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komplettes System in den Gast?

Hilfe bei Problemen mit der Installation und Benutzung der VMware Workstation und VMware Workstation Pro.

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komplettes System in den Gast?

Beitragvon martine » 02.01.2006, 01:55

Ich habe kein VMware. Daher ist meine Frage möglicherweise dumm. Dies, obwohl ich Dokumentation und Forum (so weit möglich) gelesen habe.

Proof of concept: Ein physikalisch bestehendes System soll in einen Gast überführt werden: Mit sämtlichen Anwendungen und Daten.

Gegeben:
* gut ausgestatteter PC mit
** XP/SP1
** fünf logischen Platten (summa 250 GB)
** DVD, DVD-Brenner, weitere Platte über Firewire
** Netz über LAN: NE-2000/PCI, Koax (jaja...)
** keine exotische Hardware

* Hausnetz: LAN und WLAN

Da grinst mich die neue externe Festplatte (400GB, Firewire, USB2) so auffordernd an. :lol:

Das Ziel:
Auf dem o.g. System soll ein VMware 5.5 installiert werden. Ein Gast soll -jetzt kommts- dann das bisherige System komplett emulieren. Also inklusive aller Anwendungen, Anwendungsdaten, Dateien, Fehlern. Das Image (das ist vmtl die flasche Vokabel, klar) soll auf der externen neuen Platte liegen.

* Geht das grundsätzlich? Oder habe ich da den ersten Denkfehler?
* Ist Firewire (400MB/sec) überhaupt realistisch für den Betrieb des Images?
* Rekursion: Ich ziehe mir ja automatisch auch VMware in den Client ... hupsi: in den Gast -> bewirkt das unüberwindlichen Ärger?

Es würde mich freuen, Entscheidungshilfen zu erhalten: Gern auch die harten Fakten.
Also diese Art:
* Martin, vergiss die Idee. Lies [quelle]
* Martin, geht propper, mache ich alle drei Minuten.
* Martin, Du hast da was nicht verstanden: XYZ.

Ich wünsche Glück und Gesundheit für 2006,
Martin

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Beitragvon al!ve » 02.01.2006, 03:54

kommt denke ich stark drauf an, was du mit dem teil machen willst. je nachdem wie schnell du die sache brauchst ist firewire dafür geeignet oder nicht. alternativ kannst du allerdings immer noch die platte aus ihrem externen gehäuse nehmen und in den rechner einbauen.

bleibt aber nach wie vor die frage, was du damit machen willst. dieser "gut ausgestattete pc" lässt sich nämlich nicht 100% nutzen. solldest du beispielsweise planen, im vm gast 3d spiele zu spielen kannst du die sache eigentlich vergessen. die cpu wird virtualisiert (sprich "durchgereicht", die prozesse arbeiten ohne umwege direkt auf der realen cpu), der ram auch (fast), der rest wird lediglich emuliert. heißt die vm sieht nicht die reale grafikkarte sondern immer dieselbe (ne s3 wenn ich niht irre). der treiber der vm grafikkarte steuert allerdings nicht die reale grafikkarte sondern sitzt auf dem treiber des host-betriebssystems aus. gleiches gilt für netzwerkkarten. andere geräte wie beispielsweise ne tv-karte kriegt die vm garnicht zu sehen.

und zum schluss natürlich die frage: was soll das eigentlich werden? unter umständen gibt es nämlich eine wesentlich sinnvollere lösung als virtualisierung.

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Beitragvon MSueper » 02.01.2006, 09:23

Hallo,
Ich habe kein VMware.

Du hast also noch nicht mit VMWare gearbeitet?! Die Migration echter HW ist so ziemlich das komplexeste Geschäft.
Fang erstmal klein an:

- leg ne VM mit XP an und installiert einige Programme dort.

Das soll jetzt nicht herablassend klingen oder so, wenn doch verzeih bitte. Aber schnell hat mal sich alle Daten zerschossen und gelöscht...

Wenn Dir klar ist, wie man damit umgeht, kannste an die Migration gehen:

-1- Ghost-9-Image der Maschine erstellen
-2- vmware 5.5 Mig.-Assisten nutzen um Ghost-Image einzulegen
-3- meist ist es sinnvoll HW-Treiber vor dem Image machen (-1-) zu deinstallieren und auch HW-nahe Programme können Probleme machen

Wie al!ve schon geschrieben hat:
- Spiele
- PCI-Karten
- USB 2.0 Geräte
laufen nicht. Die CPU und alle Systemkomponenten sind in der VM ca. 20% langsamer. Eine Externe-Platte ist völlig ok. Die Zugriffe in der VM werden dann natürlich entsprechend sein.
Grüße, Martin

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Beitragvon martine » 02.01.2006, 12:50

MSueper hat geschrieben:Du hast also noch nicht mit VMWare gearbeitet?! Die Migration echter HW ist so ziemlich das komplexeste Geschäft.

Hatte ich schon gelesen - betrifft meine Idee aber weniger: Das ist kein Spiele- sondern ein Arbeitsrechner. Eine Vielzahl (teilweise älterer) Programme; die Hersteller hat es zum großen Teil mit dem Platzen der Hightex-Blase weggewedelt.

Also:
* Keine besondere Grafikkarte
* keine Fernsehkarte
* USB-1.1

Was soll das werden?
1) Ein Datensicherungsmechanismus: Faktisch Wiederaufsetzpunkte, die sofort funktionieren.
2) Ein System auf einer externen Platte: Platte unter den Arm, zum nächsten Rechner - Platte dran, VMware aufrufen ...

Martin


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