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VmWare Workstation "best practices" für SBS 2011

Hilfe bei Problemen mit der Installation und Benutzung der VMware Workstation und VMware Workstation Pro.

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VmWare Workstation "best practices" für SBS 2011

Beitragvon baertronics » 25.04.2011, 21:34

Hallo zusammen, ich möchte auf einer aktuellen VmWare Workstation (neuste Version) einen SBS2011 Standard Edition installieren. Nun was schlagt Ihr mir für eine Konfiguration vor?

Hardware:
Intel Xeon E5645 Prozessor (2,40GHz)
16GB Arbeitsspeicher
500GB HD im Raid 0

Mein Vorschlag für die VM
4 Prozessoren
8GB Memory
200GB c:\ für sbs2011

-> Server wird als Exchange und Datenserver benutzt - auch ein wenig für SQL - aber dies nur zu einem kleinen teil.

danke für eure tips und anregungen.
baer

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Beitragvon continuum » 25.04.2011, 21:40

wieviele cores hat deine CPU ?
was hast du fuer ein Host-OS ? (hoffentlich nicht Linux ???)
welche VMware-version ?

kannst du auf dem Host nicht ESXi installieren ?
soll das Teil im Dauerbetrieb laufen ?

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Beitragvon baertronics » 25.04.2011, 21:50

wow - danke für die rasche antwort!

wieviele cores hat deine CPU ?
> 6 Cores
was hast du fuer ein Host-OS ? (hoffentlich nicht Linux ???)
> windows 7 64 bit
welche VMware-version ?
> VMware Workstation 7.1
..
kannst du auf dem Host nicht ESXi installieren ?
> nein möchte ich nicht - kenne mich zu gut mit win7 aus bezüglich backup und allem!
soll das Teil im Dauerbetrieb laufen ?
> ja das möchte ich im dauerbetrieb

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Beitragvon Dayworker » 25.04.2011, 22:30

Soso, Dauerbetrieb und dann das Risiko mit einem irreführenden Raid0, bei dem ein Plattenausfall reicht und danach alle Daten unbrauchbar sind...

Ich bin gespannt auf Ulli's Einwände zu den 8GByte VM-RAM. Meines Wissens nach, macht die WS7 im Gegensatz zur WS6.5 mit ihren 1600MB nämlich schon bei 800MB dicht und lagert den Rest gleich auf die Host-HDD aus. Viel hilft also bei sämtlichen Desktop-Produkten eher weniger und dann wird die VM zusätzlich noch durch die 4 vCPUs ausgebremst. Versuch es doch erstmal mit 2GByte VM-RAM und 1 oder 2 vCPUs.

Falls du schon das SP1 bei W7 installiert hast, stehen mit größerer Sicherheit die nächsten Probleme ins Haus. Daher stellt sich die Frage, welche WS-Version du genau hast.

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Beitragvon continuum » 26.04.2011, 00:03

bei 64bit hosts sollten die 32bit Limits eigentlich keine Rolle spielen.

Raid 0 im Dauerbetrieb wuerde ich hoechstens mit WD -Raptorplatten wagen.
Bei mir sind Raid 0 setups mit normalen Sata platten nach nem halben Jahr Dauerbetrieb hinueber ;)

Wie Dayworker schon sagt wuerde ich auch der VM nicht mehr als 2 - 3 Gb RAM geben und hoechstens 2 vCPUs. Bei einem 64 bit host kannst du zur Not auch mehr RAM geben - aber je mehr du vergibst umso langsamer wird die VM

Anscheinend hast du Betriebsystem und VM auf dem selben RAID 0 - das schreit IMHO nach Problemen.

Ich wuerde eher das RAID wieder aufloesen und eine Platte dem Host und die andere der VM geben.
Dann bleibt wenigstens etwas ueber wenn die Platten verrecken.

Die vmdks bei 200 Gb groesse und Dauerbetrieb unbedingt als preallocated anlegen und KEINE snapshots verwenden ...

Alles in allem - wenn wir dir nicht komplett abraten koennen - dann druecken wir dir zumindest die Daumen.

Ich wuerde auf so einer Konstellation noch nicht mal private Daten ablegen - geschweige denn es in einer Firma einsetzen

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Beitragvon continuum » 26.04.2011, 03:23

ach ja - ich vergass
Windows 7 SP1 ist derzeit fuer Dauerbetrieb einer VM unbrauchbar - memory leaks ...

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Beitragvon baertronics » 26.04.2011, 07:45

uiiii... war doch etwas schockiert beim lesen :-( .. meine träume sind zerschlagen!!

Also was würdet Ihr mir empfehlen? Möchte nur eine einzige VM betreiben und dies möglichst Kostengünstig.

zur rechtfertigung.. das raid0 ist mit einem "PERC 6/i RAID Controller" gemacht. dieser sollte nach dem ausfall der einen platte auch locker weiter funktionieren. bis jetzt hat das immer funktioniert.



Baer

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Beitragvon irix » 26.04.2011, 07:58

baertronics hat geschrieben:....

zur rechtfertigung.. das raid0 ist mit einem "PERC 6/i RAID Controller" gemacht. dieser sollte nach dem ausfall der einen platte auch locker weiter funktionieren. bis jetzt hat das immer funktioniert.
Baer


Warum sollte auch der Kontroller nicht weiter funktionieren? Was allerdings nach dem Ausfall einer Platte verloren ist das ist das Volume und letztendlich die Daten.

Gruss
Joerg

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Beitragvon e-e-e » 26.04.2011, 08:07

Warum sollte auch der Kontroller nicht weiter funktionieren? Was allerdings nach dem Ausfall einer Platte verloren ist das ist das Volume und letztendlich die Daten.

... und zwar ALLE mit einem Mal. (Du verwechselst anscheinend RAID0 mit RAID1, das spiegelt die Daten.)

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Beitragvon baertronics » 26.04.2011, 08:30

ouu mannnn.. ich habs falsch geschrieben! mache nicht eine Striping sonder eine spiegelung der daten mittels RAID1!

sorry für die fehlangabe.
baer

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Beitragvon PeterDA » 26.04.2011, 08:49

Hi,
warumm willst du wenn du schon virtualisierst SQL und Exchange auf eine VM packen.
Wenn ich mich recht entsinne darf man bei den neuen SBS Teile auch in mehrer VMs auslagern.

Also an deiner Stelle, würde ich das ganze entweder unter VMware ESXi betreiben oder auf dem Host Win 2008 R2 installieren und dann alles mit Hyper-V machen.

Für mich ist die WKS kein Produkt für Dauerbetrieb...... Egal ab 6.x oder 7.x

Gruß Peter

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Beitragvon irix » 26.04.2011, 09:01

PeterDA hat geschrieben:Hi,
warumm willst du wenn du schon virtualisierst SQL und Exchange auf eine VM packen.
Wenn ich mich recht entsinne darf man bei den neuen SBS Teile auch in mehrer VMs auslagern.


Das mit der 2. Instanz darf man IIRC nur machen wenn man das Premium-AddOn gekauft hat.

Gruss
Joerg

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Beitragvon PeterDA » 26.04.2011, 11:57

@Joerg,
danke für die Info. Hatte leider/Gott sei dank noch nie einen SBS in den Händen. :grin:

Unabhängig davon, würde ich den Produktivsyseme aber nie mit der WKS virtualisieren.

Gruß Peter

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Beitragvon Dayworker » 26.04.2011, 12:07

Sehe ich wie Peter. Zumal keine Workstation bisher den automatischen Shutdown von VMs bei Host-Shutdown wie beim VMserver oder ESX(i) beherrscht.
Falls also der Host runtergefahren wird, werden alle VMs hart abgeschaltet und ob das der SBS klaglos übersteht wage ich stark zu bezweifeln.

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Beitragvon baertronics » 26.04.2011, 12:40

also ihr würdet auf den host ein ESX(i) installieren?!
danach den sbs2011?

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Beitragvon continuum » 26.04.2011, 12:42

Ja

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Beitragvon Nukite2007 » 26.04.2011, 13:51

hi,

eine Anmerkung noch.. SBS 2011 braucht mind. 4 GB RAM damit die Setuproutine überhaupt weiter läuft. So meine Erfahrung.

Grüße
Peter

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Beitragvon PeterDA » 26.04.2011, 13:58

baertronics hat geschrieben:also ihr würdet auf den host ein ESX(i) installieren?!
danach den sbs2011?


Ja genau so!

Gruß Peter

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Beitragvon baertronics » 26.04.2011, 18:39

oky.. ESX(i) ist installiert..

Gibt es nun was spezielles zu beachten in bezug auf die Konfiguration bei der erstellung der VM für den SBS2011?

wenn ich nach der installation das vmware image sichern möchte - wie gehe ich am besten vor?
manuell VmWare PowerOFF und mittels SSH Client weg kopieren?
automatisch? kann ich das per Script erledigen und auf ein anderes netzlaufwerk kopieren? zb. alle 24h .. oder so?

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Beitragvon baertronics » 26.04.2011, 18:56

noch eine frage - der esx(i) ist kostenlos? diesen kann ich für immer benutzen oder nur für 60 tage - jetzt werde ich gerade nicht schlau!
baer

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Beitragvon PeterDA » 26.04.2011, 19:08

Hi,
also um einen Fehler vorab auszuschliessen hast du den ESXi auf USB Stick installiert oder auf die Platten? Unbedingt auf USB Stick installieren das spart viel Ärger im nachhinein.

Zu der 60 Tagen:
Was du jetzt hast ist eine Evaluations Version mit allen Funktionen, die schalten Sie nach 60 Tagen aus und er fragt nach einem Key. Hierzu entwerder ESXi kaufen oder sich für die Free Version (VMware Hypervisor) registrieren und den Key eingeben.

Vorteil einer gekauften Version ist , dass do z.B. mit 3.Parity Tools sehr einfach und schön Backups machen kannst. Ansonsten geht das nur per Script, da in der Freienversion die Schnittstelle read only ist.

Gruß Peter

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Beitragvon continuum » 26.04.2011, 19:09

esxi gibt es umsonst - die Lizenz nummer die man dazu bekommt gibt man nach Ablauf der 60 Tage ein. Dann kann man ihn weiter umsonst nutzen.

Gibt man eine extra zu kaufende Lizenz ein dann kann er mehr.

Aber fuer die Verwendung von einer VM reicht die freie Version

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Beitragvon irix » 26.04.2011, 19:17

baertronics hat geschrieben:noch eine frage - der esx(i) ist kostenlos? diesen kann ich für immer benutzen oder nur für 60 tage - jetzt werde ich gerade nicht schlau!
baer


Es gibt nur eine[1] "Software" welche je nach Lizenzkey dann die (nicht-) bezahlten Feature bereit stellt.

Damit es einen Unterschied zwischen Bezahl und Kostenlos Version gibt hat das Kind nach ueber 2 Jahren zwei Namen bekommen.

Kostenlos:
vSphere Hypervisor - Du laesst dir einen "Free" Key ausstellen, welchen du am Tag 59 eingibts. Solange geniesst du die Enterprise Plus Feature.

Geringe Gebuehr:
vSphere ESXi - Je nach gewuenschten Feature bestellt man die passende Version. Am Tag 59 spiel man die Lizenz ein und ist bis zum Rest seiner Tage gluecklich.

[1] - Das Auslaufmodell "ESX" vergessen wir mal

Gruss
Joerg

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Beitragvon baertronics » 27.04.2011, 21:38

danke euch allen für eure antworten..

Peter, was meinst du genau mit der folgenden äusserung?
PeterDA hat geschrieben:also um einen Fehler vorab auszuschliessen hast du den ESXi auf USB Stick installiert oder auf die Platten? Unbedingt auf USB Stick installieren das spart viel Ärger im nachhinein.

ich habe den esxi mittels dem iso file direkt auf die platten installiert.

bezüglich der lizenzierung denke ich habe ich den durchblick durch euch erhalten. habe beim herunterladen eine lizenz erhalten. diese wurde eingegeben und ist jetzt 60 tage gültig in der vollen version - danach funktioniert das teil weiter, jedoch nicht mehr alle funktionen (schnittstelle) stehen zur verfügung. korrekt?

bezüglich backup - kann ich also mit scripts erledigen direkt auf dem esxi?

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Beitragvon irix » 27.04.2011, 21:50

baertronics hat geschrieben:danke euch allen für eure antworten..

Peter, was meinst du genau mit der folgenden äusserung?
PeterDA hat geschrieben:also um einen Fehler vorab auszuschliessen hast du den ESXi auf USB Stick installiert oder auf die Platten? Unbedingt auf USB Stick installieren das spart viel Ärger im nachhinein.

ich habe den esxi mittels dem iso file direkt auf die platten installiert.


Du solltest den auf nen USB Stick tun. Ansonsten hoffe ich das du im RAID Controller eine kleine Virtual Disk/Volume erstellt hast. Ansonsten:
- Evtl. Probleme mit der 1MB Blocksize fuer den Default Datastore
- Bei einer Neuinstallation sind die VMs in Gefahr wenn die im gleiche Datastore wie die Installation liegen

bezüglich der lizenzierung denke ich habe ich den durchblick durch euch erhalten. habe beim herunterladen eine lizenz erhalten. diese wurde eingegeben und ist jetzt 60 tage gültig in der vollen version - danach funktioniert das teil weiter, jedoch nicht mehr alle funktionen (schnittstelle) stehen zur verfügung. korrekt?


Jein, wenn dein Key eingegen und zugewiesen wird dann findet die Einstufung sofort statt und die Meldung mit den 60Tagen verschwindet.

bezüglich backup - kann ich also mit scripts erledigen direkt auf dem esxi?


Such mal nach Ghettovcb2

Gruss
Joerg


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