wohin...
ich habe ein vmwareplayer(shellskript) und eine vmwareconfig.pl gefunden. Die Dateien lassen sich lesen aber nicht ausführen
Wie starte ich die VMWare unter Linux?
oder könnte es sein, dass Suse Linux 8.2 zu alt ist?

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Beitragvon ojkastl » 24.09.2007, 11:50

1. Suse 8.2 ist urururalt, hol dir doch die kostenlose openSUSE 10.2. Gibt es als Download bei [url]opensuse.org[/url]. Keine Ahnung ob der Player auf so einer alten Gurke laufen will.

2. Erstmal musst du den Player einrichten, nehme ich an, ist zumindest beim Server so. Dazu dient die vmware-config.pl, die normal irgendwo unter /usr/bin/ liegen sollte.

3. Starten kann man den Player (nehme ich an, ich verwende den Server) perEingabe von "vmware". Gib mal in einer Konsole vmare ein, und drück die TAB-Taste. Was wird dir da alles als möglicher Befehl angezeigt?

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Beitragvon DarkWolf » 24.09.2007, 11:53

vielen Dank für die rasche Antwort^^

nyaaa ich sollte vllt wirklich mal ne neuere Version holen XD
werde gleich mal auf deinen Link schauen

kann ich Linux dann einfach updaten oder muss ich das alte Linux deinstallieren und das neue dann installieren?

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Beitragvon ojkastl » 24.09.2007, 11:58

Keine Hektik, erstmal langsam. Das Update von 8.2 auf 10.2 kannst du vergessen, da steht eine Neuinstallation an. Am besten erstmal Parallelinstallation, damit du dein laufendes 8.2 noch hast. Lange würde ich das dann aber nicht mehr nutzen.

Zum Problem:
Schau doch erstmal, ob du den VMWare Player nicht doch zum Laufen kriegst. Auf der vmware-Homepage gibt es RPMs, die unter Suse (zumindest >9.3 habe ich probiert) perfekt laufen. EInrichten musst du ihn noch.

Wenn vmware-config.pl nicht ausführbar ist, dann mach ein

Code: Alles auswählen

perl vmware-config.pl

das sollte gehen.

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Beitragvon DarkWolf » 24.09.2007, 12:04

wow, ich bin erstaunt von der extrem kurzen Latenzzeit
respekt^^

ich hab die RPM von der VMWare-Homepage aber diese funktioniert nicht
beim starten der Dateien wmrun, vmware-tray und vmware-vmx kommt die Meldung:

Programm "..." ist nicht auffindbar

(also statt ... natürlich der Dateiname^^" )
ich denke mal, dass mein Linux wirklich zu alt ist...
nyaaa ich lade grade nebenbei OpenSuse 10.2 runter

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Beitragvon ojkastl » 24.09.2007, 12:18

Nimms mir nicht übel, aber deine Fehlermeldungen sind extrem unpräzise. "Funktionieren nicht" sagt RPM beim installieren sicher nicht, die genaue Fehlermeldung wäre interessant.

Genauso beim Starten des Programms, was fehlt denn da genau?

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Beitragvon DarkWolf » 24.09.2007, 12:28

Programm "..." ist nicht auffindbar ist die genaue Fehlermeldung
Die anderen Dateien machen nämlich garnichts sobald ich sie anklicke
ausnahme bieten die vmwareconfic.pl und die shellskripts, allerdings kann ich diese auch nur einfach mit dem Editor durchlesen

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Beitragvon ojkastl » 24.09.2007, 12:40

Moment mal, falsch verbunden. Hab ich mich unklar ausgedrückt.

Ich meinte die Fehlermeldungen, wenn du die Dinger in einer Konsole aufrufst. Anklicken ist für sowas nicht der geeignete Weg.

Also Terminal öffnen (unter KDE ALT+F2, dann konsole eingeben). Darin dann die Dateien aufrufen, evtl. mit festen Pfad.

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Beitragvon DarkWolf » 24.09.2007, 12:47

sry hatte dich da falsch verstanden...

also Fehlermeldung beim starten der vmwareplayer datei sieht wie folgt aus:

VMWare/VMWarePlayer/vmware-player-distrib/lib/bin/vmplayer: error while loading shared libraries: libstdc++.so.6: cannot open shared object file: No such file or directory

er such Bibliotheken wenn ich das richtig verstehe aber die müssten da sein... hab die mit installiert... oder ? o.O
also ich hab die komplette RPM installiert

so nebenbei: kannst auch Alt + T drücken is mir grad aufgefallen
dachte is vllt interessant für dich weils schneller geht

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Beitragvon ojkastl » 24.09.2007, 12:51

Such mal in YAST nach der Bibliothek, vielleicht auch nur nach libstdc. Wenn du die schon installiert hast, dann ist vielleicht die Version falsch, weil deine Suse zu alt ist...

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Mir geht's ähnlich...

Beitragvon dietmar » 13.11.2007, 21:56

Hallo, ich habe ein ähnliches Problem; immerhin jedoch konnte ich den Player schon installieren:
Nach der Anleitung in einem com!-Sonderheft meldet man sich nach der (erfolgreichen) Installation des Vmwareplayers unter SuSE-Linux 9.0 bzw. 10.3 als Superuser root an und gibt den Befehl:
/usr/bin/vmware-config.pl
ein. Dann heißt es:
„Bestätigen Sie im weiteren Verlauf alle Meldungen und Abfragen per Eingabetaste, bis Sie wieder am Prombt landen. Der VmWareplayer ist nun startbereit.“
Isser aber nicht!
Man hangelt sich stattdessen durch die Nutzerbedingungen, bis man zu folgender Zeile gelangt:
/usr/share/doc/vmware/EULA/lines 558-580/580 (END)
Danach geht es mit der Eingabetaste aber nicht weiter – was mache ich nur falsch?
Viele Grüße, Dietmar
Ach so: Die erforderlichen Bibliotheken hatte ich schon, wie gefordert, zuvor unter AST nachinstalliert...

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Beitragvon Tschoergez » 13.11.2007, 22:05

Hi,

Mal ein ganz blinder Schuß ins Blaue:
auf "q" drücken anstatt auf Enter... (beenden von less/more)?

Viele Grüße,
Jörg

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Beitragvon dietmar » 15.11.2007, 22:59

Hallo,
stimmt, prima, das hat geklappt!
Herzlichen Dank für den Tipp!
In der Tat wollen die eingeblendeten Nutzungsbedingungen immer mit "q" beendet werden.
Ganz offensichtlich hatte der Autor der von mir benutzten Anleitung dies als bekannt vorausgesetzt.
Nun läuft er also, der Vmwareplayer auf einem von Suse 9.0 auf 10.2 bzw. 10.3 upgedateten Linux und ich kann Altvertrautes mit hinüber auf die neue Plattform nehmen.
Ganz herzlichen Dank nochmals und viele Grüße,
Dietmar

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VMware-Player auf SUSE 10.3

Beitragvon Alf49 » 02.01.2008, 15:45

Hey dietmar, hab das gleiche Prob. will Player auf SUSE 10.3 laufen lassen. Hab über die Festtage bis jetzt das nicht hinbekommen. Hab schon graue Haare und geb's wohl auch bald auf. Kanst Du mir vielleicht weiter helfen? Ich hoffe Du schaußt hier nochmal rein.

MfG Alf :?:

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Beitragvon dietmar » 03.01.2008, 22:00

Hallo Alf49, ich habe eine prima Anleitung gefunden, der zufolge man vor der Installation in Yast checken sollte (als root unter "Sofware hinzufügen oder löschen" und "suchen"), ob die "kernel-source" und "gcc" vorhanden sind; ggf. lassen die sich von der Inst.-DVD automat. nachinstallieren:
Dann klickt man nur noch auf den vmwareplayer-rpm mit der rechten Maustaste und öffnet bzw. installiert es mit Yast.
Nach der (erfolgreichen) Installation des Vmwareplayers unter SuSE-Linux meldet man sich in einer Konsole unter Eingabe von "su" als Superuser root an (Passwort wird wieder abgefragt) und gibt den Befehl:
/usr/bin/vmware-config.pl
ein. Dann heißt es in meiner Anleitungt:
„Bestätigen Sie im weiteren Verlauf alle Meldungen und Abfragen per Eingabetaste, bis Sie wieder am Prombt landen. Der VmWareplayer ist nun startbereit.“
Isser aber nicht!
Man hangelt sich stattdessen durch die Nutzerbedingungen, bis man zu folgender Zeile gelangt:
/usr/share/doc/vmware/EULA/lines 558-580/580 (END)
Danach geht es mit der Eingabetaste aber nicht weiter – stattdessen ist dann nämlich die Taste "q" dran - der Rest geht dann allerdings tatsächlich selbsterklärend vonstatten!
Ich hoffe, dass es bei Dir auch funktioniert und Du Deine natürliche Haarfarbe noch eine Weile behalten kannst ;-)
Viele Grüße,
dietmar

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Beitragvon Alf49 » 07.01.2008, 19:20

Hey dietmar, danke dass Du nochmal´s geantwortet hast. Deine Angaben treffen zu. Sie führen zum Erfolg. Hab schon VitualBox sowie VMware-Player installiert und es läuf jetzt auch. Ich bin richtig begeistert. Das mir da einige Packete wie "gcc"+ "kernel-source"fehlten, konnte ich ja nicht wissen. Man hat mir auch das Packet "make" ans Herz gelegt. Brauchte ich aber nicht durchzuführen. Ich habe auch nicht "/usr/bin/vmware-config.pl" eingegeben
sondern "vmware-config.p -default" lief dann auch an und machte dann 3Stop´s die ich dann dank deiner Texte mit "q" beheben konnte. Jetzt muß ich erst mal meine 4Suse Systeme neu machen. Sind doch einige Dinge verbogen worden. Falls Du eventuell die installation von VirtualBox brauchst, kann ich Dir behilflich sein. Ich finde den VMware-Player von der Hardwareerkennung besser.

Nochmals Danke für Deine Hilfe.

MfG Alf :lol:

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Beitragvon dietmar » 08.01.2008, 20:55

Hallo Alf,
freut mich sehr, dass es auch bei Dir geklappt hat. Ich gebe Dir recht, der VMWareplayer funktioniert auch bei mir besser.
Gerne würde ich ihn nun auch unter PCLinuxOS2007 installieren. Sollte Dir / Euch da mal eine Anleitung über den Weg laufen, wäre ich für einen Hinweis dankbar – wild herumprobieren wollte ich nämlich nicht.
Viele Grüße,
Dietmar


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