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Optimale Konfiguration für Windows Server 2003 / Windows XP

Hilfe bei Problemen mit der Installation und Benutzung der VMware Workstation und VMware Workstation Pro.

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Optimale Konfiguration für Windows Server 2003 / Windows XP

Beitragvon carlito » 25.03.2005, 19:49

Hallo,

ich habe einen P4 1.8 GHz, 2GB RAM, 160GB Festplatte. Host OS ist Windows XP Professional. Installiert ist VMware 5. Ich möchte zweimal Windows Server 2003 und zweimal Windows XP Professional als Guest OS laufen lassen. Ich habe schon einiges ausprobiert mit VMware, aber die Sache mit den Disks (Independent, Clone, Snapshots, etc) ist mir noch nicht ganz klar.

Was sollte ich bei der Konfiguration von VMware und dem Anlegen von VMs beachten? Die Performance der VMs sollte möglichst hoch sein, andererseits sollte nicht unnötigt Plattenplatz verschwendet werden. Für Tipps bin ich dankbar!

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Beitragvon MSueper » 27.03.2005, 11:44

Frohe Ostern,

versuchs mal für den Anfang so:
Disk => IDE mit je 40GB (eine zweite virtuelle Disk kann man ja später noch ergänzen). Die Disk würde ich dynamisch wachsen lassen und in Einheiten zu 2GB unterteilen.
Snapshots wirst Du nur in Ausnahmen brauchen.

Generelle Frage:
Wenn ich W2003 hätte, würde ich das natürlich als Host OS nehmen, ist doch viel besser als XP!

Grüße, Martin

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Beitragvon carlito » 27.03.2005, 12:43

MSueper hat geschrieben:Frohe Ostern


Danke, dir auch!

Disk => IDE mit je 40GB (eine zweite virtuelle Disk kann man ja später noch ergänzen).


40GB? Oder meinst du 4GB? Die 160GB Platte ist meine einzige und da sind auch andere Daten drauf. Sie steht also nicht exklusiv VMware zur Verfügung. Allzuviel Platz wollte ich für VMware nicht verschwenden. Zwei Partitionen á 4GB in einer 8GB Disk reichen eigentlich. Für manche Funktionen von Server 2003 braucht man eine zweite Partition, da sich einige Dienste nur auf Nicht-Systemlaufwerken installieren lassen, z.B. RIS.

Kann man in eine VM nachträglich eine zweite (virtuelle) Festplatte einbauen?

Die Disk würde ich dynamisch wachsen lassen und in Einheiten zu 2GB unterteilen.


Wäre es für die Performance nicht besser von Anfang an eine feste Größe zu verwenden? Und was meinst du mit der Unterteilung in 2GB Einheiten?

Snapshots wirst Du nur in Ausnahmen brauchen.


Ich dachte an einen Snapshot nach der Installation des Basissystems und einen Snapshot nach der Installation und Konfiguration von Active Directory. Das wäre so grundsätzlich meine Idee zu Snapshots.

Wenn ich W2003 hätte, würde ich das natürlich als Host OS nehmen, ist doch viel besser als XP!


Als Workstation? Warum das?

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Beitragvon franzkat » 27.03.2005, 14:18

Kann man in eine VM nachträglich eine zweite (virtuelle) Festplatte einbauen?


Ja, das ist kein Problem.

Wäre es für die Performance nicht besser von Anfang an eine feste Größe zu verwenden?


Ja, das stimmt.

Ich dachte an einen Snapshot nach der Installation des Basissystems und einen Snapshot nach der Installation und Konfiguration von Active Directory. Das wäre so grundsätzlich meine Idee zu Snapshots.


Ja, das ist vernünftig.

Ob man als Host-System ein XP Pro oder ein W2K3 nimmt, um als Gast ein W2K3 zu installieren, ist im Prinzip gleichgültig.Wichtig ist ausreichend RAM, wenn man den virtuellen W2K3-Rechner mit vielen Diensten laufen lassen will.

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Beitragvon continuum » 27.03.2005, 14:40

Hi
wenn schon ziemlich klar ist welche VMs bei dir laufen sollen - und es eine klar begrenzte Anzahl ist - dann wuerde ich diesen 4-5 VMs jeweils eine 6GB - preallocated in 2GB slices - Platte geben. Evtl. noetige 2 Partitionen wuerde ich auf einer zusaetzlichen Platte bereitstellen.
Es macht keinen Sinn auf einer Platte 2 Partitionen einzurichten wenn man das ganze auch auf separaten Platten haben kann. Diese kann man bei Bedarf getrennt sichern usw...

Bei der RAM-verteilung wuerde ich den XPs 256MB und den 2k3s 384MB spendieren.

Deine Plaene zu den snapshots sind recht plausibel - bedenke nur dass du mit aktivem Snapshot alle Performance-Vorteile einer preallocated-Platte verschenkst. Da empfiehlt es sich vielleicht statt einer dauerhaften Verwendung eines Snapshots einfach ein Backup zu machen.

Damit das mit den Backups leichter geht sind 2GB Stuecke sinnvoll - die kann man locker auf DVD sichern. Ausserdem koenntest du zum Sichern mit dem vdiskmanager eine wachsende Version der Platten anlegen und diese sichern. Das verbraucht weniger platz.

Zu dem Host-OS: sobald VMware installiert ist kann man eigentlich von einer Art Serverbetrieb ausgehen. Und hier hat 2k3 doch klar die Nase vorn.

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Beitragvon carlito » 27.03.2005, 15:10

continuum hat geschrieben:Hi
wenn schon ziemlich klar ist welche VMs bei dir laufen sollen - und es eine klar begrenzte Anzahl ist - dann wuerde ich diesen 4-5 VMs jeweils eine 6GB - preallocated in 2GB slices - Platte geben.


Also viermal eine 6GB Disk? Pre-Allocated = nicht-dynamisch wachsend, ja? Und wie mache ich das mit den 2GB Slices?

Nochmal kurz zur Info: ich habe eine 160GB Platte, auf der ich zwei Partionen á 75GB angelegt habe (Laufwerk C für das System; Laufwerk D für Benutzerdaten). Host ist XP Pro SP2 mit NTFS. VMware 5.0.0 Build 12888.

Bezüglich Performance: sollten die VMs auf einem bestimmten Laufwerk liegen oder ist das egal?

Evtl. noetige 2 Partitionen wuerde ich auf einer zusaetzlichen Platte bereitstellen.


Wie konfiguriere ich eine VM mit zwei Festplatten?

Es macht keinen Sinn auf einer Platte 2 Partitionen einzurichten wenn man das ganze auch auf separaten Platten haben kann.


Hmm okay. Wobei mir die Unterschiede im Moment nicht ganz klar sind. Wo liegen die Vor- und Nachteile?

Diese kann man bei Bedarf getrennt sichern usw...


Gutes Argument! Wobei das bei Partionen ja auch geht. Oder meinst du eine Sicherung der VMware Dateien, also nicht innerhalb des Betriebssystems?

Bei der RAM-verteilung wuerde ich den XPs 256MB und den 2k3s 384MB spendieren.


Okay. Ich hatte sowohl für XP als auch für Server 2003 256MB angedacht. Meinst du letzteres läuft mit 384MB merklich schneller, als mit 256MB?

Sollte ich in den VMware Options 'Fit all virtual machine memory into reserved host RAM' oder 'Allow some virtual machine memory to be swapped' einstellen?

Die Windows Auslagerungsdatei habe ich momentan auf 'Größe wird vom System verwaltet' eingestellt. Ist das okay oder würdest du eine anderen Einstellung empfehlen?

Deine Plaene zu den snapshots sind recht plausibel - bedenke nur dass du mit aktivem Snapshot alle Performance-Vorteile einer preallocated-Platte verschenkst.


Verstehe ich nicht so ganz. Warum das?

Da empfiehlt es sich vielleicht statt einer dauerhaften Verwendung eines Snapshots einfach ein Backup zu machen.


Ein Backup der VMware Dateien? Dann wären ja bei einer 6GB Pre-Allocated Disk nochmal 6GB belegt.


Damit das mit den Backups leichter geht sind 2GB Stuecke sinnvoll - die kann man locker auf DVD sichern.


Bezüglich Sicherung auf DVD hatte ich daran gedacht, 4GB Disks anzulegen. Die würden dann jeweils genau auf eine DVD passen.

Ausserdem koenntest du zum Sichern mit dem vdiskmanager eine wachsende Version der Platten anlegen und diese sichern. Das verbraucht weniger platz.


'vdiskmanager'?

Zu dem Host-OS: sobald VMware installiert ist kann man eigentlich von einer Art Serverbetrieb ausgehen. Und hier hat 2k3 doch klar die Nase vorn.


Hmm. Wie gesagt, ich verwende mein PC als ganz normales Desktop System (Office, Internet, Spiele, etc.) wo zusätzlich noch VMware installiert ist. Ich weiß nicht, ob da eine Umstellung auf Server 2003 sinnvoll wäre, zumal ich auf dem Host-System keine Dienste wie AD, IIS, Terminal Server, etc. bereitstellen möchte.

Bezüglich Performance gibt es unter Windows zwei Einstellungen: Systemsteuerung -> System -> Erweitert -> Systemleistung -> Einstellungen -> Erweitert -> Prozessorzeitplanung und Speichernutzung. Diese lassen sich jeweils auf folgende Werte einstellen:

Prozessorzeitplanung: Programme oder Hintergrunddienste

Speichernutzung: Programme oder Systemcache

Kann man damit vielleicht die VMware Performance optimieren? Wie sollte ich diese beiden Werte einstellen?

Vielen Dank an euch beide für die Hilfe!

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Beitragvon continuum » 27.03.2005, 16:00

Oje - wo soll ich denn jetzt mal anfangen?

Bezüglich Performance: sollten die VMs auf einem bestimmten Laufwerk liegen oder ist das egal?

Zitat:
Evtl. noetige 2 Partitionen wuerde ich auf einer zusaetzlichen Platte bereitstellen.

Hier sprach ich von Partitionen der Gaeste - wenn diese auf separaten Platten liegen kann man getrennte Sicherungen durchfuehren. Und falls vorhanden eine 2 Platte des Hosts verwenden um Disk I/O etwas besser zu verteilen.

Und wie mache ich das mit den 2GB Slices?

Einfach ankreuzen ;-)

Wie konfiguriere ich eine VM mit zwei Festplatten?

Wo ist das Problem? - Menu -> VM -> Settings -> Add

Wenn du zwei Partitionen auf einer Platte hast, und die Platte schmiert ab, laeuft voll, wird geklaut oder was auch immer - so sind immer beide Partitionen hin. Bei 2 Platten kann das so nicht passieren. Ausserdem bist du viel flexibler - du kannst ohne weiteres eine der beiden durch eine groessere ersetzen oder .... oder ....
Ein 2k3 Server ist mit 256MB doch etwas knapp ausgestattet.

Sollte ich in den VMware Options 'Fit all virtual machine memory into reserved host RAM' oder 'Allow some virtual machine memory to be swapped' einstellen?

Ganz eindeutig - Fit all mem into reserved RAM - gib lieber etwas weniger RAM an die Gaeste solange du dadurch ein Auslagern des Host vermeiden kannst - das ist in jedem Fall langsam.

Ich weiß nicht, ob da eine Umstellung auf Server 2003 sinnvoll wäre, zumal ich auf dem Host-System keine Dienste wie AD, IIS, Terminal Server, etc. bereitstellen möchte.

Es gibt da so eine Service-Verwaltung - da kann man njet sagen.
Im uebrigen denke ich dass ein 2k3 auf dem keine unnoetigen Serverdienste laufen, dass bessere XP ist ;-)

vdiskmanager

Oeffene mal eine Kommandozeile und geh in dein VM-installdir.
tipp mal : "vmware-vdiskmanager" ein.

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Beitragvon carlito » 27.03.2005, 16:14

continuum hat geschrieben:Hier sprach ich von Partitionen der Gaeste - wenn diese auf separaten Platten liegen kann man getrennte Sicherungen durchfuehren.


Also lieber zweimal 3GB als einmal 6GB für die VM?

Und falls vorhanden eine 2 Platte des Hosts verwenden um Disk I/O etwas besser zu verteilen.


Wie gesagt, das Host-System hat nur eine Platte.

Wo ist das Problem? - Menu -> VM -> Settings -> Add


Danke.

Wenn du zwei Partitionen auf einer Platte hast, und die Platte schmiert ab, laeuft voll, wird geklaut oder was auch immer - so sind immer beide Partitionen hin.


Wird geklaut? Eine virtuelle Platte? ;)

Bei 2 Platten kann das so nicht passieren. Ausserdem bist du viel flexibler - du kannst ohne weiteres eine der beiden durch eine groessere ersetzen oder .... oder ....


Durch eine größere Platte ersetzen? Aber nur durch Neu-Installation des Guest OS, oder? Wie bekomme ich sonst die Daten z.B. von einer 4GB VM Disk auf eine 8GB VM Disk?

Ein 2k3 Server ist mit 256MB doch etwas knapp ausgestattet.


Okay, dann nehme ich 256MB für XP und 384MB für Server 2003.

Ganz eindeutig - Fit all mem into reserved RAM - gib lieber etwas weniger RAM an die Gaeste solange du dadurch ein Auslagern des Host vermeiden kannst - das ist in jedem Fall langsam.


Okay, danke.

Es gibt da so eine Service-Verwaltung - da kann man njet sagen.


Meinst du den Serverwaltungsassistent?

Im uebrigen denke ich dass ein 2k3 auf dem keine unnoetigen Serverdienste laufen, dass bessere XP ist ;-)


Kannst du das genauer spezifizieren? Design, Effekte, etc. habe ich schon abgeschaltet.

Oeffene mal eine Kommandozeile und geh in dein VM-installdir.
tipp mal : "vmware-vdiskmanager" ein.


Danke.

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Beitragvon franzkat » 27.03.2005, 16:15

Ich habe hier auf einem AMD 3500+ und 1GB dieselbe Konfiguration von VMs laufen : W2K3 + 2X XP pro.

Ich habe bei der Erstellung der virtuellen Festplatten die default-Einstellung genommen (also die dynamisch wachsende Variante ohne 2GB-Teilung). Die Performance ist auf allen drei Systemen so gut, dass ich keinen Anlass hatte, daran was zu ändern.

Wenn du eine weitere Platte benutzen möchtest, dannn gehst du auf 'Edit Vitual Machine Settings', markierst HardDisk1 klickst aud 'Add'und folgst dem Assistenten.

Aus den oben genannten Gründen (Performance ist sehr gut) gibt es aus meiner Sicht keinen Grund, auf die Snapshot-Variante zu verzichten, insbesondere deshalb nicht, wenn man in einen Zielkonflikt mit dem Plattenplatz gerät.

Speicherprobleme wirst du wohl bei 2 GB-RAM kaum bekommen, deshalb sind die Überlegungen bezüglich Auslagerung auch ziemlich müßig.

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Beitragvon carlito » 27.03.2005, 16:23

franzkat hat geschrieben:Ich habe hier auf einem AMD 3500+ und 1GB dieselbe Konfiguration von VMs laufen : W2K3 + 2X XP pro.


Welche Partitionen hast du innerhalb der Gast-Systeme angelegt?

Ich habe bei der Erstellung der virtuellen Festplatten die default-Einstellung genommen (also die dynamisch wachsende Variante ohne 2GB-Teilung).


Also 4GB Disks?

Die Performance ist auf allen drei Systemen so gut, dass ich keinen Anlass hatte, daran was zu ändern.


Okay, dann mache ich es vielleicht doch so. Spart auch Plattenplatz.

Wenn du eine weitere Platte benutzen möchtest, dannn gehst du auf 'Edit Vitual Machine Settings', markierst HardDisk1 klickst aud 'Add'und folgst dem Assistenten.


Danke. Kann man eigentlich auch eine zweite CPU hinzufügen?

Aus den oben genannten Gründen (Performance ist sehr gut) gibt es aus meiner Sicht keinen Grund, auf die Snapshot-Variante zu verzichten, insbesondere deshalb nicht, wenn man in einen Zielkonflikt mit dem Plattenplatz gerät.


Verwendest du Snapshots?

Speicherprobleme wirst du wohl bei 2 GB-RAM kaum bekommen, deshalb sind die Überlegungen bezüglich Auslagerung auch ziemlich müßig.


Hmm. Vielleicht ist die CPU etwas schwach (P4 1.8GHz) im Vergleich zu den 2GB RAM. Jedenfalls habe ich relativ viel CPU Auslastung, auch wenn nur VMware läuft.

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Beitragvon continuum » 27.03.2005, 16:35

4GB disks sind fuer meinen Geschmack fuer XP oder 2k3 zu klein - die fangen ja sofort an zu fragmentieren ... also 6 oder *GB wuerde ich schon nehmen.

2.CPU ? - njet - das jibbet nur bei ESX

Also wenn ich die Wahl haette: 3.5GHz + 1GB RAM oder 1.8GHz und 2GB RAM dann wuerde ich auf jeden Fall den 1,8GHz Rechner nehmen.

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Beitragvon franzkat » 27.03.2005, 16:49

Welche Partitionen hast du innerhalb der Gast-Systeme angelegt?


Gar keine. Es gab da bei mir keine Notwendigkeit.Wenn man aber z.B. auf der W2K3-Maschine einen RIS-Server laufen lassen möchte, dann geht das nur von einer Nicht-System-Partition aus. Auch wenn man Multibootkonfigurationen testen möchte, muss man natürlich partitionieren. Aber auch ein Partitionieren im Nachhinein ist kein Problem : Von einer PE-Builder aus booten, mit einem Partitionierer die virtuelle Festplatte einteilen.

Was die Plattengröße anbetrifft, kommt es drauf an, was man vorhat. Wenn die Gastsysteme nur Testcharakter haben, benötigt man nicht allzuviel Platz. Solche Sachen wie Systemwiederherstellung oder überdimensionierten Papierkorb sollte man natürlich gleich korrigieren.


Verwendest du Snapshots?


Immer, weil ja in der Erstellung und Konfiguration der Gastsysteme immer eine ganze Menge Arbeit drin steckt, und ich finde es faszinierend, wie schnell ich mit Snapshots meine gewünschte Ausgangskonfiguration wieder habe.

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Beitragvon carlito » 27.03.2005, 19:33

continuum hat geschrieben:4GB disks sind fuer meinen Geschmack fuer XP oder 2k3 zu klein - die fangen ja sofort an zu fragmentieren ... also 6 oder *GB wuerde ich schon nehmen.


6GB oder wieviel? Und ist es tatsächlich besser, anstatt einer Platte zwei Platten (dann mit halber Kapazität) zu verwenden?

Also wenn ich die Wahl haette: 3.5GHz + 1GB RAM oder 1.8GHz und 2GB RAM dann wuerde ich auf jeden Fall den 1,8GHz Rechner nehmen.


Okay ja, 1.8GHz sollte schon okay sein für 3-4 VMs. Die 2GB RAM machen die 'langsame' CPU wieder wett. ;)

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Beitragvon carlito » 27.03.2005, 19:41

franzkat hat geschrieben:Wenn man aber z.B. auf der W2K3-Maschine einen RIS-Server laufen lassen möchte, dann geht das nur von einer Nicht-System-Partition aus.


Genau daran habe ich gedacht. Gibt es eigentlich noch andere Funktionen, für die man eine zweite Partition braucht?

Aber auch ein Partitionieren im Nachhinein ist kein Problem : Von einer PE-Builder aus booten, mit einem Partitionierer die virtuelle Festplatte einteilen.


PE-Builder? Neu-Partionieren zieht doch Datenverlust nach sich!?

Solche Sachen wie Systemwiederherstellung oder überdimensionierten Papierkorb sollte man natürlich gleich korrigieren.


Okay. An die Auslagerungsdatei und den Ruhezustand sollte man auch denken!

Immer, weil ja in der Erstellung und Konfiguration der Gastsysteme immer eine ganze Menge Arbeit drin steckt, und ich finde es faszinierend, wie schnell ich mit Snapshots meine gewünschte Ausgangskonfiguration wieder habe.


Ja, das ist echt praktisch! Ein Snapshot belegt immer soviel Platz, wie die VM RAM hat oder war das bei mir nur Zufall?

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Beitragvon franzkat » 27.03.2005, 19:57

Neu-Partionieren zieht doch Datenverlust nach sich!?


Formatieren ja, aber partitionieren kannst du selbstverständlich ohne Datenverlust, wenn die Platte nicht gerade randvoll ist.


1.8GHz sollte schon okay sein für 3-4 VMs. Die 2GB RAM machen die 'langsame' CPU wieder wett


Bei VMs kann man sagen, RAM schlägt CPU. Etwas länger dauert es bei weniger Rechenleistung nur beim gleichzeitigen Bootvorgang mehrerer VMs.

Ja, das ist echt praktisch! Ein Snapshot belegt immer soviel Platz, wie die VM RAM hat oder war das bei mir nur Zufall?


Das war Zufall.


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