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Host Suse 9.1, Gast W2K, Internetzugang via ISDN

Hilfe bei Problemen mit der Installation und Benutzung der VMware Workstation und VMware Workstation Pro.

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Host Suse 9.1, Gast W2K, Internetzugang via ISDN

Beitragvon Sammy » 19.11.2004, 13:38

Hallo,

Vorab: ich bin kein Crack; habe es aber geschafft auf einer Suse9.1-Plattform ein VMWare mit Win 2000 Professional zu installieren.

Nun meine Frage:
In Linux funktioniert der Internet-Zugang via eine AVM FritzCard USB2.0
Kann ich denn nun vom Gast-Betriebssystem diesen auch irgendwie nutzen?

Danke und Gruss
Sammy

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Beitragvon minimike » 20.11.2004, 00:33

Eine Weiterleitung von Rechnern aus dem Intranet ins Internet erreichst du gennerell so:

echo 1 > /proc/sys/net/ipv4/ip_forward

Das ist eine grobe nicht sehr genaue Erklärung aber dafür allgemein verständlich.
Bei den meisten Providern mus du IP masqarade betreiben. Also alle Rechner im Intranet werden so als der Router ausgegeben. Der Server im Internet der dich versorgt merkt es dann nicht, denkt ist nur ein Rechner und versorgt so treudoof alle deine Rechner

Du gehst vermutlich mittels Capi ins Netz du solltest dann als device für das Internet im Normalfall ppp0 verwenden. Du ermittelst das ganz einfach mit dem Befehle als root " ifconfig " . Es werden dier dann so alle grad verwendeten Netzwerkgeräte aufgelistet hier als Beispiel. eth0 ist meine interne Netzwerkarte, lo die Loopback und ppp0 ist meine Internetverbindung. Masqarade ereichst mittel Befehl in dem du deine Internetdevice einbindest. Wenn ppp0 deine Internetverbindung und du alle Rechner im 192.168.1.0 Netz maskieren wills dann lautet es so

iptables -t nat -A POSTROUTING -o ppp0 -s 192.168.0.0/24 -j MASQUERADE

Hier das Ifconfigbeispiel

routerrechner:~# ifconfig
eth0 Link encap:Ethernet HWaddr 00:0E:A6:BB:49:AC
inet addr:102.178.1.1 Bcast:102.178.1.255 Mask:255.255.255.0
inet6 addr: fe80::20e:a6ff:febb:49ac/64 Scope:Link
UP BROADCAST RUNNING MULTICAST MTU:1492 Metric:1
RX packets:1047967 errors:3 dropped:0 overruns:17 frame:9
TX packets:1728415 errors:0 dropped:0 overruns:0 carrier:0

collisions:0 txqueuelen:1000
RX bytes:276016334 (263.2 MiB) TX bytes:1615496845 (1.5 GiB)
Interrupt:18 Base address:0xec00

lo Link encap:Local Loopback
inet addr:127.0.0.1 Mask:255.0.0.0
inet6 addr: ::1/128 Scope:Host
UP LOOPBACK RUNNING MTU:16436 Metric:1
RX packets:697557 errors:0 dropped:0 overruns:0 frame:0
TX packets:697557 errors:0 dropped:0 overruns:0 carrier:0
collisions:0 txqueuelen:0
RX bytes:1797689161 (1.6 GiB) TX bytes:1797689161 (1.6 GiB)

ppp0 Link encap:Point-to-Point Protocol
inet addr:287.81.8.97 P-t-P:217.5.98.46 Mask:255.255.255.255
UP POINTOPOINT RUNNING NOARP MULTICAST MTU:1492 Metric:1
RX packets:1705215 errors:0 dropped:0 overruns:0 frame:0
TX packets:1410425 errors:0 dropped:0 overruns:0 carrier:0
collisions:0 txqueuelen:3
RX bytes:1243565597 (1.1 GiB) TX bytes:540605538 (515.5 MiB)

routerrechner:~#

Netzwerktechnich solltest du jetzt im Internet sein aber es fehlt noch die Namesauflösung. Das heist irgend jemand mus deinen Clienten mitteilen das 216.239.59.99 nun www.google.de ist. Du hast 3 Standartmöglichkeiten. Erstens du installierst Bind, was aber eine eigene Wissenschaft für sich ist. Zweitens dnsmasq ein kleiner dnsproxy der dich sicher allgemein zufrieden Stellen wird. Oder als dritte Möglichkeit könnte es evtl sein, auf allen deinen Clienten die IP Adresse des DNS-Servers deines Internetanbieters einzutragen

So um den starken Tobak zu beenden, unter Linux managt normalerweise die Firewall das Routing . Sehr simpel für Anfänger allgemein leicht verständlich du benötigst keien Kentnisse von iptables ist Shorewall. Schau mal auf www.shorewall.net vorbei

Mit Debian GNU Linux erreichst du sowas stabiel und zuverlässig binnen einer Stunde. Tu dier mal den Gefallen und schau auch mal dort vorbei www.openoffice.de, es lohnt sich. Lies doch mal was Debian ist.


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