VMware Workstation auf Root Server?
Verfasst: 06.04.2013, 16:16
von Eisman98
Hallo wollte mal wissen ob VMware Workstation auf Root Server installieren kann? Habe es mal auf Windows 2008 R2 ausprobiert. Da kam beim installieren eine Fehlermeldung.
Gruß Eisi
Verfasst: 06.04.2013, 16:25
von ~thc
Meinst du den "Core" Server?
Verfasst: 06.04.2013, 16:26
von mbreidenbach
Eine Liste der unterstützten Host-Betriebssysteme ist hier zu finden:
http://www.vmware.com/resources/compati ... search.php
Kategorie Host OS auswählen
Ob das ein Root Server bei einem Provider im Rack oder ein heimischer Desktop-PC ist ist dabei völlig egal.
Über die Frage ob das eine sinnvolle Lösung ist kann man diskutieren.
Verfasst: 06.04.2013, 17:20
von Dayworker
Die Workstation auf einem Root-Server zu installieren, macht in meinen Augen keinen Sinn. Du bist bei der WS in weiten Teilen für eine performante Administration immer auf einen grafischen Zugang angewiesen und das darunterliegende OS schluckt zudem im Gegensatz zum ESXi einen grösseren Teil der vorhandenen Systemleistung. Dazu kommt, daß zumindest die aktuelle WS9 erst wieder leicht performantere Züge aufgenommen hat. Von der Performance und Stabilität einer WS6.5.4 ist das aber noch meilenweit entfernt.
Damit du auf alle Teile deines Root-Servers zugreifen kannst, solltest du auf alle Fälle eine Remotemanagementkarte einplanen und beim Aufpreis dieser fällt der weitere, kleine Aufschlag für vom ESXi vollständig unterstützte HW in Form von Netzwerk- und Raid-Controller auch nicht mehr auf. Wenn es dir um beste Voraussetzungen für den ESXi-Betrieb geht, kannst du die sehr häufig verbauten Desktop-Reihen von Core i5 und i7 vergessen, da diese kein ECC unterstützen. ECC ist für Virtualisierung kein Muß, da VMs aber im gesamten RAM herumschwirren, betrifft ein umgekipptes Bit früher oder später jede laufende VM. Desktop-HW macht nicht nur im Zusammenspiel mit dem ESXi weit häufiger Probleme. Desktops werden halt vorrangig auf Funktion mit einem Desktop-OS und Office geprüft. Virtualisierung mit den dazu notwendigen Eingriffen in die tiefsten SW-Eingeweide stellt dort ganz andere Anforderungen.