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Hilfe bei Problemen mit der Installation und Benutzung der VMware Workstation und VMware Workstation Pro.

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Beitragvon SilentCop » 13.08.2006, 11:29

Hallo @ll

Ich habe hier ein

WINDOWS XP Betriebssystem

auf diesem habe ich

VMWARE

installiert.

In dieser VMWARE Installation läuft ein

Suse Linux 10.1

als Guest System.


Ich möchte nun das

Suse Linux 10.1

eine eigene IP verpasst kommt und "eigenständig" ins Internet kann.
Ich habe schon einiges gelesen. Leider hat es mir nich sehr geholfen. Kann mir jemand erklären wo ich anfassen muss.... was muss ich VMWARE an EInstellungen mitgeben was muss ich direkt in LInux konfigurieren. Der Netzwerkadapter den Linux nutzen soll wird ja wahrscheinlich die Netzwerkkarte sein, die auch XP nutzt. Doch unter Linux ist dieser Adapter ja nicht vorhanden...

Grüsse und Danke
SilentCOp

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Beitragvon looping » 13.08.2006, 16:03

nichts leichter als das - sorge einfach dafür, dass:

- der gast eine vmnet0 (bridged) -netzwerkkarte nutzt.

abhängig von deinem restlichen enviorment, wird sich suse über diese karte bei z.b. deinem dsl-router eine eigene dhcp-adresse besorgen und als eigenständiger rechner in deinem netzwerk auftreten. das das alles über die real-hardware läuft, über die auch dein host seine verbindung hält tut nichts zur sache.

zur erläuterung:

vmware bildet die netzwerkverbindung(en) des gastes auf real-hardware ab - sofern du nur eine netzwerkkarte in deinem rechner stecken hast, ist das auch immer die netzwerkkarte, die vom host genutzt wird. hast du mehrere netzwerkkarten, kann man vmware direkt auf eine bestimmte ausschließlich von vmware benutzte "binden" - das macht aber eigentlich keinen besonderen sinn (es seie denn, man will mittels vmware diverse routerkonfigurationen ausprobieren).

wenn dein gast über einen router ins lan (intra- oder internet) gehen soll, benötigst du das vmnet0 (bridged)-protokoll. dabei wird die verbindung zur außenwelt quasie parallel zur netzverbindung des hosts erstellt.

in deiner virtuellen maschine zeigt dir suse die erkannte virtuelle hardware an - sofern du nicht expliziet etwas anderes gewählt hast, ist das eine pcnet_32-karte (einige distributionen erkennen auch eine vmlance) mit 10 mbit. durch bearbeiten der konfiguration kannst du auch andere virtuelle hardware auswählen - allerdings gibt es dann da eventuell schwierigkeiten mit den "treibern" (ich bin mir nicht sicher, ob suse inzwischen die module für eine e1000 an bord hat - die vmxnet-module fehlen mit sicherheit) - die müssten dann nachinstalliert werden.

im allgemeinen sollte es reichen das protokoll auf "bridged" zu schalten - eventuell muss danach die netzwerkkonfiguration im suse neu ausgeführt werden (standardmäßig sollte die aber auf dhcp stehen und sich nach einem "network restart" oder einem neustart automatisch einrichten). sollte eigentlich keine probleme geben.

verwendest du seltsame hardware für deinen internetzugang, die die internetverbindung nicht völlig selbstständig herstellt, sondern durch programme des "clients" gesteuert wird, wird das allerdings schwierig.


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