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RAM-Verwaltung!!!!

Hilfe bei Problemen mit der Installation und Benutzung der VMware Workstation und VMware Workstation Pro.

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RAM-Verwaltung!!!!

Beitragvon vm-user » 29.03.2005, 19:55

ICh habe ein bisschen mit RAM rumgespielt.Und ich habe gedacht , dass ich zu wenig Speicher meinen 2 Gast-XPSP2 zugewiesen habe(Host XPSP2).Dann habe ich 512MB dazu gekauft, so dass ich jetzt 1,5GB habe.Den beiden Gästen habe ich je 300MB zugewiesen.Es lief nicht sonderlich glatt.Dann habe ich unter jedem Gast-OS die SWAP auf 20 MB runtergesetzt-hat deutlich Performance-Schub gebracht, aber nur am Anfang.Später nachdem das Gast-OS bisschen cacht,wird es wieder langsamer und ich habe das Gefühl, dass diesmal über mein Host-OS geswappt wird(für die Gast-OSs).Was ich nicht verstehe, ist warum vmware die 300MB nicht gleich für das einzelne Gast-OS allociert.Ich habe beiden Gast-OSs 600MB zugewiesen,aber nachdem die Systeme hochgefahren sind-nehmen sie nur zB 200MB insgesamt.Dadurch wollen die Gast-OSs gleich auf mienem Host swappen.Virtual PC allociert den RAM sofort-und da sieht man den Unterschied vor dem Swappen und mit dem Swappen. ANy IDeas????

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Beitragvon looping » 29.03.2005, 23:34

vmware bildet auf deiner hardware eine virtuelle maschine mit genau definierter hardware ab (dazu gehört selbstverständlich auch die menge des verfügbaren ram). diese maschine kann im laufenden betrieb natürlich nicht verändert werden (jedenfalls nicht in wesentlichen dingen) - oder hast du schonmal versucht bei deinem realrechner im laufenden betrieb ram rauszunehmen (komm mir hier jetzt keiner mit hotplugfähigen servermodulen! )? das geht schlicht nicht. wenn du also 300 mb zuweisst (meiner meinung nach für ein xp ein bisschen wenig - ich find immer: xp rennt erst ab 512 mb), dann hat die maschine vom start an exclusiven zugriff auf 300mb ram. ich sehe das sogar als sehr vorteilhaft an: durch den exclusiven zugriff kann es nicht zu überschreibungen durch den host oder andere applikationen kommen, viren oder andere bösartige gesellen können sich nicht aus dem gast in den host verirren (jedenfalls nicht, wenn man die guest-isolation eingeschaltet hat (standard ist leider aus)). in einer virtuellen maschine ist das gastsystem vollständig eingeschlossen! wenn gecacht werden muss, passiert das in der virtuellen maschine (so wie auf jedem real-rechner auch). wenn ich meine gäste so beschneide wie du das getan hast, dann soll das wohl kräftig bremsen. xp belegt den platz für swapping den es der umgebung entsprechend benötigt - warum xp in 20 mb zwängen? ist doch klar, das der anfängt zu swappen als gäbe es kein morgen.

nochmal: vmware bietet dir einen virtuellen rechner mit aller hardware als wäre es ein echtes, reales system. das was du da installierst ist eine echte, reale installation. wenn dein gast cachen muss, dann muss er cachen. wenn dein gast was auf die festplatte schreiben will, dann schreibt er selbst mit seinen eigenen treibern in eine virtuelle festplatte - dein host fängt dieses signal auf und schreibt die daten dann real auf die platte.

also: ich würd den gästen (wenn damit gearbeitet werden soll) 512 mb gönnen. es ist schon wichtig, das die gäste ihre ressourcen selbst verwalten können - wenn xp meint es bräuchte z.b. 1,5 gb swap dann liegt das daran, dass das system eine entsprechende menge festplattenplatz und eine entsprechende menge ram sowie einen entsprechenden prozessor hat. also lass deinen gast wieder die kontrolle übernehmen.

wenn du ansonsten performance-probleme hast, solltest du:

- die vmware-tools installieren (anleitung im user-manual oder schon 1000 mal hier im forum).
- dafür sorgen, dass die festplatte des hosts nicht fragmentiert ist - also: festplatte defragmentieren (und zwar mit einem vernünftigen programm - der xp-defragmentierer taugt nicht viel). achte darauf, das die platte ntfs-formatiert ist - fat32 eignet sich nicht als "fester untergrund".
- wenn du schon dabei bist: defragmentier auch gleich die platte des gastes. die sollte keinesfalls kleiner als 4 gb sein, auch wenn man winxp praktisch auf knapp 1500 mb installieren kann. die modernen systeme (windows wie linux) laufen nur dann wirklich rund wenn sie reichlich platz und luft haben - also stell dich nicht so knauserig an :wink:

cacht vpc denn auf dem host? wenn das so wäre, wäre es schlimm.

mfg

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Eine Frage vorweg!

Beitragvon vm-user » 29.03.2005, 23:55

"""wenn ich meine gäste so beschneide wie du das getan hast, dann soll das wohl kräftig bremsen. xp belegt den platz für swapping den es der umgebung entsprechend benötigt - warum xp in 20 mb zwängen? ist doch klar, das der anfängt zu swappen als gäbe es kein morgen. """"

Das würde also bedeuten, dass ich einem Gast_XP 300MB RAM+20MBSwap gebe und Windows nimmt trotzdem mehr swap ,obwohl gerade 200MB Speicher verschlungen worden sind und noch 120 zur Verfügung stehen?????Das würde weiter bedeuten, dass du Windows nicht verbieten kannst mehr swap zu nehmen, als du gesetzt hast???Ich setze absichtlich so wenig SWAP , damit WIndows dann sofort auschliesslich 7,5ns RAM und nicht 9,5ms FP benutzt.Wenn ich Linux/Unix einsetzte,wird meine SWAP Partition bei 1GB RAM erst dann angefasst, wenn schon 950-980 MB RAM weg sind.So stelle ich mir die Welt vor.Meine Devise heisst:Ungenutzter RAM ist verschenkter/sinnloser RAM.Ferner könnte ich mir denken, wozu soll ich mehr als 512MB RAM kaufen , wenn ich den fehlenden zB 1GB mit SWAP auffüllen kann(FP als RAM).Also 512MB RAM + 1GB SWAP=1,5GB RAM + 20MB SWAP?????

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Beitragvon looping » 30.03.2005, 00:32

Wenn ich Linux/Unix einsetzte,wird meine SWAP Partition bei 1GB RAM erst dann angefasst, wenn schon 950-980 MB RAM weg sind...


ja, also ich persönlich halte dieses vorgehen ja auch für sinnvoll. leider ist mein einfluss auf billie-boy nicht sooo groß - und er sieht das komplett anders ... . im ernst: die speicherverwaltung von microsoft folgt einer grundsätzlich anderen philosophie als die der unixoiden systeme. windows swappt. ständig. ohne last. das ganze system ist darauf ausgelegt, beim nichts-tun ständig grundlegende systemteile im swap zu halten. zwar kann man den swap-bereich verkleinern - nützt aber nichts: windows will trotzdem swappen und kommt nun in echte schwierigkeiten weil der inhalt des swapfile ständig ausgetauscht werden muss (passt ja nun nicht mehr alles rein was man so braucht).

Ferner könnte ich mir denken, wozu soll ich mehr als 512MB RAM kaufen , wenn ich den fehlenden zB 1GB mit SWAP auffüllen kann ...


ganz klar: du benötigst den ram um z.b. eine virtuelle maschine zu betreiben. die belegt den zuvor allocierten platz nämlich real im ram und nicht im swapfile. gleiches gilt natürlich auch für viele multimedia-daten, spiele, datenbanken, .... was weiß ich noch alles.

es ist übrigens unerheblich ob du da einen swappenden windows-gast hast, oder ein linux mit entsprechender graphischer oberfläche - wenn so ein neueres system wirklich laufen soll, benötigt es einfach eine bestimmte menge ram (nicht swap). und wenn du den host soweit in seinem ram beschneidest, das er selbst verstärkt swappen muss hast du nichts gewonnen.

mfg

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Beitragvon MSueper » 30.03.2005, 18:23

Noch ein Punkt: 300MB sind ein sehr komischer Wert

Speicher kauft man gemeinhin heute in Riegeln zu 128MB, 256MB, 512MB oder 1GB.
Weis der VM immer RAM-Bereiche zu, die der Summe solcher Werte entsprechen.

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Beitragvon vm-user » 30.03.2005, 20:09

Als ich mit 20 MB swap gearbeitet habe,war der Rechner langsam, was mich verwundert hat.Ich habe gedacht, nachdem 20 MB swap verbraucht sind,hebt die Maschine erst richtig ab.Nix da!Windows hat sich eigenmächtig gemacht und sich 65 MB swap gezaubert.Mit anderen Worten, das was ich gesetzt habe,wurde ignoriert.Windows mag halt RAM nicht,es will lieber by swap gepowered werden.Dann habe auf den Rat Loopings gehört und swap auf 1.5fache des Ram gesetzt-sprich 300MB RAM + 450MB swap.Und oh Wunder läuft es jetzt ziemlich gut.Schade nur , dass ich Geld für 512RAM ausgegeben habe.Der RAM stört mich nicht,das Geld tat's um so mehr nicht,und ob Windows mir diese 60€ wett machen kann, sei dahingestellt.Jetzt nach meinen Erfahrungen und euren Tips hätte ich 512MB meinem Host spendiert,je 256MB den Gast-OSs-somit ist 1 GB weg.Dazu jeweils 1.5 fache der RAM-Größe als SWAP -also 768MB resp. 384MB.Beim nächsten Mal kaufe ich für 60€ lieber 80GB Seagate/Maxtor SWAP als mickrige 512MB RAM :)))))

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Beitragvon looping » 30.03.2005, 20:27

der ram ist schon wichtig - windows aast damit nämlich genauso rum wie mit dem swap. wenn die maschine also wirklich performant laufen soll, benötigt sie viel ram (den sie nie ausreizt) und viel swap (den sie auch nie ausreizt).

mfg

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