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Konzept: Win2000 und Slackware parallel?

Hilfe bei Problemen mit der Installation und Benutzung der VMware Workstation.

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Konzept: Win2000 und Slackware parallel?

Beitragvon cfmax » 07.12.2004, 10:49

Ich machs mal kurz und knackig:

Momentan: Slackware und darauf läuft VM mit Win2000

Problem: 3d-Programmierung/Unterstützung ist mangelhaft (oder?!)

Meine Idee: Win2000 und Slackware als parallele Betriebssysteme und zumindest von Slackware aus Zugriff per VM auf Win2000

Ich hab grundsätzlich kein Problem mit irgendwelchen Datenverlusten, also könnte ich grundsätzlich ohne Probleme noch mal ganz von 0 anfangen.
Ich denk mal, dass ich erst Win2000 und Slack installieren sollte und dann halt irgendwie Win2000 über VM starte....

wenns keine Möglichkeit gibt, das Ganze "sauber" zu lösen, also das echte win2000 über Vm laufen zu lassen (wovon ich nach den gelesenen Beiträgen ausgehe), werd ichs wohl folgendermaßen machen (oder hab ich da nen Denkfehler und das Ganze geht viel leichter?):
Win2000 auf ne Partition aufspielen
Slackware auf ne Partition aufspielen (oder halt lassen)
... sodass beide im Bootmanager startbar
und dann in Slackware über VM noch ein Win2000 aufspielen
zuletzt eine Partition mit "Daten, die für alle 3 relevant sind", einrichten

(also, mit zwei mal Win2000 an sich hab ich ja nicht mal so ein großes Problem, aber alle Programme (und ich geh mal davon aus, dass das in diesem Fall zwangsläufig wäre) jeweils auf beiden BS dann zu machen, fänd ich echt ätzend.

Danke mal so.
Max

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Beitragvon continuum » 08.12.2004, 16:20

Hi
im Prinzip ist alles moeglich - die Frage ist eher welche Variante hast du im Griff - weisst du welche Probleme auf dich zukommen und wie du das groebste beheben kannst?
Denkbar waere:
1. mit Windows-install CD neu partitionieren
2. Slackware installieren
3. Windows als VM installieren - mit 3 Partitionen - System auf vmdk - Programme auf Echtplatte- Daten auf Echtplatte
4. Die VM-System-Platte auf eine Echtpartition uebertragen und in ein EchtWin2000 verwandeln.

Somit mit hast du den geringst moeglichen verschwendeten Platz mit unproblematischem Handling.
Was wirklich der springende Punkt ist: ich bekomme sowas wie oben hin - aber angenommen irgendwann spaeter geht was schief - was kannst du selber wieder repareieren?

Ulli

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Beitragvon cfmax » 08.12.2004, 17:08

darum mach ich mir keine sorgen, ich hab ja wie gesagt keine besonders wichtigen daten (auf ner partition, sondern könnte die auf ner ext. Platte speichern). aber deinem vorschlag zufolge, wäre es doch sicher auch möglich, mein jetziges VM-Windows direkt in ein echtes umzuwandeln, oder? Wie mach ich das denn geschickt?

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Beitragvon cfmax » 08.12.2004, 17:09

noch ne Sache: inwiefern vermutet ihr Probleme bei der 3d-Unterstützung, denn immerhin ist das ja mein Ziel - also, wie ist das mit den Treibern, dass die, je nachdem ob ich win in VM oder ausm richtigen Bios raus starte, geladen werden?

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Beitragvon continuum » 08.12.2004, 18:04

Hi
wir vermuten keine Probleme - wir wissen darum. Es gibt welche:
wenn dein 2k als VM startet, will es Treiber fuer Board, Grafikkarte, Soundkarte, Netzwerkkarte, PCI-bus, ACPI usw und sofort.
Bis jetzt ist mir nur ein Computer untergekommen, der bis auf die Grafikkarte - dieselben Treiber wie ein VMware-computer braucht. Das war ein Compaq mit Intelboard.
3d-Unterstuetzung gibt es nur bei deinem 2kREAL - nicht bei deinem 2kVM.
Sound hast du auch nur als REAL2k - okay - es gibt Leute die stellen sich die VMware-soundkarte an - zum surfen sicher ganz nett aber zum Musik hoeren?
Ich wuerde dir fuer den Anfang eine sauber getrennte Dualboot-installation vorschlagen - zusaetzlich noch ein 2k als VM. Wenn dir dann der Unterschied klar wird - kannst du immernoch entscheiden, ob es sich lohnt fuer eine minimal bessere Performance dass ungleich viel groessere Risiko einer VM auf einer Rawdisk einzugehen. Erwarte dir besser nicht zuviel.

Ulli

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Beitragvon cfmax » 08.12.2004, 18:39

Sorry, habs anscheinend immer noch nicht ganz richtig verstanden:

Du empfiehlst mir, sowohl Win als auch Linux auf eigenen Partitions zu installieren und dann ein WEITERES Win in VMWare unter Linux laufen zu lassen. Daten können dabei natürlich alle auf einer für alle zugreifbaren Platte liegen, Programme müssen aber für jedes BS einzeln installiert werden.

Du rätst mir davon ab, Win und Linux zu installieren und dann (wie auch immer die Konfiguration vorher aussah - ich denk mal, das ist der RAWdisk-Teil) mit VMWare von Linux aus, das GLEICHE, bereits installierte WinSystem zu booten.

WARUM?

Grundsätzlich nochmal, worauf es mir vor allem ankommt: Ich will sowohl Linux als auch Win REAL starten können, gleichzeitig aber auch von Linux aus auf das REAL-Win zugreifen, aber dann halt über VM als VIRTUAL. Dass es dann nicht wirklich virtuell sein kann, ist mir klar - aber wie krieg ich denn VM dazu, ein bereits installiertes, lauffähiges WinSystem zusätzlich noch unter VM starten zu können (ohne vor jedem Start an den Treibern herumzuspielen)?
Dass das unter VM gestartete Win nicht genau gleich sein kann wie das REAL Win, ist auch klar, sonst würde VM ja praktisch performancetechnisch gleichstehen mit dem REAL.

Musst mir ja nicht den ganzen Sermon runterbeten, wenn du (aber dann wenns geht strukturiert) son paar spezielle Schritte runterbetest, dann werd ich mich über jeden einzeln auch selbst informieren, so ala:
Partit. neu,
1 Part. Win
1 Part Linux
1 Part Daten (FAT oÄ)
in Linux dann VM installieren und in VM die WinPlatte wählen und Treiber zusammensuchen
(naja, zumindest der letzte Schritt kann nicht so ganz stimmen, aber ich denke, das macht es klar)

ok, ich forder ziemlich viel, aber man muss es ja ausnutzen, wenn man an jemanden gerät, der Ahnung hat :-)

Danke, Max

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Beitragvon cfmax » 08.12.2004, 18:43

continuum hat geschrieben:Ich wuerde dir fuer den Anfang eine sauber getrennte Dualboot-installation vorschlagen - zusaetzlich noch ein 2k als VM. Wenn dir dann der Unterschied klar wird - kannst du immernoch entscheiden, ob es sich lohnt fuer eine minimal bessere Performance dass ungleich viel groessere Risiko einer VM auf einer Rawdisk einzugehen. Erwarte dir besser nicht zuviel.


Also, ich denke, dass konkret hier mein Problem liegt: Was meinst du denn mit minimal besserer Performance? Dass das VM in Linux, was das REALWin nutzt etwas schneller läuft? Das is mir recht schnuppe, wichtiger finde ich, dass Programme halt z.B. gleich in "beiden" (deswegen denke ich, dass es nur 1 Win sein sollte) installiert sein sollen, egal ob unter VIRTUAL oder REAL installiert.
Na gut, ich wart erstmal auf antworten, dann kann ich vielleicht nochmal konkreter Nachhaken oder mein Problem ist dann schon gelöst.

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Beitragvon continuum » 09.12.2004, 00:16

Hi
was haelst du davon, wenn wir erst einmal eine Bestandsaufnahme machen - wieviel Platz hast du so - wieviel veranschlagst du fuer die gemeinsam benutzten Programme - was hast du fuer Programme? -
ich nehme mal an, du willst Slack und Windows auch voellig unabhaengig betreiben koennen - so dass selbst im Katastrophenfall immer noch irgendwas geht.
Wenn du Lust hast - poste mal einen Screenshot aus einer Festplattenverwaltung oder so - ...
Nach der Bestandsaufnahme ueberlegen wir einfach mal was in deinem Falle die beste Loesung ist.
Am liebsten waere mir - wenn wir das mal so anschaulich und verstaendlich machen, das alle was davon haben.

Also stell dir vor - du sitzt bei der Farb-beratung und laesst dir DEINEN Buntstift fuer den Herbst empfehlen ... ;-)

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Gerne, gerne!

Beitragvon cfmax » 09.12.2004, 07:59

Ja, also als Muster dafür würde ich recht gern dienen - immerhin garantiert mir das zu einem gewissen grad, dass ich am Ende auch zu was komme, oder?
CDrom und Flopyy etc. lass ich aus der Darstellung mal raus:

Festplatte 1: 30GB
~14GB Linux (root, also /); ext2
~14GB Linux (Programme, also /usr/local); ext2
~ 2 GB Swap; swap
Festplatte 2: 120GB
120GB, VFAT, Daten für Win+Linux
(hab ne Menge MP3's, Videos, Bilder etc.)

für "REAL" und "VIRTUAL" Win GEMEINSAME Programme hätt ich gern so 15GB mindestens frei. Hab zwar ne Menge von denen nicht, aber neben Entwicklungsumgebungen sind auch namhafte größere Bildbearbeitungsprogramme, Videoschnitt etc. vorgesehen.


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