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CPU Auslastung

Hilfe bei Problemen mit der Installation und Benutzung der VMware Workstation und VMware Workstation Pro.

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CPU Auslastung

Beitragvon Michael56 » 07.01.2005, 08:58

Hallo,

auch wenn an anderer Stelle schon einmal angeschnitten:

Wenn mein Gast enorm viel zu tun hat, geht auch mein Host enorm hoch.
Ich habe im Gast eine Videobearbeitung gestartet.

VmWare 4.5.1
Host WinXP SP2 2GB Ram
Gast W2K 512 MB Ram

Ich dachte, der Gast wäre dann total autark, wenn dieser rödelt,
merkt das der Host nicht, ...

Hmm, ist das ein falscher Glaube, oder kann ich das irgendwie optimieren, habe evtl. Einstellungen übersehen.

Gruss
Michael

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Beitragvon looping » 07.01.2005, 11:07

das ist einer der unterschiede zwischen einem reinen emulator und einer virtualisierenden programm wie vmware - vmware reicht die reale hardware über eine speziell angepasste hal an den gast weiter - so z.b. grafikkarte, scsi/ide-controler, netzwerkkarte - einige "geräte" werden aber direkt ohne hardware abstaction layer "durchgeschliffen" : die cpu und der ram. wenn du bei der einrichtung einer virtuellen maschine festlegst, dass diese 512 mb ram haben soll, reserviert vmware diesen speicherbereich direkt - er steht dann nicht mehr zu deiner verfügung sondern wird ab dem start des gastes von diesem fest belegt. bei der cpu ist das ähnlich: vmware reicht die komplette cpu durch - sicher läuft im hintergrund noch der host mit seinen prozessen, hat der jedoch nichts zu tun stehen dem gast 90% - 95% der prozessorleistung zur verfügung - und die nimmt er sich dann auch. laufen auf dem host ebenfalls prozesse stellt sich die frage wie die prozesshierarchie des hostes konfiguriert ist: sind anwendungen höher eingestuft (wie bei den meisten desktops und workstations) dann bekommt vmware als anwendung und somit auch der gast mehr kuchenstücke aus der zeitscheibe. ist der host als server konfiguriert bekommen anwendungen und somit auch vmware weniger rechenleistung als andere host-prozesse. sowohl bei windows als auch bei lunix/unix-systemen lassen sich diese einstellungen "fein-tunen" - in der regel ist das aber nicht notwendig.

also: wenn der gast richtig arbeitet und der host nichts zu tun hat werden dem prozess "vmware" alle zur verfügung stehenden kapazitäten zugeteilt. hat der host gleichzeitig noch andere wichtige aufgaben zu erledigen, bekommt der prozess "vmware" seinen "fairen slice" von der zeitscheibe.

mfg

looping


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