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FreeBSD

VMware auf dem MAC

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FreeBSD

Beitragvon Tux » 19.10.2004, 19:46

Hi!
Ich hab mal versucht in FreeBSD auf vmware aufzusetzen! Bin kein FreeBSD Spezialist! eher ein blutiger Änfänger! War mein erster Versuch FreeBSD aufzusetzen...

Habe über Floppy gebotet... und bin dann mal so alles durchgegangen! wollte via ftp installieren! funzte aber nicht, da die netzwerkkarte nicht anerkannt wurde! Hat jemand von euch da ne Idee, wie man das ändert?

Ansonsten noch mal sone Frage:

Was ist FreeBSD? Wieso und wofür ist das gut? Es ist frei, das ist Linux aber auch... :roll:

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Beitragvon continuum » 20.10.2004, 00:21

Hi
der groesste Unterschied zwischen Linux und BSD ist wohl: Linux ist ein Kernel - BSD ist ein Betriebssystem.
Bei Linux basteln x-verschieden Distributionen um diesen Kernel ein Betriebsystem zusammen. Die Bandbreite dabei ist gross - Suse und Slackware gehen zum Beispiel unterschiedliche Wege.
Bei den 3 freien BSDs - FreeBSD, NetBSD, OpenBSD ist das anders - hier gibt es immer ein komplettes - in sich stimmiges Basisbetriebsystem.
Fuer alle 3 braucht man fuer die Installation gerade mal 1-2 Floppies.
Die bootet man und der Rest wird so wie du es haben willst aus dem |Netz geholt - ueberhaupt - die BSDs machen eigentlich so richtig Spass nur bei schnellem Internet - denn dann kann man zum Beispiel KDE installieren durch - etwas vereinfacht -
cd /usr/ports/kde
make all

Bsd fischt sich dann alles aus dem Netz was nach dem neuesten Stand der Erkenntnis noetig ist um KDE optimal zu installieren. Das wird dann fuer deine Hardware kompiliert, auf Abhaengigkeiten geprueft und installiert.

Das System ist total klasse - sowas gibt es sonst nicht - na ja, Debian-apt geht in dieselbe Richtung ist aber weit zurueck.

Die Einsteigerhuerde ist bei BSD deutlich hoeher als bei Linux - aber danach finde ich BSD viel einfacher als Linux. Ich habe seit ca 3 Jahren mit Linux zu tun und seit 2 Jahren mit BSD. Bei BSD komme ich aber schon viel besser klar als bei Linux - die Dokumentation ist wirklich vorbildlich - man weiss bei jedem Problem was vorkommt direkt wo man nachschauen kann
Einziger Nachteil: BSD ist als VMware-host bei VMware 3.2 stehen geblieben - sonst haette ich jetzt OpenBSD auf dem Host und nicht Windows XP.
Genug geschwaermt fuer heute - bei deiner Installation hat es vielleicht daran gehapert, dass du nicht wusstest das die Netzwerkkartentreiber hier lnc0 usw heissen. Die Bezeichnung der Nics richtet sich nach der Hardware - du hast Lance-Karten eingebaut - entspricht lnc + Nummer.
Halt mich mal auf dem laufenden

Ulli

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Beitragvon Tux » 20.10.2004, 01:07

hmm, wen das so ist, wieso ist BSD dann so wenig verbreitet!

Alles ausm netz laden hört sich gut an! Aber noch ein paar Fragen

- Was ist mit 64-Bit Systemen?
- Wie sieht es mit DVB Karten aus?
- Was ist mit CD/DVD-Brennern?
- Was ist mir sonstiger Hardware?
- Wie siehts mit Treiberkompatibilität aus?

PS: Noch ne Anmerkung: Wieso ist BSD ein Betriebssystem und Linux nicht? Linux ist nur ein kernel? Immerhin, du sprachst gerade auch von KDE unter BSD!

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Beitragvon minimike » 20.10.2004, 20:32

Debian GNU Linux, Gentoo GNU Linux; SuSE Gnu Linux usw

Wir reden hier vom GNU System http://www.gnu.org/ das ist ein Betriebssystem was wahlweise mit einem Linuxkernel btrieben werden kann, offizieller Kernel ist der Hurdkernel der seit 1995 bald fertig sein wird. Linus Torwalds und seine Hacker waren schneller und besser und so hat sich sein Kernel weltweit durchgesetzt

Die Hardwarekompatiblität von BSD ist etwas bescheidener es gibt viel weniger Entwickler hierfür

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Beitragvon Tux » 21.10.2004, 00:58

"Linus Torwalds und seine Hacker" ??? als Hacker würde ich diese Freaks nun nicht bezeichnen!

Mich wunderts, dass continuum nichts mehr zu melden hat!

Nehm jetzt mal seinen Beitrag auseinander:

der groesste Unterschied zwischen Linux und BSD ist wohl: Linux ist ein Kernel - BSD ist ein Betriebssystem.


Naja, BSD nutzt nach meinen Infos relativ viele Linux Projekte!!

Bei Linux basteln x-verschieden Distributionen um diesen Kernel ein Betriebsystem zusammen. Die Bandbreite dabei ist gross - Suse und Slackware gehen zum Beispiel unterschiedliche Wege.
Bei den 3 freien BSDs - FreeBSD, NetBSD, OpenBSD ist das anders - hier gibt es immer ein komplettes - in sich stimmiges Basisbetriebsystem.

ich würde jetzt nicht behaupten dass es eine nachteil ist, dass es viele Linux Distributionen gibt! Jede hat andere Vorteile! Z.B. SuSE, ist für User, die von Windows weg wollen ein perfekter einstieg! Ok, ein erfahrener User möchte mehr macht über sein System haben! Kann er Haben! mit Debian!

Fuer alle 3 braucht man fuer die Installation gerade mal 1-2 Floppies.
Die bootet man und der Rest wird so wie du es haben willst aus dem |Netz geholt - ueberhaupt - die BSDs machen eigentlich so richtig Spass nur bei schnellem Internet - denn dann kann man zum Beispiel KDE installieren durch - etwas vereinfacht -
cd /usr/ports/kde
make all
Bsd fischt sich dann alles aus dem Netz was nach dem neuesten Stand der Erkenntnis noetig ist um KDE optimal zu installieren. Das wird dann fuer deine Hardware kompiliert, auf Abhaengigkeiten geprueft und installiert.

hmm, also ich bin ja ein SuSEaner! geb ich ja zu! Deswegen nehme ich das auch als Beispiel! und was ich haben will das wähle ich im yast aus, und installiere es! fertig! Ein Online Update (you) hält mein System auf dem laufenden! (Haben glaub ich die meisten Distributionen schon eingebaut!) Und Debian? (da hab ich auch schohnmal reingeschaut) Da geht das doch auch relativ gut mit apt...(wenn man es dann mal begreift)

Das System ist total klasse - sowas gibt es sonst nicht - na ja, Debian-apt geht in dieselbe Richtung ist aber weit zurueck.

kann ich jetzt nciht beurteilen! Soll bitte jemadn anderes machen!

Die Einsteigerhuerde ist bei BSD deutlich hoeher als bei Linux - aber danach finde ich BSD viel einfacher als Linux. Ich habe seit ca 3 Jahren mit Linux zu tun und seit 2 Jahren mit BSD. Bei BSD komme ich aber schon viel besser klar als bei Linux - die Dokumentation ist wirklich vorbildlich - man weiss bei jedem Problem was vorkommt direkt wo man nachschauen kann


Nun ja, vieleicht hast du dich mit BSD einfach mehr auseinander gesetzt, und kommst deswegen besser klar!

Einziger Nachteil: BSD ist als VMware-host bei VMware 3.2 stehen geblieben - sonst haette ich jetzt OpenBSD auf dem Host und nicht Windows XP.
ist das gleich ein Grund Windows zu nutzen??? also Linux läuft als Host echt super!

Nun ja, und nun bitte ich euch alle mal fleißig hier zu diskutieren! :) Das ist doch der Sinn und zweck eines Forums oder?

gruß Tux

PS: wem vertraut man mehr, dem Teufel oder einem kleinen Pinguin?

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Beitragvon minimike » 21.10.2004, 01:34

Kernel-Hacker gesucht , Mandrake GNU Linux sucht einen Kernel-Hacker die Bezahlung ist üppig leider ist kann ich mich mit dem Französichen nicht anfreunden einer der Gründe warum ich nicht dort den Kernel mitentwickle

Seitenhieb Update und SuSE = Har Har witzgemacht :twisted:
Ich installiere SuSE immer ohne CD direkt über FTP mach mal ein Online-Update von SuSE 8.0 auf 9.0 .......

Debian ist nicht leet ganz im Gegenteil, es ist ein grosses schwerfälliges Monster mit ellenlangen Relaisezyklen. Man kann es wunderbar upgraden aber nicht downgraden. Vorteile sind die Qualität und der Umfang von immerhin 15 CD's komprimierter Programme oder fast das ganze GNU System, die weltweit dominierende Stellung aufgrund der grössten Verbreitung und eine funzende Comunity usw. Aufgrund der riesigen Entwicklergemeinschaft schaft einzig Debian es Fehler innerhalb 3 Wochen zu finden und beheben. Microsoft ist langsamer aber schneller wie SuSE

Und welches Betriebssystem man nutzt bleibt jedem selber überlasssen, ich mache gern Werbung für das Debianprojekt überwigend aber nur wegen den Vorteilen im Vergleich zu anderen Distrubtionen z.B. SuSE intregriert DRM ins System mit Kernelpatches und Software die umstritten ist bem anderen ist der Support sehr langsam usw
Das soll wohl ein sogenanter ewiger Thread werden, nun ja mal schauen ob das Sinn macht

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Beitragvon Tux » 21.10.2004, 02:18

z.B. SuSE intregriert DRM ins System mit Kernelpatches und Software die umstritten ist bem anderen ist der Support sehr langsam


das ist jka ein skandal! muss ich mirmerken! aber das you funktioniert ganz gut! ok, das Upgraden von Versionen sollte man vermeiden! :) ansonsten installiere ich auch immer direkt vom ftp

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Beitragvon continuum » 21.10.2004, 20:30

Wer sagt da, ich haette nichts mehr zu melden?

Hab nur wenig Zeit im Moment - und habe mir auch noch gerade eine Grippe eingefangen.
Auf meinem Host - Dual P3 1266 - Via Chipsatz - lausiges APM laeuft Windows halt doppelt so schnell wie jede meiner Linuxinstalllationen, die ich bis jetzt ausprobiert habe.
Ausserdem macht XP - seit Bart und nLite auch richtig Spass - man kann sich das richtig auf den Leib schneidern - zwischen 150MB und 1,5GB ist einiges machbar. Im Moment spiel ich am liebsten mit XP LiveCDs. Dann kommt VMware, dann VMware von XP LiveCD , danach kommen OpenBSD Firewalls und dan ist die Zeit alle.

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Beitragvon minimike » 21.10.2004, 23:46

Gute Besserung!
Unter Linux gilt die Devise es läuft immer erst mir eigenem Kernel rund ganz besonders Dual CPU, so ein mainstream Kernel mus ja auf alles mögliche laufen das kann nicht jedem schmecken. Das ist wie in der Mensa.
Wenn du mal Verlangen nach ner Installation hast sag bescheid ich stells dier zusammen und dann auf den Webserver du kannst wählen zwischen was mit Debian oder LFS. auf Wunsch auch optimiert das dauert dann etwas. Für Xfree86 brauch ich 35 min zum Kompelieren also so 1 1/2 Tage für alles

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Beitragvon continuum » 22.10.2004, 18:08

Danke
auf dein Angebot komme ich gerne demnaechst mal zurueck - am liebsten Debian mit SMP Kernel und Unterstuetzung fuer 1.5GB RAM und HighPoint 370 IDE-raid - dafuer dann kein Sound. ICE-WM oder Fluxbox wuerden mir schon reichen.
In der letzten Zeit ist es mir ein paar mal passiert, dass ich soviele offene Fenster hatte , dass ich fuer einen kurzen Moment nicht wusste, bist du gerade auf dem Host oder in einer VM. Da ich im Moment sehr viel mit registry patches fuer XP LiveCDs mache, kam es schon ein paar mal vor das ich ein patch fuer XP-LiveCD auf meien Host losgelassen habe. Was dann passiert kann man sich ja wohl denken - das wuerde mir bei einem Linuxhost nicht passieren.

Welchen Kernel wuerdest du nehmen fuer einen Host der nicht ins Internet muss, keine brandneue Hardware zusehen bekommt sondern einfach nur ein schneller VMwareHost sein soll?

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Beitragvon minimike » 23.10.2004, 03:58

einfach ein Vanilla mit cko Patch oder Wolk auf jeden fall etwas mit low Latency und premptime. Der 2.6.8.1 lief hier recht erfolgreich, nur wurde dort aufgrund eines Sicherheitlecks, User konnten vorher evtl die Firmware des Brenners updaten die Brennfunktion stark eingeschränkt. Im 2.6.9 läuft hier seit 2 Stunden alles töffte :/ ( mal abwarten ) nur supermount und 1 GB lowmemory schmeis ich wieder raus bringt bei mir das Gegenteil . Interessant ist ab und an bei einigen Systemen den Kernel mit dem ICC zu übersetzen das hat aber immer noch absoluten Betastatus! Bei mir lief dann das XFS Dateisystem nicht mehr wenn du auf speed aus bist wäre aber für dich eher ReiserFS4 interessant. Lies mal das aktuelle Linuxmagazin. Dort findest du interessantes betreff Linuxdateisysteme und Geschwindigkeit

Als WM XFCE4 schnell klein hat fast alles doch nicht fett.

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Re: FreeBSD

Beitragvon Ziplaufwerk » 15.03.2005, 23:54

Tux hat geschrieben:Habe über Floppy gebotet... und bin dann mal so alles durchgegangen! wollte via ftp installieren! funzte aber nicht, da die netzwerkkarte nicht anerkannt wurde! Hat jemand von euch da ne Idee, wie man das ändert?


Hi. Ich bin auch ein Anfänger, so wie Du :shock: Heute habe ich zum ersten mal FreeBSD installiert. Nix mit Floppy und so. Ich hab mir ein ISO runtergeladen und auf der HD gespeichert. Dann hab ich im VMWare eine neue Maschine aufgesetzt. Dort hab ich allerdings als CD-ROM direkt auf mein Free-BSD-ISO verwiesen, also nicht auf das effektive CD-ROM. So mache ich es oft und so kann man FreeBSD problemlos installieren. :lol:


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