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Bluescreen beim Neustart durch Windows XP

VMware auf dem MAC

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Bluescreen beim Neustart durch Windows XP

Beitragvon franc » 15.05.2011, 09:34

Hallo,

ich habe auf Mac OS X 10.6.7 VMware Fusion 3.1.2 laufen mit einer Windows XP Professional virtuellen Maschine.

Die VM läuft, aber wenn ich sie aus Windows heraus neu starte, komme ich immer in eine Bluescreen (BOD) - Neustart Endlosschleife.

Die Meldung heißt dort STOP: 0x0000007F (0x000...0000, alles 0) keine weiteren Hinweise, es gibt auch keinen Crashdump (in Windows/Minidump).

Ich komme hier nur raus, wenn ich über das VMware Menü "Virtuelle Maschine" auf 'Neustarten' klicke. Dann startet Windows plötzlich wieder.

Ich habe schon diverses in Windows probiert, z.B. msconfig (nur grundlegende Dienste), den Autostart durchsucht, im Gerätemanager diverse alte ausgegraute Geräte entfernt (Devmgr_show_nonpresent_devices=1) alles erfolglos.

Die Stopmeldung 7F (UNEXPECTED_KERNEL_MODE_TRAP siehe: http://msdn.microsoft.com/en-gb/library/ff559244.aspx) hilft mir auch nicht weiter.

Das Image kommt von einer MS Virtual Machine und wurde konvertiert durch vmware, es war darauf ein Kassenprogramm, das u.a. vnc installiert hatte (sieht man noch im Soundschema), das ist zwar alles deinstalliert, aber mein Verdacht ist, dass es daran liegt.

Kann mir jemand helfen, wie ich diese vm wieder sauber gestartet kriege ohne vmware Hilfe?

franc

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Beitragvon stefan.becker » 15.05.2011, 10:34

Sind eventuell noch Tools vom MSVPC installiert? Sowas wie die VMWARE Tools?

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Beitragvon franc » 15.05.2011, 10:48

Ich habe nur mehr die VMware Tools von Fusion installiert, die von MS kann ich nicht mehr finden.

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Beitragvon stefan.becker » 15.05.2011, 10:59

Und irgendwelche Antiviren, Firewalls und haste nicht gesehen Tune-Tools im Gast installiert? Wenn ja, deaktivieren und erneut versuchen.

PS: Ich glaube die Tools von MS heissen irgendwas mit "Integration...".

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Beitragvon franc » 15.05.2011, 11:06

Leider nein, ich hatte noch gar keinen Virenscanner drauf da war das schon.
Firewall geht eh nicht, der Dienst kann nämlich nicht gestartet werden.
Und die Softwareliste in der Systemsteuerung bin ich schon paar mal hoch und runter und hab alles deinstalliert, was stören könnte.
Wie gesagt, mit diesem Kassenprogramm könnte es zusammenhängen, das hab ich zwar zuallererst deinstalliert, aber das hat vielleicht irgendwelche komischen Treiber nicht entfernt. Eine vhd OHNE dieses Kassensystem konnte ich nämlich ohne das Problem importieren.

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Beitragvon stefan.becker » 15.05.2011, 11:27

Dann nimm halt die andere. Fehler suchen macht bei so was meistens keinen Sinn.

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Beitragvon franc » 15.05.2011, 11:46

Hm, ja das dachte ich auch. Habe dennoch schon einige Stunden rumprobiert und würde den Fehler schon gerne finden.
Außerdem ist da jetzt schon so vieles installiert und konfiguriert, das ich ungern alles noch mal mache.
Was mich verstutzt ist, dass auch gar kein Dump erstellt wird beim BOD, obwohl so eingestellt.
Damit könnte ich den Fehler vermutlich leicht finden.

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Beitragvon Dayworker » 15.05.2011, 12:08

Bist du sicher das es daran liegt? Ein Bluescreen 0x-viele-Nullen-7F deutet meist auf 3 Sachen hin:
* Low-level hardware corruption, such as corrupt memory (RAM)
* Mismatched memory modules
* A malfunctioning motherboard

Das fehlerhafte Mainboard kann man in einer VM ausschließen, da VMware mit dem verbauten, uralten BX440-Chipsatz in jedem seiner VT-Produkte meilenweit von der Aktualität entfernt ist. Jeder für Virtualisierung genutzter Rechner hat aber wesentlich mehr Speicherzugriffe zu verarbeitet als andere normal genutzte Rechner. D.h., ein etwaiger Speicherdefekt fällt hier auch viel schneller auf.

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Beitragvon franc » 15.05.2011, 13:07

Dass der RAM defekt sein sollte halte ich eher für unwahrscheinlich. Dennoch habe ich mal MemTest laufen lassen, das mir aber keine Fehler meldet.
Außerdem, warum geht dann die vm, wo diese Kassensoftware nie installiert wurde problemlos?
Und auf einem anderen MacBookPro (gleiches OS) ist mit dem selben Image das gleiche Phänomen.

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Beitragvon Dayworker » 15.05.2011, 16:14

Memtest ist bekanntermaßen nichts aussagend. Wenn du wirklich was handfestes haben willst, nimm eines der vielen Primzahl-Programme.

Wenn dieselbe VM natürlich auf anderen Hosts genau dieselben Probleme macht, liegt es wohl doch an der VM oder der Kassen-SW.
Bei dem inzwischen angelaufenen Zeitaufwand und Null Erfolgsaussichten würde ich jetzt den einfachsten Weg gehen, die VM direkt unter Fusion neu aufsetzen und die SW aufspielen. Damit würdest du den einzig sauberen Weg gehen und könntest gleichzeitig jedwede Wechselwirkung ausschließen. Wenn die VM danach auch abschmiert, kommt die SW eventuell nicht mit dem verbauten Prozessor klar.
Dann stellt sich die Frage, auf welcher CPU-Generation die VM vorher lief...

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Beitragvon franc » 15.05.2011, 16:34

Ja, OK, ich gebe mal auf, das bringt nichts weiter.
Ich werde (bei Gelegenheit) das saubere Image, das ich ja habe, mit den benötigten Programmen ausstatten.

Danke für die Hilfe.

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Beitragvon franc » 29.05.2011, 02:48

Ich hab jetzt die gesunde Maschine übernommen, die alte aufgegeben.

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Beitragvon Dayworker » 29.05.2011, 14:05

..und funktioniert es damit?

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Beitragvon franc » 29.05.2011, 14:09

Ja klar, die geht ja wunderbar. War ein Fehler, da so lange rumzusuchen, ich habe ja nicht mal was dabei gelernt. Nur, dass es ein Fehler ist, da lange rumzusuchen, weil ich nichts daraus lernen kann ;)

Es ist aber sowieso immer mal gut, neu aufzusetzen, das ist etwa so wie wenn man nach längerer Zeit umzieht und ausmistet.
Was da im Laufe der Zeit so alles zusammenkommt passt kaum auf viele Kuhhäute!
Deswegen bin ich auch grad am Überlegen, ob ich meinen eigentlichen Rechner nicht auch mal neu aufsetzen soll, nach ca. 3 oder mehr Jahren durchgehenden Betriebes mit XP Prof.
Da denke ich, würde ich gerne ein ESXi benutzen (siehe meinen anderen Thread), will aber keinen neuen HCL-tauglichen Rechner kaufen...

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Beitragvon Dayworker » 29.05.2011, 15:27

Nicht alle SW verträgt einen klaglosen Wechsel des Hauptprozessors. Einige SW-Hersteller dongeln eine Lizenz auch schon mal ungefragt an den zum Zeitpunkt der Inst vorhandenen Prozessor. ;)

Ich hab den Rechner in meines Sig nur am Anfang (12/2006) zum Zocken und ausschließlich Games ohne Kopierschutz benutzt, aber mit der verbauten GeForce 7300LE und deren max 512MB "Turbo-Cache" (TC = Vergrößerung des Graka-RAMs unter gleichzeitiger Verringerung des CPU-RAMs) war kein Blumentopf zu gewinnen. Sie hat aber zumindest einen DVI-Ausgang...
Nachdem ich mich nach einem Komplettausfall von meinem alten Rechner mit VMserver1 unter Suse9.3 trennen mußte, habe ich einfach sämtlichen vorinstallierten Müll (Adobe :evil:, Symantec/Norton :twisted:) vom Dell geschmissen und seitdem keinerlei SW-Experimente mehr auf dem Host gemacht. Der Rechner läuft seit diesem Zeitpunkt eigentlich im 24/7-Betrieb und wurde lediglich aufgerüstet oder repariert (Netzteil nach 3.5 Jahren: 305W -> BeQuiet350W, Desktop-HDD nach 4Jahren und 4Tagen: WD3200KS -> WD3200RE2).
Ich wüßte zumindest bei mir nicht, weshalb eine Re-Inst meines XP-Pro da mehr Performance bringen sollte. Zumal ich recht frühzeitig auf http://PortableApps.com gestossen bin. Neben FF, Thunderbird und Opera laufen selbst Wireshark/Ethereal sowie Sumatra/PDF-ExchangeViewer als Portable Version und schreiben wirklich nur in ihr Programmverzeichnis. 8)


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