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Probleme mit Dualboot, VMware & Grub

Hilfe bei Problemen mit der Installation und Benutzung der VMware Workstation und VMware Workstation Pro.

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Probleme mit Dualboot, VMware & Grub

Beitragvon Cassandra » 13.07.2005, 15:50

Hallo!

Ich habe einen Rechner in folgender Dualboot-Konfiguration:
Suse Linux 9.2
Windows XP

Partitionstabelle:

/dev/hda1 9.7GB HPFS/NTFS (Windows XP)
/dev/hda2 18.1GB Extended
/dev/hda5 1.0GB Linux Swap
/dev/hda6 8.0GB /
/dev/hda7 2.0GB /var
/dev/hda8 2.0GB /tmp
/dev/hda9 5.1GB /UserData

Bootmanager ist Grub.
Wenn ich den Rechner native boote funzt alles, Grub startet, zeigt alle Einträge und bootet auch alles sauber.
Jetzt habe ich unter Linux VMware-workstation 4.5.2 installiert und will das Windows als Guest OS laufen lassen.
Die Konfiguration der virtuellen Maschine ist kein Problem, da ich das schonmal gemacht habe.
Wenn ich dann allerdings in vmware boote kommt Grub mit der Meldung Error 17 und bleibt hängen.
Error 17 bedeutet wohl dass die Partition zwar in Ordnung ist, aber nicht gemountet werden kann.
Liegt das vielleicht daran, dass sie schon gemountet ist, weil Linux schon längst läuft?
Aber wie soll ich dann das Windows unter VMware starten?
Wenn irgenjemand eine Idee hat, immer her damit. Ich hab das Forum schon durchsucht, aber den Fehler konnte ich nirgends finden.
Im Log-file steht auch nichts auffälliges.
Von Diskette oder CD booten kommt übrigens nicht in Frage, weil der User für den ich das mache das auf keinen Fall will.
Danke für jede Hilfe!

LG
Cassandra

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Beitragvon continuum » 13.07.2005, 20:19

Von Diskette oder CD booten kommt übrigens nicht in Frage, weil der User für den ich das mache das auf keinen Fall will.


Was hat dein User denn gegen booten von Floppy-image?
Das macht keinen Krach, ist quasi genauso schnell wie booten von Festplatte und ist in diesem Fall die einzige Moeglichkeit, die
1. sicher ist und
2. keine Rekonfiguration erfordert.

Wird die Partition richtig erkannt? - kannst du Knoppix oder BartPE booten und die XP-partition lesen?
Wenn nicht musst du die Geometrie der Platte als Bootoption an Suse uebergeben - KB 1235 wenn ich die Nummer richtig im Kopf habe.

Floppy erstellen:
Image einlegen,
cmd: format A: /u
copy ntldr, ntdetect.com und boot.ini nach A:
ersetze /fastdetect durch /SOS

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Beitragvon Cassandra » 14.07.2005, 08:44

Was hat dein User denn gegen booten von Floppy-image?
Das macht keinen Krach, ist quasi genauso schnell wie booten von Festplatte und ist in diesem Fall die einzige Moeglichkeit, die
1. sicher ist und
2. keine Rekonfiguration erfordert.


Was soll ich sagen? Manche User sind halt anstrengend und stellen sich extrem an. Leider steht er gut mit meinem Chef, von daher muß ich jetzt leider eine andere Lösung finden... :roll:
Ich denke auch nicht, dass es daran liegt, dass die Plattengeometrie nicht erkannt wird.
Das Problem scheint eher folgendes zu sein:

Grub muß beim booten die Menu.lst laden, in der er das Bootmenü findet.
Dazu muß er die root-Partition mounten.
Da Linux schon läuft, kann er das nicht und meldet Error 17.

Kann man Grub nicht irgendwie sagen, dass er erst prüfen soll, ob die Partition schon gemountet ist, und wenn ja, soll er diesen Schritt überspringen und einfach weitermachen?

LG
Cassandra

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Beitragvon Cassandra » 14.07.2005, 14:40

Also das Grub Problem habe ich jetzt umgangen.
Ich habe Grub vom MBR in die root-Partition verschoben (grub-install /dev/hdx) und danach den boot-sektor von der root Partition auf Diskette kopiert.
Diese Datei dann in Windows direkt unter C speichern und in der boot.ini den entsprechenden Eintrag machen.
Dann mit der Windows CD booten, die Recovery-Konsole starten und mit fixmbr den Windows Bootmanager wieder herstellen.
Jetzt kann ich alle Betriebssysteme aus dem Windowsmanager booten.
Der kommt auch beim booten von vmware hoch und zeigt alle Einträge an.
Wenn man dann allerdings Windows auswählt, macht er noch vor der Auswahl der Hardwareprofile einen reboot.
Woran könnte das jetzt wohl liegen?
Native bootet Windows immer noch Problemlos, nur in VMware gibt es diesen reboot.

LG
Cassandra

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Beitragvon continuum » 16.07.2005, 14:36

Hast du dir mal KB 1235 angeschaut?

Bevor du das nicht geklaert hast ist alles andere witzlos.

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Beitragvon Cassandra » 18.07.2005, 08:38

Also, das Problem ist jetzt vollständig gelöst.
Der Dauer-reboot nach dem Win-Bootmanager lag an dem falschen Treiber für den IDE-Controller.
Man muß Windows in dem Profil für die virtuelle Maschine native booten, und dann im Device Manager für den IDE-Controller den Standardtreiber auswählen.
Dann nochmal nach Linux booten und dem User, der VMware ausführen will, Lese- und Schreibrechte auf die Windows Partition geben. Am besten den User der Gruppe Disk hinzufügen.
Danach kann man VMware problemlos booten.
Das Problem mit der falschen Festplatten-geometrie habe ich somit durch den Windows Bootmanager umgangen, wobei ich mich frage, ob das mit dem Treiber für den IDE-Controller im Grunde nicht das gleiche Problem war.

LG
Cassandra

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Beitragvon readhead » 18.07.2005, 13:26

Hab eine ähnliche config, möchte ein installiertes XP in einer VM booten.
Folgendes Prob:

-starte ich die VM (boot von Diskette) schmiert sie mit bluescreen ab.
-boote ich mit ERD-Manager03 sind keine Platten da.
-boote ich mit Knoppix 3.9 findet er alle Platten und kann auf die NTFS-Platten zugreifen.

Was tun?

Wollte als nächstes mal das Hardwareprofil vom XP säubern, sollten irgendwelche Treiber schon eingebunden sein, bevor man es als VM bootet?

THX

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Beitragvon Cassandra » 18.07.2005, 13:51

Hallo,

Ich habe gerade eine Doku erstellt, wie man VMware in der Konfiguration zum Laufen bringt.
Ist zwar auf Englisch, aber wenn Du sie haben willst, gib mir Deine Mail-Adresse und ich schick sie Dir.

LG
Cassandra

PS: Frage an Continuum:
Vielleicht könnte ich Dir auch die Doku schicken und Du stellst sie ins Forum, scheint ja öfter mal gefragt zu sein.

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Beitragvon continuum » 18.07.2005, 17:49

Cassandra - die Doku wuerde ich mir gerne mal ansehen - das kommt ja wirklich haeufiger vor.


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