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Bridged Networking mit Fritz Card DSL SL PCI?

Hilfe bei Problemen mit der Installation und Benutzung der VMware Workstation und VMware Workstation Pro.

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Bridged Networking mit Fritz Card DSL SL PCI?

Beitragvon apisto. » 11.05.2005, 11:27

Hallo!

Folgendes möchte ich realisieren, weiß aber nicht, ob es möglich ist:

Host = Windows XP Pro SP2
Client = Ubuntu (letzte, im April veröffentlichte Version)
Emulator = VMware 4.5.2
DSL-Hardware = Fritz Card DSL SL PCI

Internetverbindung via Bridged Networking.

Ich habe die virtuelle Karte als "Bridged" konfiguriert und mit "Bridged to AVM DSL PPPoE CAPI-Treiber - Paketplaner-Miniport" verbunden. Im Client-System hab ich alle erforderlichen Pakete (vorher auf einer realen Maschine getestet!) installiert, etc/isdn/capi.conf entsprechend editiert, "capiinit start" ohne Fehlermeldung, jedoch "drdsl -n" mit Fehlermeldung, CAPI-Treiber sei nicht installiert.

Ich habe gelesen, VMware würde PCI-Karten nicht emulieren. Das würde dann wohl bedeuten: was ich will, geht (jedenfalls so) nicht?! Warum dann aber unter "Edit/Virtual Network Settings" die Möglichkeit, die als "bridged" konfigurierte Karte mit dem CAPI-Treiber zu verbinden. Angeboten wird an dieser Stelle auch noch meine reale Realtek-Karte, aber eben auch der "Bridged to AVM DSL PPPoE CAPI-Treiber ...".

Wenn es so wirklich nicht gehen sollte: besteht eine Möglichkeit, mit der PCI-Karte unter dem Gast-System ins Internet zu gelangen, ohne dass das XP-Wirt-System in irgendeiner Weise involviert ist (etwa als Router)?

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Beitragvon looping » 11.05.2005, 13:52

hast du es ausprobiert? vmware kann eigentlich keine pci-geräte direkt ansprechen - du must also den weg über den host als "router" gehen. dafür richtest du eine internet-verbindungsfreigabe ein. dabei ist der host aber natürlich involviert: er startet ja die verbindung.

ich schreibe eigentlich, weil sich die in meinem notebook verbaute intel pro (2200b/g) sehr wohl von vmware ansprechen lässt - und das ist soweit ich weiß ebenfalls eine (mini-)pci-karte. allerdings gibt es dabei "übersetzungsschwierigkeiten": der gast kann keine dhcp-adresse beziehen - das wäre für dich das entgültige aus, denn pppoe ohne dhcp geht nicht.

grundsätzlich kann ich von diesen internen lösungen nur abraten - sobald vmware oder eine zweite maschine ins netz will, ist das nur unter krämpfen möglich. wenn du dauerhaft eine saubere lösung brauchst, schau mal bei ebay nach einem dsl-modem und einem router mit 4-port switch. beides zusammen ist sogar neu inzwischen deutlich billiger, als die einzige wirklich sauber funktionierende software-lösung für windows-hosts (das wäre der ken - auch aus dem hause avm).

mfg

looping

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Beitragvon apisto. » 11.05.2005, 22:37

danke für die antwort.

hab mir heut nachmittag einen router bei ebay ersteigert (netgear rp614). damit kann ich dann wieder schön rumspielen: router + vmware + ubuntu. eigentlich hab ich mit meinem xp pro + zonealarm + antivirensoftware + firefox + regelmäßiger patcherei null sicherheitsprobleme. aber man(n) spielt halt gern. der router kommt aus london. :P


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