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DMA Modus Tunen

Hilfe bei Problemen mit der Installation und Benutzung der VMware Workstation und VMware Workstation Pro.

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DMA Modus Tunen

Beitragvon minimike » 14.04.2005, 22:44

Hi

Ich habe 2 Platten als rawdisks unter VMware laufen. Gast ist Debian 3.1 mit Samba. Die Platten laufen als Softwareraid 0 im System jedoch recht langsam. Der Grund hierfür war schnell ermittelt, hdparm teilte mir mit das maximale Tempo vom IDE Controller der Maschiene nur lächerliche UDMA2 Erreichen kann. Die Platten können beide UDMA5. Frage lässt sich das Tempo in der vmx irgendwie steigern ?


Code: Alles auswählen

Samba-Sarge:/mnt/3# hdparm -i /dev/hda

/dev/hda:

 Model=VMware Virtual IDE Hard Drive, FwRev=00000001, SerialNo=00000000000000000001
 Config={ HardSect NotMFM HdSw>15uSec SpinMotCtl Fixed DTR>5Mbs FmtGapReq }
 RawCHS=16383/15/63, TrkSize=0, SectSize=0, ECCbytes=0
 BuffType=unknown, BuffSize=32kB, MaxMultSect=64, MultSect=off
 CurCHS=17475/15/63, CurSects=15530835, LBA=yes, LBAsects=234493056
 IORDY=on/off, tPIO={min:160,w/IORDY:120}, tDMA={min:120,rec:120}
 PIO modes:  pio0 pio1 pio2 pio3 pio4
 DMA modes:  mdma0 mdma1 mdma2
 UDMA modes: udma0 udma1 *udma2
 AdvancedPM=yes: disabled (255)
 Drive conforms to: ATA/ATAPI-4 T13 1153D revision 17:  1 2 3 4

 * signifies the current active mode

Samba-Sarge:/mnt/3#

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Beitragvon continuum » 14.04.2005, 23:20

Hi
das ist im Grunde so aehnlich wie die geschichte mit den 10Mbit, 100MBit oder GigaBit Netzwerkkarten.
Beides mal wird der Controller emuliert - das eigentliche Arbeiten - Disk I/O oder NicZugriffe - erfolgt beides mal unter Host - ueblichen Bedingungen.

Deine VM bestellt beim Host ein paar Vorgaenge a la UDMA2 - dein Host denkt sich "Von mir aus ..." und beantwortet die Anforderung a la UDMA2, schreibt den Kram mit UDMA5 und trinkt sich einen Kaffee in der gewonnen Zeit.
Das Problem ist also weniger die vmx als eher die 'Treiber in der VM' / 'Emuliertes Geraet' Paessigkeit. - ein tunen kannst du eher dann erreichen wenn dem Debian erzaehlst, es solle doch den emulierten Intel IDE-controller nicht so konservativ mit UDMA 2 ansprechen sondern einfach von UDMA5 Vertraeglichkeit ausgehen.

Wenn du also was fuer die Geschwindigkeit tuen willst musst du das emulierte Geraet nehmen fuer das dein Gast die besten/ schnellsten Treiber hat. in den allermeisten Faellen wird das wohl SCSI sein - ich kann auch nicht ganz nachvollziehen warum du IDE nimmst - du kannst doch mit Sicherheit ohne Probleme den SCSI-treiber bei der Installation angeben - ich nehme bei Debian auch IDE - aber nur weil ich SCSI nicht so ohne weiteres mit installiert bekomme.

Ulli

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Beitragvon minimike » 14.04.2005, 23:59

Die Platten sind echt und können ja von Haus aus UDMA5. Nur der Controller begrenzt das ja auf UDMA2. Und der Grund warum ich IDE nehme ist das es IDE Platten sind. Mal schauen ich hole mir bald ein neues Brett (Asus P4GPL-X ) mit Onboard 4 SATA Ports dann kann ich die IDE Platten mit Adapern versehen an SATA anschliesen und in VMware mit SCSI über den LSI Logic Controller ansprechen. Ab Kernel 2.6.10 laufen Adapter mit Silicon Image Chips recht gut an SATA Controllern. Die Idee war eher ob man denn noch was in der vmx "Freisschalten" könnte

VMeware reicht die IDE Platten als als IDE Platten an den Gast weiter. eine Moglichkeit die Nodes zu ändern habe ich nicht gefunden.

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Beitragvon continuum » 15.04.2005, 00:16

Und der Grund warum ich IDE nehme ist das es IDE Platten sind.


Na und ? - wenn du die Platten als SCSI ansprechen willst - schreibst du dir halt die vmx auf SCSI um und aenderst in der vmdk den Controllertyp von IDE auf LSILOGIC oder BUSLOGIC.

Das wuerde ich allerdings nur bei der ersten Erstellung aendern - jetzt zu aendern wuerde ich nur im Notfall.


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