Hallo,
ich bin auf der Suche nach der besten P2V-Strategie für Linux-Systeme (Ubuntu). Die Online-Konvertierung mit dem vCenter Converter 4.2 klappt in Testläufen nicht immer zuverlässig, grundsätzlich bevorzuge ich wie auch bei Windows-Systemen Offline-Konvertierungen.
Ich habe folgendes Verfahren für die Linux Offline-Konvertierung erfolgreich getestet:
- Linux-System mit Rettungs-CD booten, Partitionsschema mit GParted anpassen da mit der Converter BootCD nicht möglich und Partitionen mit fsck prüfen.
- Mit der Converter BootCD das Linux-System booten und in eine VM migrieren (Würde natürlich auch mit einem Image-Tool gehen).
- Die VM mit einer Rettungs-CD booten und GRUB wegen des nicht mehr vorhandenen SmartArray Controllers neu schreiben (/dev/cciss/c0d0p2 > /dev/sda2).
- HW-Agents entfernen, alte NICs unter udev entfernen und VMware-Tools installieren.
Gibt es von eurer Seite aus noch Verbesserungsvorschläge? Mir ist wichtig am Ende ein wirklich sauberes konsistentes System zu haben, auch wenn es deutlich aufwändiger als mit einer Online-Konvertierung ist.
Grüße
Die Foren-SW läuft ohne erkennbare Probleme. Sollte doch etwas nicht funktionieren, bitte gerne hier jederzeit melden und wir kümmern uns zeitnah darum. Danke!
Linux P2V-Strategie
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DeepThought
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- Registriert: 24.09.2010, 23:47
Dayworker hat geschrieben:Wenn du ein wirklich sauberes System haben willst, setzt du deinen Linux-Gast in der VM komplett neu auf und kopierst dann nur noch die Daten von /home/* rüber.
Wenn es so einfach wäre hätte ich die ganzen Linux-Server schon neu aufgesetzt.
Vielleicht möchte sich noch jemand zu dem Verfahren äußern, hab ich irgendetwas übersehen?
Grüße
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Dayworker
- King of the Hill
- Beiträge: 13659
- Registriert: 01.10.2008, 12:54
- Wohnort: laut USV-Log am Ende der Welt...
Das Linux-Onlinekonvertierung nur in Richtung ESX(i) geht, hatte Ulli schon mal geschreiben. Also bleibt dir bei Linux nur, den Spaß offline zu erledigen.
Ich würde daher zuerst alle HW-Agenten und sonstige Service-SW deinstallieren sowie ggf die Graka auf einen nichtpropitären Treiber umstellen, erstere brauchst du in einer VM eh nicht mehr und letztere machen bei einer Konvertierung fast immer Probleme.
Hat der Server einen Vanilla-Kernel oder habt ihr selbst gestrickt?
Ich würde daher zuerst alle HW-Agenten und sonstige Service-SW deinstallieren sowie ggf die Graka auf einen nichtpropitären Treiber umstellen, erstere brauchst du in einer VM eh nicht mehr und letztere machen bei einer Konvertierung fast immer Probleme.
Hat der Server einen Vanilla-Kernel oder habt ihr selbst gestrickt?
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