Das Ebuild von VMware ist derzeit fehlerhaft. Der Fehler tritt auf das A das Netzwerk, sowie B das Tool vmware-netcfg nicht läuft. Weiterhin bleibt nach der Installation die Datei /etc/vmware/networking leer, noch werden Verzeichnisse für vmnet1 und vmnet8 mit den zugehörigen Dateien angelegt. Entweder man conft das alles von Hand oder man macht Gentoo VMwarekompatiebel. Gentoo hält sich bei seinen Initscripten nicht an die LSB. Was damit anfängt das Runlevel anders lauten als unter Debian oder RHEL gewohnt. Ferner werden keine Bashscripts verwendet.
Option 1 ist nur für wahre Experten. Ich beschreibe hier nicht die Installation, um Leuten die im nachhinein doch nicht Wissen was sie tun, einen kleinen Talibanselbstzünder auf die Platte zu legen.
Option 2
Wir erzeugen Symlinks auf die Runlevel. Eine Shell öffnen und sich als Admin anmelden
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cd /etc
ln -s init.d rc0.d
ln -s init.d rc1.d
ln -s init.d rc2.d
ln -s init.d rc3.d
ln -s init.d rc4.d
ln -s init.d rc5.d
ln -s init.d rc6.d
ln -s init.d rcS.d
Danach kann man die Datei z.B. VMware-Workstation-6.5.2-156735.x86_64.bundle wie gewohnt installieren. Dabei werden keine Module erzeugt. Ich empfehle ein
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emerge -av vmware-modulesVor dem Herunterfahren des Rechners sollte VMware schon laufen, erst einmal den Dienst stoppen.
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/etc/init.d/vmware stopDas Verzeichniss für das Initscript erstellen
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mkdir -p /etc/vmware/init.dInitscript verschieben
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/etc/init.d/vmware /etc/vmware/init.d/Dann das Gentoo Initscript von VMware anlegen
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cp /usr/portage/app-emulation/vmware-workstation/files/vmware-workstation.rc /etc/init.d/vmwareTesten ob der Service läuft
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/etc/init.d/vmware startUnd das ganze in den Runlevel automatisch starten lassen
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chmod +x /etc/init.d/vmware
rc-update add vmware default
