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Paralleles System - Realisierbarkeit???

Hilfe bei Problemen mit der Installation und Benutzung der VMware Workstation und VMware Workstation Pro.

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Paralleles System - Realisierbarkeit???

Beitragvon carsten123 » 07.05.2009, 22:58

Hallo,

ich hoffe, dass ich hier mit meinem Problem richtig bin und denke, dass ich hier kompetenten Rat bekomme.

Seit geraumer Zeit habe ich Windows und Linux parallel auf meinem Notebook installiert und nutze beide Systeme gleichermaßen. Nervig dabei ist der Reboot beim Systemwechsel. Ich habe schon viele vergiblich Anläufe unternommen um im Internet eine befriedigende Lösung zu finden.

Meine Wunschvorstellung:
Beim Start des Rechners ein Bootloader in dem ich das Hauptsystem (Linux oder WIndows) auswählen kann. Nun möchte ich das jeweils nicht gestartete System in einer VM-Umgebung starten um schnell dazwischen wechseln zu können. Dabei möchte ich keine "extra" System starten, sondern das bereits auf der anderen Partition vorhandene. D.h. (beide) Systeme sollen sowohl ganz normal beim Rechnerstart als auch in der VM gestartet werden können.

Meine Lösungsvorschläge:

a)
vmwareserver1.x soll genau diess unterstützen (http://wiki.ubuntuusers.de/VMware/Parallelsystem) - also einbereits vorhandenes Betriebssystem in einer VM starten. Nun aber meine Frage: Worin liegt denn der Nachteil? Warum wird es von späteren Versionen nicht mehr unterstützt?

b)
nur ein Hauptsystem (Linux) und Windows ausschließlich als VM. Wo liegen hier die Nachteile? Wie groß ist der Leistungsverlust? (Zielrechner: Thinkpad SL500, 2.4 Ghz Dual-Core, 4GB RAM) Wenn man ein 64Bit-Hauptsystem installiert kann man ja den vollen Arbeitsspeicher nutzen. WIe sieht es dann aus wenn man die Ressourcen auf beide Systeme verteilt? Sind auch beide Systeme gleich leistungsstark oder ist entweder der Host oder der Gast wesentich schwächer?

c)
wie bisher zwei getrennte Systeme. Im Linux-System gibt es eine eigenständige VM (unabhänig von den bereits installierten Systemen) Diese VM soll vielmehr ein Spiegel der jewiels anderen Partition sein. Diese VW soll in regelmäßigen ABständen durch einen Converter auf einen aktuellen STand gebracht werden. Ich sehe hier das Problem der Synchronisierung. Wie lang dauert so etwas (Converter)? Fall es zu lang dauert ist dies ja keine praktikable Lösung mehr.

So ich hoffe ich konnte meine Ideen verständlich beschreiben. Kann mir jemand Tipps geben, Vor- und Nachteile nennen oder eine alternative Lösung geben.

PS: GIbt es prinzipielle Nachteile einer VM? Was spricht dagegen wie in b) ein vollständiges (umfangreiches) System (Windows) ausschließlich in einer VM zu betreiben?

Vielen Dank im Vorraus

Griß carsten

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Beitragvon MBengsch » 08.05.2009, 09:08

Hi,

von VMware gibt es demnächst VMware CVP. Ein Bare Metal hypoervisor für Desktops mit Intel vPro.

Damit sind verschiedene OS auf einem Desktop dann gar kein Problem mehr...

http://www.vmware.com/company/news/rele ... world.html

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Beitragvon continuum » 08.05.2009, 11:05

Ich hab mir die Seite eben mal durchgelesen ...

Praktischer Informations wert = null

zu der Frage: man KANN die lokal installierten Systeme als VM im jeweils anderen OS laufen lassen.
Problem dabei ist, das man das nur erfahrenen Usern empfehlen kann - die Fehlerquellen sind recht gross.
Anders ausgedrueckt - wer fragen muss - sollte es vielleicht lieber lassen zumal der Nutzen einer solchen Konstellation meistens ueberschaetzt wird.

Dein lokales Windows als VM unter Linux verhaelt sich naemlich nicht anders als eine normal installierte VM. Spielen oder Hi-end sound und Video entfaellt - dann kann man auch einfach ne normale VM benutzen ...

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Beitragvon carsten123 » 08.05.2009, 13:17

mmmhhh

...
ok d.h lieber Finger davon???

Ich möchte nicht spielen und Sound brauche ich auch nicht. Ich benötige es um eben auf beiden Plattformen entwickeln und testen zu können. Im Büro ist das kein Problem: Einfach einen zweiten Rechner mittels Remote-Desktop.

Naja also scheint es gar keine praktikable Lösung zu geben. Was wären denn die besagten Fehlerquellen? Mit einem Image als Backup dürfte doch nicht all zu viel passieren, oder !?

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Beitragvon e-e-e » 08.05.2009, 13:49

Hallo,

gemeint war, dass Du ein OS z.B. mit dem Converter in eine VM umwandelst und diese VM dann unter dem anderen OS laufen lässt. Du kannst natürlich auch eine VM anlegen und das zweite OS dort neu installieren.

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Beitragvon continuum » 08.05.2009, 17:38

Was wären denn die besagten Fehlerquellen?


- vergesen das Dateisystem des anderen OS zu unmounten : Datenverlust
- vergessen welches System man zuletzt in sleep oder Hibernate modus gesetzt hat - schwere Datenverluste

- vergessen das man unter keinen Umstaenden snapshots oder suspend verwenden darf

- evtl erforderliche Re-aktivierung von XP bei jedem Wechsel

... usw ...

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Beitragvon carsten123 » 10.05.2009, 13:30

...

das klingt in der Tat nicht toll ...
na dann doch nur ein OS


... aber trotzdem vielen Dank

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Beitragvon e-e-e » 10.05.2009, 13:35

Hallo,

nicht gleich die Flinte ins Korn werfen !
Du sollst nur nicht eine VM mit einer physischen Partition / vorhandenen Partition betreiben, sondern einfach eine "normale" VM in einem Verzeichnis erstellen. Dazu kannst Du eines Deiner vorhandenen Betriebssysteme verwenden und nach der Konvertierung in eine VM dieses System von der physischen Partition löschen und nur noch die VM verwenden.


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