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MS-DOS auf ESX Server

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MS-DOS auf ESX Server

Beitragvon ostekl1 » 18.04.2007, 15:31

Es gibt bei uns in einer Außenstelle einen alten MS DOS 6.22 Rechner der wohl extrem wichtig ist, aber möglicherweise aus Altersgründen seinen Dienst quittieren könnte.

Gibt es eine Möglichkeit einen DOS Rechner auf einen ESX 3.0.x zu migrieren?
VMware Tolls gibt es ja nicht, aber möglicherweise komme ich mit den generischen AMD Netzwerktreiber weiter?
Was muß bezüglich eines Plattentreibers geschehen?

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Beitragvon stefan.becker » 18.04.2007, 21:40

Ist das nicht nen bischen Overkill?

Es gibt doch diverse Dos-Emulatoren:

http://www.linuxforen.de/forums/showthr ... adid=92344

http://www.linuxforen.de/forums/showthr ... adid=87500

Ein weiterer Kandidat wäre Qemu. Es gibt auch fertige Images mit Free DOS.

http://www.oszoo.org/wiki/index.php/Fre ... c5.tar.tar

Und zu allererst würde ich mal testen, ob das DOS-Programm nicht unter XP in der Kommandozeile geht. Wir haben für nen Kunden noch mal einen DOS Compiler von 88 herausgekramt, der ging wie das Programm unter XP. Ist auf jeden Fall einen Test wert.

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Beitragvon Tschoergez » 18.04.2007, 22:24

hmm, Dos auf nem ESX, interessanter Versuch...

Vom Netzwerk her sollte es keine Probleme geben, für den AMD PCnet32 gibts Treiber.

Schwierig wirds mit SCSI-Treibern denke ich..

Auf ner Workstation bzw. nem VMware Server hab ich DOS schon mal zum Laufen gekriegt.
Wichtig ist auch, dass man so ein CPU-Idle-Tool installiert, sonst gehts mit der Performance des gesamten Servers ganz schön nach unten...

Viele Grüße,
Jörg

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Beitragvon ostekl1 » 19.04.2007, 08:04

Klar ist das eigentlich ein bischen Overkill, aber die ESX Server haben wir nun mal und da möchte ich extrem ungerne eine neue Baustelle generieren.

Ich habe jetzt mal ein Image über Acronis gezogen und ganz stumpf in eine leere kleine VM gespielt. Jetzt bootet das virtuelle DOS tatsächlich - seltsamerweise auch ohne SCSI Treiber.
Allerdings verstehe ich noch nicht so ganz was in dieser speziellen DOS Umgebung vor sich geht.

Da wird z.B. ein QEMM gestartet um den Speicher etwas freiher zu machen. Allerdings hängt die VM schon an dieser Stelle. Wenn ich die entsprechende Zeile in der config.sys auskommentiere läuft die VM schon mal weiter.

Als nächstes wird doch tatsächlich ein DeskView mit etlichen Parametern gestartet und da kommt dann die Meldung das jetzt aber zu wenig Speicher zur Verfügung steht um den Netzwerkmanager zu starten.
Auf der Platte befinden sich Verzeichnisse, die auf eine oder zwei 3COM Karten schließen lassen. So auf Anhieb verstehe ich diese Vorgehensweise allerdings noch nicht :-|
Es bleibt also spannend ...

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Beitragvon swtrse » 08.01.2008, 23:11

Für Dos würde ich eher DosBox verwenden. Da funktioniert dann mehr...


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