ich hab mir grad vor zwei wochen die dl-dvd-version gezogen und (im textmodus) problemlos installiert. suse erkennt die hardware und bindet den "vmware-grafikkarten-treiber" (das vmware-x-server-modul) richtig ein - damit läuft die grafische oberfläche dann optimal (alternativ wäre ein standard treiber verfügbar (vesa-modus), bei dem das dann aber nicht richtig rund läuft).
wenn du die tools installierst, wird das vmware-x-server-modul installiert - dazu muss du vorrübergehend den x-server (die graphische oberfläche) deaktivieren. das machst du, indem du in einen linux-modus wechselst, in dem es nur die konsole gibt. dazu musst du als root von der konsole aus das programm init aufrufen und in den runlevel 3 wechseln. halt
#init 3 .
wenn du das aber nicht wusstest, wirst du am folgenden scheitern: mounten des cdrom-laufwerks, ent-tar-ren der vmware-tools-paketes, konfigurieren der tools. ich glaube der komplette weg ist hier im forum schon ein paar mal beschrieben - im user-manual steht es auch noch mal drinn. ich führ das jetzt nicht weiter aus, denn ich würde das nicht tun: suse erkennt die hardware und bindet das entsprechende modul automatisch ein.
hast du suse erfolgreich installiert, richtest du dir über den yast eine netzwerkfreigabe ein (samba) - das ist ziemlich einfach und vollständig menügesteuert (mir streuben sich grad die nackenhaare - ich kann den yast einfach nicht leiden und würde das selbst über die konsole machen. aber das würde hier viel zu weit führen).
das erste, was du in deinem neuen linux-gast tun solltest, ist in deinem browser einen favoriten anzulegen:
www.selflinux.org
dort kannst du alle linux-basics problemlos studieren. sinnvoller ist die beschaffung echter "hardware": den "kofler" gibt es für ~50 € im gut sortierten buchhandel. empfehlenswert sind außerdem die bücher des o'reilly-verlages. wenn du ohne viel vorahnung ein paar serverdienste implementieren musst ohne den yast zu verwenden, empfehle ich außerdem "linux-server für intranet und internet" aus dem hanser-verlag.
der esx-server stellt dir "ein komplettes rechenzentrum" in einer kiste zur verfügung - ich sag mal so: viele prozessoren (2 bis 16), viele gleichzeitig arbeitende gäste, ... . die liste der zertifizierten hardware umfasst z.b. ibm blade-server.
der gsx ist etwas kleiner, (1-4 prozessoren), die hardware-anforderungen sind etwas moderater, der preis nicht ganz so gigantisch.
besser ist dabei nur, was dir am besten passt - bei mir ist definitiv mit der workstation schluss, jedes korn mehr währe verschwendet.
mfg
looping