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vmware mit verschiedenen netzen

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vmware mit verschiedenen netzen

Beitragvon pamporisv » 01.07.2005, 07:55

servus

ich habe vmware erst vor kurzem entdeckt und bin dann auf eure seite hier gestossen.
nun habe ich es getestet und es ergeben sich einige fragen und ich hoffe ich kann hier ein paar infos bekommen

angenommen ich bin mit meinem laptop in dem ip range:53.102.24.XXX

wenn ich nun von hier aus vmware konfigurieren will um mir eine virtuelle umgebung zu erstellen, mit dem ip range 53.100.76.XXX bekomm ich keine verbindung....
wäre das denn noch eventuell möglich???????????

Mit freundlichen Grüßen

Vassili Pamporis

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Beitragvon looping » 01.07.2005, 10:10

nicht mit der gleichen netzwerkkarte - aber mit einer zweiten jederzeit. du kannst dir z.b. das vmnet1 (host-only) so konfigurieren, dass es in dem von dir gewünschten bereich arbeitet. vmnet1 ist vollständig virtuell, es gibt keine verbindung nach "draußen" und keine zu anderen virtuellen maschinen. wenn du das möchtest brauchst du vmnet 8 (nat) - möchtest du mit der virtuellen maschine nach "draußen", nimmst du vmnet8 (bridged). du kannst auch alle varianten miteinander kombinieren - vmware erlaubt regulär 3 virtuelle netze pro maschine und mit einem kleinen kniff lassen sich auch 4 virtuelle netze einrichten.

grundsätzlich würde ich aber von der verwendung von einem 53.100. 'er range für private zwecke abraten - man sollte schon bei der üblichen aufteilung zwischen öffentlichen und privaten netzbereichen bleiben.


ich bin mir aber nicht sicher ob du das wirklich wissen wolltest, oder ub du nur schwierigkeiten mit den ip-adressräumen hast.
computer die sich gegenseiteig "sehen" sollen, müssen in einer netzklasse liegen - d.h. bis in die klasse-c subnetze muss die ip gleich lauten: 192.168.0.1-254 oder 10.0.0.1-254 - sowas wie 192.168.0.1 und 192.168.1.1 geht nicht, da hier das c-subnetz nicht gleich sind. in deinem fall war ebenfalls schon das klases-b subnetz nicht gleich: 53.102.24.XXX != 53.100.76.XXX - die ungleichen klasse-c netze fallen hier gar nicht mehr ins gewicht, da eine verbindung schon am klasse-b-subnetz scheitert

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Beitragvon pamporisv » 01.07.2005, 10:17

hab meinen text nochmal gelesen und musste selber feststellen das ich mich ein bissel doof ausgedrückt habe....

also folgende problem

habe zwei domänen. standort1 iprange:53.102.24.XXX....standort2 iprange 53.100.76.XXX
die netzte sind getrennt und mit router verbunden.
ich sitze am standort1 und möchte mit einer vmware-sitzung mich an standort2 anmelden.

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Beitragvon looping » 01.07.2005, 10:31

wenn ich dich richtig verstehe geht das nur über vpn - du müsstest einen virtuellen endpunkt haben, der eine vpn-verbindung erstellt und über den sich dein eigentlicher client in die entfernte domäne einhängen kann. dann wäre der virtuelle client teil einer entfernten domäne. das ganze ist ein bisschen tricky, ließe sich aber z.b. mit hilfe des ip-cop als virtueller vpn-endpunkt in einer dritten maschine lösen. du bräuchtest:

einen ipcop (oder einen anderen ipsec/freeswan/openvpn fähigen rechner) in der entfernten domäne, ein entsprechendes gegenstück als virtuelle maschine in deinem laptop. wenn die soweit sind, das das vpn (vorzugsweise mit ike-schlüsseln) steht, kannst du vom virtuellen ipcop ein vmnet8 aufsetzen, den eigentlichen client einrichten und ihn per vpn in die entfernte domäne einhängen.


alternativ kannst du die virtuelle maschine als "roadwarrior" in die entfernte domäne einbinden - das ist letztlich genauso kompliziert.

bei beiden lösungen brauchst du die unterstützung des admins der entfernten domäne - er muss den entsprechenden vpn-server aufsetzen, schlüssel erstellen, sicherheitsrichtlinien festlegen, ...

da steckt sehr viel arbeit drinn und man sollte sich schon mal mit vpn auseinander gesetzt haben aber eigentlich müsste das möglich sein


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