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Which host machine ?!

Hilfe bei Problemen mit der Installation und Benutzung der VMware Workstation.

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Which host machine ?!

Beitragvon Tiongen » 13.07.2004, 13:42

Tag!

Welches der folgenden Betriebssysteme könnt ihr mir als Host machine für VMware empfehlen ?
---> [Suse- und Redhat-Server, TSM-Server, Windows 2000 & 2003 Server, MS SQL/Exchange Server,CMBR]

das ganze läuft auf einem high end Rechner.
die anderen Betriebssysteme laufen dann als VMachine.

Ich würde gerne eins nehmen, welches für VMware am schnellsten läuft und wo es die wenigsten Probleme mit gibt.

Vielen Dank für euer Bemühen!
mfg

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Beitragvon looping » 13.07.2004, 16:33

gut ist ein w2k-server, eine nicht-mainstream-linux-distribution (z.b. debian, slackware - diese werden zwar von vmware nicht supportet, vmware läuft aber trotzdem) oder red hat - systeme mit alzuviel spielzeug und cutting-edge-technologie (wie suse, mdk, ms-2003) eignen sich zwar ebenfalls, es kann an einigen ecken und kannten jedoch probleme geben. vmware-gäste können mit allerneuester hardware eh nichts anfangen und laufen in einer art kompatibilitätsmodus, also belasten die probleme die die einzelnen systeme haben die vmware-gäste zusätzlich. ideal ist außerdem ein host, der möglichst klein ist, wenig systemresourcen benötigt und ohne zusätzlichen schnickschnack daherkommt (ein punkt der z.b. gegen ms-2003 aber für windows 2000 professional oder z.b. red hat workstation spricht). wichtig ist gutes speichermanagement und ein ebenfalls wichtiger punkt sind die eigenen kenntnisse über das verwendete system - wenn du mit linux nicht firm bist aber eine entsprechende w2k-lizenz hast, dann nimm w2k. wenn du in linux fit bist nimm linux (aber besser kein suse oder mandrake). wenn du linux nimmst, nimm ein normales - die sogenannten "server"-versionen unterscheiden sich von einem standard-linux lediglich durch den erkauften support. die server (also die anwendungen) bekommst du im netz überall kostenlos sofern sie (wie auf der suse-personal) nicht im distributionsumfang dabei sein sollten. die vmware-workstation läuft aber nicht als systemdienst sondern als applikation, d.h. es ist keine serverversion als host nötig.

du hast da eine ganze reihe proprietärer software genannt - eins sollte klar sein: du brauchst neben der vmware-lizenz die lizenzen für den host und die lizenzen für den gast - im zweifelsfall für mehrere gäste. wer eine virtuelle domain aufsetzt, benötigt bei entsprechend vielen gästen rechtlich die entsprechenden client-lizenzen von microsoft.

mfg

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Beitragvon Tiongen » 14.07.2004, 00:15

Danke für die ausführliche Antwort.
Ich werde dann mal w2k server ausprobieren.

Kannst du mir vielleicht noch einen link nennen, über den ich genauere Informationen über die Lizenzrechte erhalte ?

btw: Wenn ich beim aufsetzen der OS's Probleme bekomme, würde ich gern wieder um Rat bitten! Gratz Forum.

mfg
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Beitragvon looping » 14.07.2004, 00:40

die lizenzen sind genauso geregelt wie bei real-maschinen - d.h. einer ms-server-lizenz sind immer 5 client-lizenzen zugeordnet, weitere maschinen müssen dann durch den zukauf von zusätzlichen client lizenzen legalisiert werden (microsoft weißt dich dann dank eines entsrechenden assistenten schon rechtzeitig darauf hin).

microsoft serverlizensierungs-modelle

für linux-server sind keine weiteren client-lizenzen nötig (jedenfalls weiß ich nichts davon)

mfg

looping

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Beitragvon Tiongen » 21.07.2004, 12:25

Hey looping, vielleicht kannst du mir noch ein paar Tips geben, oder jemand anders.
Das mit den Lizenzen hat sich überiegens erledigt, Microsoft ist nun Partner von mir und ich bekomm die Lizenzen hinterher geschmissen.
Habe meine Konfiguration erstellt. So habe ich bisher vor Vmware auf dem Rechner zu betreiben.
Wenn du/ihr ein paar bessere Konfigurationstips hast/ habt, wäre das sehr schön !!!
:)

Für Vmware selbst brauch ich die Partitionen ja eigentlich nicht, aber damit ich die Daten besser sicher kann, also nicht immer direkt 70gigs sichern muss, ist das glaube ich eine relativ gute Lösung.
Oder würde sich vielleicht für die Datensicherung eine Hardware Technik gut eignen (hddbackupsystem)?

Ich bin mir auch noch nicht sicher welches Dateisystem ich draufhaun soll
Bei Microsoft OS's NTFS ?
und was bei Linux ?
(mit Bedacht auf VMware Problematiken)

Letzte Frage: Wie kann ich ausserhalb des VM Clients die Daten des Clients defragmentieren, geht das überhaupt?

Rechner IBM xSeries 206
2x 70 Giga hdds Ultra SCSI 320:


##Platte1 Partition1 (insgesamt:50gb)
VM host: Win2k Server nonadvanced (27gb)
VM Ware Workstation 4
für seltenen Gebrauch-->
TSM-Server (20 GB)
TSM-Client (0,5 GB)
CBMR (0,5 GB)
Lotus Domino (2 GB)


##Platte1 Partition2 (insgesamt:20gb)
VM client: MS SQL Server (2 GB)
VMware Tools
----------------------------------------------

##Platte2 Partition1 (insgesamt:30gb)
VM client: Suse- und Redhat-Server (5 GB)
VMware Tools
für regelmäsigen Gebrauch--->
TSM-Server (20 GB)
TSM-Client (0,5 GB)
CBMR (0,5 GB)
Lotus Domino (2 GB)


##Platte2 Partition2 (insgesamt:20gb)
VM client: MS Exchange Server (2 GB)
VMware Tools


##Platte2 Partition3 (insgesamt:20gb)
evtl Spiegelpartition für erhöhte Datenverfügbarkeit: Platte1 Partition 1(win2k S.)

[Wenn ich irgendwo totalen Müll geschrieben habe, bitte aufklären bin noch noob in diesen Gebieten]
mfg
thx

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Beitragvon looping » 21.07.2004, 22:11

dateisystem bei microsoft auf alle fälle ntfs - es gibt ja kein anderes journalisierendes dateisystem für windows.

bei den linuxen ist das abhängig von der anwendung - und kann ja auch von parittion zu partition differieren - einem mail-server würde ich z.b. ein reiserfs verpassen - aber nur auf der partition auf der der server läuft (also z.b. / mit ext3, /var (oder in welchem direktory der server auch immer läuft) mit reiserfs).

dabei solltest du dich auf die linux-nativen dateisysteme beschränken: ext2/3 und reiserfs. ext3 und reiser journalisieren, reiser ist sehr performant bei vielen kleinen dateien (deswegen mailserver), ext3 journalisiert im sichersten modus metadaten (also dateiname, erstelldatum, ... . dieser modus wird auch von reiserfs, xfs, jfs und ms-ntfs unterstützt) und nutzdaten (dieser modus wird nur von ext3 unterstützt und macht das dateisystem sehr sehr sicher, aber unter umständen langsam. xfs und jfs kann ich nicht empfehlen - diese laufen auf ihren nativen systemen (irix/sgi und aix/ibm) sehr gut, die linuximplementationen sind aber noch nicht wirklich produktionsgeeignet.

zur partitionierung folgender idealfall: die meiste performance bei maximaler "plattenschonung" erreichst du, wenn du pro real-platte immer nur einen gast laufen hast (der schreib-lese-kopf kann sich ja nicht zweiteilen). da das so ja wohl nicht klappt, versuche das doch so aufzuteilen, dass die beiden regelmäßig gleichzeitig genutzten systeme (oder die beiden, die die häufigsten plattenzugriffe haben) nicht auf einer platte liegen (wobei natürlich dein host auchnoch irgendwo untergebracht sein muss).

mfg

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Beitragvon minimike » 21.07.2004, 22:43

Falsch, ich fahre seit drei Jahren auschlieslisch XFS es ist ausgereifter und bietet mehr Funktionen als Raiserfs. Raiserfs ist instabiel und wenig performant im vergleich zu XFS. Eine der Vorzüge ist das sich Partitionen on the fly vergrössern und verkleinern lassen im laufenden Betrieb das Dateisystem repariert sich selbständig. Datenverlust kann ich im gegensatz zu Raiserfs nicht vermelden. Das ist aber ein Religionskrieg den man in einem anderen Forum austragen solte ;). XFS bietet derzeit die grösstmöglischen Partitionsgrössen. Schaut doch mal vorbei und seht was SGI euch zu bieten hat.

Hmm Hi End Server
u 320 er Platten drinn verbaut ? Am besten im Raid .Wenn der Controller kein Raid beherscht Linux beherscht Softwareraid und macht das was die meisten Raidcontroller auch machen . Raid über Sofware erstellen die zusätzliche CPU-Last hierfür ist minimal

Ich denk mal das du minimum 2 GB Ramm adressieren kannst . Damit und mit der Plattenkonstellation sagen wir mal 2 x 73 GB u320 im Raid 0 solltest du keinerlei Performanceprobleme bekommen. Ich betreibe sowas ne Nummer kleiner und hab teilweise 10 Systeme am laufen gleichzeitig

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Beitragvon Tiongen » 22.07.2004, 11:21

Danke euch beiden!
Ich probiere einfach mal beide Vorschläge aus!
Da ich selbst kaum den Plan hab, kann ich jetzt auch nicht beurteilen wessen Meinung besser ist.

@looping Ja sehr gute Idee mit der Überlegung die häufig benutzten Betriebssysteme jeweils auf eine eigene reallife pladde zu haun.

@minimike Der controller hat Raid. Könnte durch Raid1 die Preformance runtergehen ?
Kann ich ihm nicht bei Raid1 trotzdem irgendwie sagen auf welche Platte er welche Daten schreiben soll ?! rein der Übersichtlichkeit würde mir Raid1 besser gefallen.
Und ja, kommen 2gb Ramm steine rein, Infineon oder Kingston, ma gucken. Dürfe denke ich keine grossen Preformance probs bekommen, wenn bei dir sogar 10 Systeme gleichzeitig noch laufen. Bei mir sollen es ja nur etwa 4 sein.

Würde es vielleicht noch Sinn machen die pagefile.sys von den win Betriebsystemen auf eine 3te Festplatte zu kloppen, mit etwa 10-20gb ? oder kann man den Pfad dieser Datei garnicht ändern ?
mfg

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Beitragvon minimike » 22.07.2004, 11:44

Raid 1 ist mirroring das heist eine Platte spiegelt die andere. Wenn dann eine abraucht hast du die Daten noch anderswo

Raid 0 ist wenn du 2 Platten zu einer machst gibt mehr Platz und ist ein wenig mehr Performanter besonders bei SCSI weil die Daten jetzt von 2 Platten reingeschoben werden. Die Lösung ist aber nicht unendlich weil die geschwindigkeit des PCI Busses die Sache begrenzt.

Linux beherscht ohne Controller Raid 0 , 1 , 4/5 und 6 ( experimentell )
alles kloar

Von Windows habe ich wenig Ahnung ich lehne es ab . Unter anderen ist es mir zu langsam 8)


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