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Probleme mit VMWare mit SEHR wenig RAM

Hilfe bei Problemen mit der Installation und Benutzung der VMware Workstation und VMware Workstation Pro.

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Probleme mit VMWare mit SEHR wenig RAM

Beitragvon Wirrkopf » 21.03.2005, 09:28

Ausgangslage: Ich hab hier nen alten PII 266 mit 96 MB RAM der als Mini"server" unter W2K Workstation dienen solll. Dafür reichts auch. Nun möchte ich das unter VMWare in einer virtuellen Maschine ein Softwarerrouter "fli4l" mit 16 MB RAM läuft.

Ich weis das ist alles suboptimal aber ich will kein Geld (auch keine Peanuts) für mehr Ram ausgeben. Auch ein Hardwarerouter kommt nicht in Frage. Punkt.

Nun meldet mir VMWare 4.5.2 immer das nicht genug Speicher verfügbar wäre und ich doch den virtuellen Speicher für die virtuellen Maschinen erhöhen soll. Aber das bringt nichts. Egal was ich einstelle ich bekomme die virtuelle Maschine mit 16 MB RAM nicht gestartet. Und diese eine würde mich reichen.

Gibts eine Chance das zum laufen zu bekommen? Egal wie lahm etc.

Oder gibt es eine andere/ältere VMWare Version mit der das klappt? Die Auswahl an sonstigen Routersoftwaren (ohne VMWare Umweg) ist ja in den letzten Jahren, dank billigst Hardwareroutern, auf quasi nichts geschrumpft oder habe ich da eine kleine feine Software übersehen?

Gruß W

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Beitragvon looping » 21.03.2005, 10:04

vergiss das. win2k benötigt für den betrieb mind. 64 mb ram. vmware alleine benötigt für den betrieb bei mir mind. 14 mb ram, dazu kommen die dienste vmware nat und vmware dhcp mit je 1,5 mb - das ist aber sicherlich anders, wenn der nat dienst und der dhcp "auf schicht" sind und nicht im leerlauf stehen. wir sind also schon bei 80 - 82 mb. lass deinen server dann noch einen job erledigen ... .

aber ich will kein Geld (auch keine Peanuts) für mehr Ram ausgeben.

dir ist schon klar, das eine vmware-lizenz geld kostet?

wenn du deinen job kostenlos erledigen willst, besorg dir z.b. slackware, setzt deinen fileserver als samba-server auf und richte den routed ein. alternativ gibt es als partnerprojekt des fli4l den eisfair-server, für den ipcop bekommt man samba-module unter dem namen ipfrog, du kannst auch debian nehmen - alles legal und kostenlos.

mfg

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Beitragvon Wirrkopf » 21.03.2005, 10:16

looping hat geschrieben:wenn du deinen job kostenlos erledigen willst, besorg dir z.b. slackware, setzt deinen fileserver als samba-server auf und richte den routed ein. alternativ gibt es als partnerprojekt des fli4l den eisfair-server, für den ipcop bekommt man samba-module unter dem namen ipfrog, du kannst auch debian nehmen - alles legal und kostenlos.


Ich habe sowohl den C´t debian Server als auch eisfair ausprobiert. Und beides scheitert wohl daran das am Server ein GDI Drucker angeschlossen werden soll auf den von 2 Clients gedruckt werden soll. Und das klappt mit Linux wohl nicht.

Ich werds mal mit dem älteren VMWare 3.2 versuchen. Das soll deutlich weniger RAM brauchen.

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Beitragvon looping » 21.03.2005, 11:14

wenn es um den drucker geht, schau mal bei www.linuxprintig.org rein - dort sind fast alle handelsüblichen drucker gelistet und die meisten (auch die meisten gdi-geräte) funktionieren - wenn auch oftmals nur über hilfstools wie powerprint. wenn das partou nicht geht, ist der umgekehrte weg wahrscheinlich einfacher: linux als host, eine mini-win9x-maschine als printserver.

mfg

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Beitragvon continuum » 21.03.2005, 16:04

Hi
interessante Frage - also VMware 4.5 ist absolut ungeeignet - da es alleine pro 16MB-VM schon einen Overhead von 30MB und mehr verbraet.

Also wenn auf einem 96MB-host VMware laufen soll, dann wuerde ich mir FreeBSD als Host mit VMware 2 aufsetzen.

Hast du mal geguckt ob es fuer FreeSCO die Druckergeschichten gibt?

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Beitragvon Wirrkopf » 21.03.2005, 19:45

Nur als Zwischenmeldung:

VMWare 3.2 Workstation läuft jetzt ohne Problem unter Windows 2k Workstation als Host. Ein Softwarerouter "fli4l" mit 16 MB läuft flüssig (schafft mehr als 250 kb/s DOWN - 40 KB/s UP) als Guest OS. Das ganze wie gesagt mit insgesamt 96 MB Hardware RAM.

Zugriff auf "Server"funktionen des W2K Rechners wi freigegebene Drucker und Laufwerke klappen auch noch. Auf dem Rechner wird (natürlich) nicht mehr lokal gearbeitet.

Fazit: Für 2 Client PCs oder auch ein paar mehr wird das wohl so reichen.

Vielleicht ließe sich das auch mit Linux/FreeBSD und viel Gefummel machen aber dafür kenne ich mich wirklich zu wenig damit aus. Und in die Versuche mit dem C´t Server und eisfair habe ich schon genug Zeit investiert. Vielleicht beim nächsten Mal.

FreeSCO


Zuviel SCO vs Linux Meldungen bei Heise gelesen :-)

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Beitragvon continuum » 21.03.2005, 20:21

Hi
das hat nichts mit SCO-unix zu tun
FreeSCO = Free Cisco

http://www.freesco.org/


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