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Windows 7 Fusion startet jedesmal neu

VMware auf dem MAC

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Windows 7 Fusion startet jedesmal neu

Beitragvon Terro » 22.04.2020, 20:51

Hallo zum zweiten mal liebes Forum ,
Hab heut leider ein Problem bei meiner Windows 7 Fusion VM feststellen müssen und zwar restarted sich die VM nachdem starten im normalen Modus bereits auch mit Starthilfe(Systemwiederherstellung) ausprobiert beim ersten mal ging es nach dem 3 Systemwiederherstellungsversuch , jedoch nachdem ich sie wieder neugestartet habe trat wieder das gleiche Problem auf ein kleiner Bluescreen öffnet sich nachdem die VM wieder restarted was jedoch kaum erkennbar ist und nur 0.3 Sekunden offen bleibt danach versucht sich die VM wieder zu starten ohne Erfolg .

soeben mal wieder ausprobiert VM eingeschaltet im Normalen Modus gestartet anschließend 2 mal mit Starthilfe versucht und ich kam wieder rein möchte die VM mir aber nicht damit zerschießen , weswegen ich gern das Problem beheben würde , damit man diese auch normal starten kann .

Logs
vmware.log
(690.82 KiB) 30-mal heruntergeladen

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Re: Windows 7 Fusion startet jedesmal neu

Beitragvon Dayworker » 22.04.2020, 22:12

2020-04-22T20:40:48.799+01:00| svga| I125: WinBSOD: ( 1) 'STOP: c000021a {Fatal System Error} '
2020-04-22T20:40:48.800+01:00| svga| I125: WinBSOD: ( 2) 'The Verification of a KnownDLL failed. system process terminated unexpectedly wi'
2020-04-22T20:40:48.801+01:00| svga| I125: WinBSOD: ( 3) 'th a status of 0xc0000020 (0x00ac2620 0x00000000). '
2020-04-22T20:40:48.801+01:00| svga| I125: WinBSOD: ( 4) 'The system has been shut down. '
2020-04-22T20:40:48.856+01:00| vcpu-0| I125: Chipset: The guest has requested that the virtual machine be hard reset.
2020-04-22T20:40:48.859+01:00| vcpu-0| I125: DEVICE: Resetting device 'ALL'.
Erste Pflicht nach jeder Windows-Inst ist neben der Reparatur des Explorers Stichwort "Dateiendungen bei bekannten Dateitypen ausblenden" ist das Abschalten von "Auto-Reboots im Fehlerfall". Wenn ein Windows nach Vista abstürzt, läßt sich die Problemursache erfahrungsgemäß nicht damit lösen, daß Windows einfach mal einen Reboot hinlegt.

2020-04-22T20:40:43.225+01:00| vmx| I125: scsi0:0: Command READ(10) took 1,044 seconds (ok)
2020-04-22T20:40:43.230+01:00| vmx| I125: scsi0:0: Command READ(10) took 1,049 seconds (ok)
2020-04-22T20:40:43.257+01:00| vmx| I125: scsi0:0: Command READ(10) took 1,076 seconds (ok)
2020-04-22T20:40:43.285+01:00| vmx| I125: scsi0:0: Command READ(10) took 1,104 seconds (ok)
2020-04-22T20:40:43.313+01:00| vmx| I125: scsi0:0: Command READ(10) took 1,132 seconds (ok)
2020-04-22T20:40:43.341+01:00| vmx| I125: scsi0:0: Command READ(10) took 1,160 seconds (ok)
2020-04-22T20:40:43.381+01:00| vmx| I125: scsi0:0: Command READ(10) took 1,200 seconds (ok)
2020-04-22T20:40:43.416+01:00| vmx| I125: scsi0:0: Command READ(10) took 1,235 seconds (ok)
2020-04-22T20:40:43.446+01:00| vmx| I125: scsi0:0: Command READ(10) took 1,264 seconds (ok)
2020-04-22T20:40:43.450+01:00| vmx| I125: scsi0:0: Command READ(10) took 1,268 seconds (ok)
2020-04-22T20:40:43.478+01:00| vmx| I125: scsi0:0: Command READ(10) took 1,296 seconds (ok)
2020-04-22T20:40:43.507+01:00| vmx| I125: scsi0:0: Command READ(10) took 1,324 seconds (ok)
2020-04-22T20:40:43.548+01:00| vmx| I125: scsi0:0: Command READ(10) took 1,366 seconds (ok)
2020-04-22T20:40:43.561+01:00| vmx| I125: scsi0:0: Command READ(10) took 1,379 seconds (ok)
2020-04-22T20:40:43.590+01:00| vmx| I125: scsi0:0: Command READ(10) took 1,407 seconds (ok)
2020-04-22T20:40:43.617+01:00| vmx| I125: scsi0:0: Command READ(10) took 1,434 seconds (ok)
2020-04-22T20:40:43.644+01:00| vmx| I125: scsi0:0: Command READ(10) took 1,461 seconds (ok)
2020-04-22T20:40:43.671+01:00| vmx| I125: scsi0:0: Command READ(10) took 1,488 seconds (ok)
2020-04-22T20:40:43.699+01:00| vmx| I125: scsi0:0: Command READ(10) took 1,516 seconds (ok)
2020-04-22T20:40:43.729+01:00| vmx| I125: scsi0:0: Command READ(10) took 1,546 seconds (ok)
2020-04-22T20:40:43.758+01:00| vmx| I125: scsi0:0: Command READ(10) took 1,575 seconds (ok)
2020-04-22T20:40:43.785+01:00| vmx| I125: scsi0:0: Command READ(10) took 1,602 seconds (ok)
2020-04-22T20:40:43.813+01:00| vmx| I125: scsi0:0: Command READ(10) took 1,630 seconds (ok)
2020-04-22T20:40:43.842+01:00| vmx| I125: scsi0:0: Command READ(10) took 1,659 seconds (ok)
2020-04-22T20:40:43.872+01:00| vmx| I125: scsi0:0: Command READ(10) took 1,688 seconds (ok)
2020-04-22T20:40:43.901+01:00| vmx| I125: scsi0:0: Command READ(10) took 1,717 seconds (ok)
2020-04-22T20:40:43.930+01:00| vmx| I125: scsi0:0: Command READ(10) took 1,746 seconds (ok)
2020-04-22T20:40:43.958+01:00| vmx| I125: scsi0:0: Command READ(10) took 1,774 seconds (ok)
2020-04-22T20:40:43.985+01:00| vmx| I125: scsi0:0: Command READ(10) took 1,801 seconds (ok)
2020-04-22T20:40:44.012+01:00| vmx| I125: scsi0:0: Command READ(10) took 1,828 seconds (ok)
2020-04-22T20:40:44.032+01:00| vmx| I125: scsi0:0: Command READ(10) took 1,848 seconds (ok)
Warum dauert das bei dir so lange? Normalerweise dauert das nur Millisekunden...

Meine Vermutung wäre:
2020-04-22T20:40:16.516+01:00| vmx| I125: USB: Found device [name:Intenso\ (JMicron\ /\ JMicron\ USA\ Portable\ SSD) vid:152d pid:0579 path:4/1/1/2 speed:high family:storage,storage-bulk serialnum:20190603150E9 arbRuntimeKey:1 version:3]


2020-04-22T20:40:15.410+01:00| vmx| I125: DICT numvcpus = "3"
2020-04-22T20:40:15.410+01:00| vmx| I125: DICT cpuid.coresPerSocket = "3"
Warum gibt man einer VM 3 Kerne?
Damit gabs damals bei AMD schon Probleme und die wurden erst nach mehreren Versuchen per AMD/M$-Update geradegezogen. Du hast eine Intel-CPU verbaut und der Patch wirkt höchstwahrscheinlich nur bei AMD-CPUs. Alles andere würde mich sehr erfreuen, dürfte bei Win7 aber eher ausgeschlossen sein.

2020-04-22T20:40:15.410+01:00| vmx| I125: DICT sata0:1.deviceType = "cdrom-raw"
2020-04-22T20:40:15.410+01:00| vmx| I125: DICT sata0:1.fileName = "auto detect"
2020-04-22T20:40:15.410+01:00| vmx| I125: DICT sata0:1.present = "TRUE"
Ungeschickt, erklärt aber teilweise die langen Plattenzugriffszeiten. Damit wird alle paar Millisekunden probiert den Inhalt deines CD/DVD-Laufwerks zu erkennen. Das bremst die Ausführung der VM aus. Das Gast-OS installiert man bevorzugt per ISO-Datei, weil das bedeutend schneller geht.



Der BSOD wird mehrmals im "vmware.log" aufgeführt. In meinen Augen ist die SSD entweder zu langsam oder sie kämpft mit dem Anlegen der VMEM-Datei von 2048MB Grösse. Das ist jedenfalls die Grösse des Gast-RAM. Beim Starten dürfte sich das mit einem längeren Schwarzen Bildschirm bemerkbar machen und den muß man einfach aussitzen. Beendet man die VM hart, sind entweder Datenverlust oder ein defektes Gast-Dateisystem die Folge. Letzteres dürfte bei dir bereits der Fall sein. Ich würde die vDISK dieser VM testweise mal an eine andere Win-VM hängen und einen Dateisystemcheck laufen lassen.

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Re: Windows 7 Fusion startet jedesmal neu

Beitragvon Terro » 23.04.2020, 19:30

Das System werde ich wohl neu aufsetzen müssen welche Einstellung sowie wie viel Kerne sollte ich deiner Meinung nach erstmals vornehmen/zuweisen , damit das System ordnungsgemäß läuft ?

Bezüglich des Laufwerkes macht es für mich keinen Sinn , weil die VM auf nem Macbook mit einer SSD Festplatte läuft das System wurde auch nur mit einer win7profesionell ISO erstellt die ich dauerhaft auf der externen SSD installiert lasse sonst werde Ich mir aber die Woche drauf mal ne externe Samsung SSD zulegen vllt sollte damit schonmal ein Teil der Probleme behoben worden sein .


gebe es aber zumindest für den momentanen Zweck eine Lösung ?

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Re: Windows 7 Fusion startet jedesmal neu

Beitragvon Dayworker » 25.04.2020, 21:57

Bei VMware gilt unverändert die Devise: "Nur soviel (vRAM, vCPU, vDISK) wie nötig und nicht wie möglich."
Eine VMware-VM bekommt bespielsweise nur dann Rechenzeit zugewiesen, wenn die eingestellte Kernanzahl auf dem Host auch frei ist. Daraus ergibt sich, daß eine Singlecore-VM am häufigsten Rechenzeit zugewiesen bekommt. Das unterscheidet sich deutlich von allen anderen Virtualisierern.
Hinsichtlich vDISK ist es ähnlich, über die grafische Oberfläche sprich die WS- bzw Fusion-Anwendung oder die HTML5-Oberfläche des ESXi läßt sich eine vDISK jederzeit vergrössern, aber nicht mehr so einfach verkleinern. Letzteres erfordert mehr oder weniger Handarbeit. Selbst den vRAM sollte man nicht grundlos aufblasen. Mehr RAM erfordert auch entsprechend mehr Verwaltungsoverhead im Gast und nicht jedes OS bzw hier jeder Gast kann von mehr RAM einen Vorteil ziehen. Bei den Desktopvirtualisierern kommt noch hinzu, daß diese eine VMEM-Datei in der Grösse des zugewiesenen vRAMs erstellen und gleichzeitig dieselbe Grösse im virtuellen Arbeitspeicher des Hosts reservieren. Bei 16GB vRAM scheiben die Desktopprodukte erstmal fast 32GB auf den Hostdatenträger, bevor die VM überhaupt startet. Für den Anwender sieht das dann so aus, als ob die VM wegen dem schwarzen Bildschirm nicht starten würde. Bricht man dann die VM einfach über das Host-OS ab, ist Datensalat in der VM vorprogrammiert.

Mit anderen Worten lege die VM erstmal als Singlecore mit 1GB vRAM an und erweitere dann entsprechend. Den Plattenplatz würde ich auch nur so groß machen, daß du deren Platz dauerhaft belegt lassen kannst. Von den mitwachsenden Diskformaten Thin/Sparse würde ich bei allen Desktopprodukten mit einer HDD als Host-Datenträger unter den Stichworten Fragmentierung und Datenrettung abraten. SSDs sind meistens schnell genug, um trotz Fragmentierung noch performant zu bleiben. Da auf SSDs wegen dem Wear-Leveling eh keine Datenrettung möglich ist, wird eine Backup-Strategie umso wichtiger und auf IOS ist dafür Timemaschine keine Lösung, weil damit nur die geänderten Dateibereiche gesichert werden und die VMDK sprich die vDISK ungültig wird. Das Backup einer VM erledigt man am einfachsten bei komplett beendeter VM, indem man den gesamten Gast-Ordner kopiert.


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