Von PowerChute gibt es mehrere Ausführungen, da deine USV aber nur per USB angeschlossen ist, wirst du wohl die normale Version und keine netzwerkfähige haben. Damit fällt schon mal das Herunterfahren mehrerer Rechner/VMs flach, einzigster Ausweg ist die USV am Host angeschlossen lassen und die VMs auf automat. Shutdown oder VM-Suspend bei Host-Shutdown einzustellen. Wenn das unter Workstation/Player überhaupt geht. Oder per "vmrun" hinterlegt in Shutdown-Datei oder Registry deines Host-Windows. Auf die gleiche Weise werden bei Vista & Co auch die M$-Updates eingespielt.
Die USV kümmert sich nicht darum, ob deine VMs alle sicher heruntergefahren sind. Für sie ist nur relevant, daß der Rechner bei Stromausfall geordnet herunterfährt und wenn er dazu Anwendungen hart abschalten muß, wird er das auch machen

Also mußt du dafür selbst Sorge tragen.
Der Hintergrund ist der, daß die USV-Software nicht mitbekommt, ob eine Anwendung schon hängt oder nur unter Volllast ihre Daten sichert. Dieser unsichere Zustand wird aber stellenweise in Abhängigkeit von der Host-Auslastung schon erreicht, wenn du gleichzeitig mehrere VMs hoch- oder runterfährst. Sichtbar wird sowas immer an der Einblendung "Keine Rückmeldung" im jeweiligen Anwendungsfenster. Spätestens wenn die USV ihre Untergrenze erreicht hat, keine USV entlädt bis auf Null, geht der Rechner aus und dann sollten alle Schreibzugriffe erledigt sein.
D.h.:
- aus Performancegründen:
- nur soviel RAM und CPU-Kerne vergeben, wie in der VM unbedingt gebraucht wird
- möglichst einen Kern nur für das Host-OS reservieren
- die VMs auf einem anderen Laufwerk (keine Partition!) als das Systemlaufwerk lagern
- VM-Snapshots nur im absoluten Notfall und für kurze Zeit einsetzen
- aus Datensicherheitsgründen
- frühzeitig runterfahren lassen
- Stützzeit der USV ausreichend bemessen
PS: Falls dir die Performance-Tipps (Stichwort "swappiness" über die SuFu) bekannt vorkommen, ist das normal. Sind ja mehr oder minder dieselben, die sonst auch gegeben werden, um VMs zur performanteren Mitarbeit zu bewegen und da der IO-Zugriff auf den Datenträger immer der große Schwachpunkt bei der Virtualisierung ist, sollte man dort jede unnötige Belastung verhindern.