Seite 1 von 1

Schwarzer Bildschirm nach dem Herunterfahren

Verfasst: 21.10.2011, 09:11
von zaag
Ich hatte bisher das Problem dass beim herunterfahren sämtlicher virtueller Maschinen sehr lange ein schwarzer Bildschirm nach dem eigentlichen herunterfahren der Maschine kommt.
Besonders bei Windows 7 und Windows 2008 Server dauerte das bisher wirklich einige Minuten...

Diese VM liefen bis dato immer auf einer USB2 Festplatte. Durch Zufall wurden die Daten auf eine ESata Platte verschoben und das Problem war behoben, warum auch immer. Ergo hat es wohl irgendwas mit USB2 zu tun.

... dachte mir ein Hinweis für suchende wert ...

Verfasst: 22.10.2011, 00:12
von Dayworker
Das Problem hat nur am Rande mit USB2 zu tun. Es tritt auch mit jedem anderen langsam angebundenen oder allgemein langsamen Datenträger auf.
Je nach Größe des der VM zugewiesenen Arbeitsspeichers wird eine Datei in dergleichen Größe im Ordner der VM angelegt und das sich 1 oder 2GB nun mal nicht in Null Sekunden wegschreiben lassen, sollte jedem einleuchten.

Verfasst: 23.10.2011, 15:03
von zaag
Ich besitze extern keine langsamere Verbindungsart als USB2.
Außerdem spreche ich nicht von ein paar Sekunden für die 1 oder 2 GB, sondern um 5 Minuten schwarzer Bildschirm, in denen auch nichts passiert.

Verfasst: 23.10.2011, 16:17
von Dayworker
USB2 erreicht max 35MB/s und damit kannst du dir selbst die Zeit ausrechnen, bis 2GByte oder mehr VM-RAM weggeschrieben sind.
Das betrifft aber wie gesagt nicht nur USB2 sondern alle langsam angebundenen Datenträger und dazu zählen auch SSDs mit IDE- (DOM), ZIF- oder LIF-Anschluß und sogar viele SSDs für den MiniPCIe-Slot, die intern nicht den SATA-Port sondern den ebenfalls integrierten USB2-Port benutzen.

Wenn du das Anlegen dieser vMEM-Datei verhindern willst, erreichst du das mit dem Parameter mainMem.useNamedFile = "FALSE" (bis WS6.5.5) oder mainmem.backing = "unnamed" (ab WS7).

Verfasst: 24.10.2011, 16:35
von zaag
Wenn man von 35 mb/s ausgeht bräuchte man für 3500 mb arbeitsspeicher gerade mal 100 Sekunden, also ~2 Minuten...
Ich habe aber nur 2000 und ein bisschen weniger Durchsatz und brauche tatsächlich mindestens 5 Minuten. Und es wird auch nichts gerechnet, es kommt nur einfach ein schwarzer Bildschirm. Beim Anschluss über SATA dauert der ganze Spaß vlt. 5 Sekunden. Das Problem liegt glaube ich irgendwo anderst.

Die USB2 Festplatte besitzt einen Esata Anschluss (oder anderstrum...), also eine Kombieplatte 2.5"

Die Geschwindigkeit hab ich mit HDD Speed Test gemessen.

Anzahl der Dateien: 20
Größe pro Datei: 10 mb


-> über USB2 angeschlossen

schreiben 6,9 sec. Schreibzeit
1.4 mb/s

lesen 0,39 sec. Schreibzeit
25,4 mb/s


-> selbe Fesplatte über SATA angeschlossen

schreiben 2,8 sec. Schreibzeit
3,6 mb/s

lesen 0,23 sec. Schreibzeit
42,59 mb/s



zum Vergleich das ganzen noch mit:
Anzahl der Dateien: 20
Größe pro Datei: 100 mb


-> über USB2 angeschlossen

schreiben 69,59 sec. Schreibzeit
1,4 mb/s

lesen 3,57 sec. Schreibzeit
28 mb/s


-> selbe Fesplatte über SATA angeschlossen

schreiben 26,76 sec. Schreibzeit
3,7 mb/s

lesen 1,88 sec. Schreibzeit
53,24 mb/s

Verfasst: 24.10.2011, 17:05
von continuum
um welche WS geht es eigentlich ? 7 oder 8 ?

trag mal
mainmem.useNamedFile = "false"
in deine config.ini ein

Verfasst: 24.10.2011, 18:16
von zaag
WS ist Windows?
Windows 7, wenn das gemeint ist.

Ich werde beide Befehle von euch heute abend oder morgen noch probieren.

Verfasst: 24.10.2011, 18:17
von continuum
WS = Workstation

Verfasst: 24.10.2011, 18:28
von zaag
Version 8, ging mir aber in den 7er Versionen auch so.

Verfasst: 25.10.2011, 11:12
von zaag
Ist mit der config.ini die .vmx Datei der jeweiligen VM gemeint?
Da die Maschinen auf Workstation 8 laufen ist wohl mainmem.backing = "unnamed" der richtige Befehl?

Verfasst: 25.10.2011, 11:51
von continuum
mit der config.ini meine ich die config.ini - nicht die vmx

Da die Maschinen auf Workstation 8 laufen ist wohl mainmem.backing = "unnamed" der richtige Befehl?


wie kommst du denn da drauf ???

mainmem.backing gibt es nur fuer Linux hosts

Verfasst: 28.10.2011, 17:55
von Dayworker
continuum hat geschrieben:wie kommst du denn da drauf ???

mainmem.backing gibt es nur fuer Linux hosts
Wenn ich mich recht entsinne, hattest du genau das mal für die WS7 und den uralten VMserver2 unter Windows angefragt zum ausprobieren.
Ich find nur grad den Thread wieder mal nicht.

Verfasst: 28.10.2011, 18:09
von continuum
Mit Sicherheit nicht - wenn doch dann habe ich das in einem Zustand geistiger Verwirrung geschrieben 8)

mainmem.backing wird nur von WS 7 und WS 8 unter Linux verwendet