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VMareTools 5.0-Installation

Hilfe bei Problemen mit der Installation und Benutzung der VMware Workstation und VMware Workstation Pro.

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VMareTools 5.0-Installation

Beitragvon joerg_cw » 16.05.2005, 19:52

Hallo allerseits,

vor kurzem hatte ich noch folgende tadellos funktionierende Softwareumgebung:
WinXP (Host) + VMWare 4.5.2 + Debian 3.1, Kernel 2.4.27, als Guest-OS

Die VMWaretools waren ebenfalls installiert. Lehrgangsbedingt arbeite ich noch über die Kommandozeile, habe also keinen XServer installiert.

Nach dem Umstieg auf VMWare 5.0 und Debian Kernel 2.6.8 gibt es jedoch Probleme bei der Installation der VMWareTools. Will ich sie wie in der VMWare 5.0-Hilfe beschrieben installieren, erscheinen folgende Hinweise:

tar: /usr/src/VMWareTools-5.0.0-13124.tar.gz: Kann open nicht ausführen.: Datei oder Verzeichnis nicht gefunden
tar: Nicht behebbarer Fehler: Programmabbruch.
tar: Child returned status 2
tar: Fehler beim Beenden, verursacht durch vorhergehenden Fehler.

Würde mir mir bitte jemand auf die Sprünge helfen u. sagen, was ich falsch gemacht habe? Andere Pakete, bspw. 'cyrus-sasl.2.1.20.tar.gz' lassen sich einwandfrei entpacken.

Vielen Dank im Voraus.

Jörg

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Beitragvon looping » 16.05.2005, 22:23

hört sich für mich einfach nach einem defekten tar-ball an - das hat höchstwahrscheinlich nichts mit vmware oder dem gast zu tun. entpackst du "am stück" mit tar -zxvf oder unzipst du erst und entpackst danach? im zeifelsfall nochmal die zweite variante probieren, vielleicht klappt ja schon das unzippen nicht richtig. ansonsten besorg dir den tar-ball nochmal "per hand": im installationsverzeichnis fidest du ein iso-file namens linux - das bindest du in das virtuelle cdrom laufwerk ein und versuchst den ganzen spaß nochmal.

mfg

looping

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Beitragvon joerg_cw » 17.05.2005, 14:17

Vielen Dank Looping für Deine prompte Hilfe.

Es funktioniert leider immer noch nicht. Ich bin dann mal folgenden Weg gegangen:

Unter Win XP
--> Doppelklick auf die Datei C:\Programme\VMWare\VMWare Workstation\linux.iso --> es öffnet sich WinRAR 3.40
--> Entpacken der Datei 'VMWARETO.TGZ' bspw. in C:\TEMP
--> Doppelklick auf C:\TEMP\VMWARETO.TGZ --> jetzt übernimmt der SpeedCommander 10.3 u. zeigt die Archivdatei 'VMWareTools-5.0.0-13124.tar'an
--> Doppelklick auf 'VMWareTools-5.0.0-13124.tar' --> das Verzeichnis 'vmware-tools-distrib' erscheint
--> mit der rechten Maustaste auf dieses Verzeichnis klicken und 'Kopieren' wählen --> kopieren nach C:\TEMP
--> brennen des Verzeichnisses 'vmware-tools-distrib' auf CD-ROM

Unter Debian-Linux als <root>
--> mounten der CD-ROM und dann das Verzeichnis mit Hilfes des 'MidnightCommander' nach /usr/src kopiert
--> ausführen des Installers mit ./vmware-install.pl aus dem Verzeichnis /usr/src/vmware-tools-disrib
--> es passiert NICHTS

Schade, vorher hatte das so gut funktioniert. Na, vielleicht klappt's ja dann unter der grafischen Oberfläche.

Ich melde mich, wenn es funktioniert hat.

Tschüß

Jörg

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Beitragvon Mauze » 17.05.2005, 14:52

@joerg_cw: brennen des Verzeichnisses 'vmware-tools-distrib' auf CD-ROM


ACHTUNG: Linux ISO-File solltest Du unter Linux brennen (z.B K3B), es gibt sonst teilweise Probleme mit Links.

Zieh Dir doch einfach die akt. Installationsfiles von der VMware Hompage.

Mauze

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Beitragvon joerg_cw » 17.05.2005, 18:04

Hallo Mauze,

es hilft alles nichts. Die von Dir genannten Installationsfiles finde ich nicht bei www.vmware.com, dafür jede Menge anderer Hinweise,
denen ich nun mal nachgegangen bin. Als Datei (Binaries-) habe ich deren .EXE-Datei herunter geladen u. die Anwendung neu installiert.

Danach wurde die zuvor gesicherte Debian-Installation, Kernel 2.4.37, in VMWare 5.0 integriert u. zum Schluss sollten die VMWareTools
so wie auf deren Homepage beschrieben, ebenfalls erneuert werden --> der gleiche Fehlerhinweis.
Es ist zum Knochen k....n!
In der Annahme, dass eventuell TAR Probleme bereitet, habe ich RPM installiert u. versucht, das andere Paket zu entpacken. Es erscheint
ein äquivalenter Fehlerhinweis, dass die Datei nicht geöffnet werden könne, bzw. überhaupt nicht vorhanden sei.
In beiden Fällen habe ich deren gemountetes 'linux.iso' verwendet, also keine Kopien auf CD gebrannt, o. ä.

Es könnte aber auch daran liegen, dass Debian eben nicht unter den 'supported guest systems' aufgeführt ist. Wie gesagt, unter 4.5.2 hat
das wunderbar funktioniert, sogar mittlerweile mit dem 2.6.8er Kernel.

Ich werde das Thema jetzt abschließen, da ich dafür zuviel Zeit verbracht habe, die ich eigentlich eher für andere Themen nutzen wollte.
Vielleicht ergibt sich später ein Servicepack/Hotfix, oder ähnliches.

Vielen Dank nochmal an alle, die mich hinsichtlich dieses kleinen Problems unterstützt haben.

Grüße

Jörg

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Beitragvon looping » 18.05.2005, 00:39

Es könnte aber auch daran liegen, dass Debian eben nicht unter den 'supported guest systems' aufgeführt ist. Wie gesagt, unter 4.5.2 hat
das wunderbar funktioniert, sogar mittlerweile mit dem 2.6.8er Kernel.


wenn es danach ginge dürften ubuntu und kubuntu bei mir ja auch nicht laufen - das tun sie aber reibungslos. allerdings verzichte ich auf die tools - die sind auch nicht nötig, die meisten neueren distributionen haben das passende x-server-modul onboard und die shared-folders sind auch eh nicht zu empfehlen. wenn deine debian-version die vmware-grafik noch nicht kennt, kannst du dir bei vmware das x-server-modul einzeln laden.

mfg

looping


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