Vorweg: Ich verwende VMware Workstation 6.5. in der neuesten Version und nutze - inzwischen seit mehreren Jahren - VMware-Netze zu Testzwecken. Diese befinden sich stets komplett auf lokalen Maschinen (mit dem Betriebssystem Windows XP SP3). Die von mir verwendeten VM-NAT-Netze bestehen in aller Regel aus 3 virtuellen Maschinen: einem Domaincontroller (Windows2003-StandardServer) und zwei Clients (Windows XP SP3) und sind NAT-Netze. Der Domaincontroller hat ein ordentlich eingerichtetes ADS mit DNS - einschließlich Reverse-Lookupzone, aber kein DHCP. Weitere Server (wie z.B. Druckerserver) sind nicht installiert - also eine relativ "schlanke" Installation.
Folgende feste IP-Adressen wurden von mir vergeben:
a) Feste IP des Domaincontrollers (Name "DC") im VM-Netz: 192.168.0.3 (denn x.x.x.1 und x.x.x.2 sind bereits vom Hostadapter und vom NAT-Gerät/Gateway blockiert)
b) Feste IP des VM-Clients1 mit dem Namen C01PC00: 192.168.0.100
c) Feste IP des VM-Clients2 mit dem Namen C01PC01: 192.168.0.101
d) DNS-Server ist der VM Domaincontroller: 192.168.0.3.
Im DNS auf dem Domaincontroller ist in der Reverse-Lookup-Zone unter "Weiterleitungen“ – außer einer der bekannten Telekom-Serveradressen – die Adresse
des GATEWAYS, also 192.168.0.2, eingetragen.
Mein Vorhaben: Es sollten nun neue VMs (mit anderen Windows-Lizenznummern) erstellt werden, um die o.g. Netze ansonsten komplett baugleich neu zu erzeugen.
Das Phänomen, an dem ich seitdem ständig scheitere:
Nach dem Neuaufbau von WindowsXP-SP3-Client-VMs und des Windows2003-Servers in virtuellen Maschinen existiert schon im "Frühstadium" - d.h. bereits beim Einschleusen der Clients in die Domäne - das Problem, dass jeweils nur EINER der Clients den DC erreichen kann/ von ihm erreicht werden kann (Ping und nslookup). Selbstverständlich haben die Clients unterschiedliche Namen (s.o.) und unterschiedliche IP-Adressen.
Das Problem tritt "wechselweise" auf, heißt: Fahre ich beide Clients herunter und nur denjenigen hoch, der sich eben noch nicht in die Domäne einschleusen ließ, gelingt dies. Er ist im DNS eingetragen, per Ping erreichbar, kann den DC erreichen. Hole ich den zweiten, bereits vorher komplett in die Domäne eingeschleusten DC DAZU, kann dieser keine Verbindung zum DC herstellen.
Das Ganze wie gesagt wechselweise. D.h.: Jeder Client ist einzeln korrekt in der Domäne - aber beide zusammen bekomme ich nicht mehr ans Laufen.
Dankbar wäre ich für jede Idee, woran dies liegen könnte. Denn das geschilderte Verfahren selbst habe ich - reproduzierbar - xmal durchgeführt, immer mit demselben Ergebnis.
Martin
Die Foren-SW läuft ohne erkennbare Probleme. Sollte doch etwas nicht funktionieren, bitte gerne hier jederzeit melden und wir kümmern uns zeitnah darum. Danke!
NAT: kein gleichzeitiger Zugriff 2erVM-Clients auf VM-Server
Lösung gefunden: doppelte Ethernet-Adressen (MAC-Adressen)
Ursache des Problems sind gleiche Ethernet-Adressen (MAC-Adressen) der beiden VM-Clients. Entstanden dadurch, dass ich einen der VM-Clients einfach kopierte.
Lösung: Das Kopieren muss mit der VMware-Workstation-Funktion "Clonen - Full Clone" erledigt werden. Dabei entsteht auch eine neue, differierende MAC-Adresse des Ethernet-Adapters.
Martin
Lösung: Das Kopieren muss mit der VMware-Workstation-Funktion "Clonen - Full Clone" erledigt werden. Dabei entsteht auch eine neue, differierende MAC-Adresse des Ethernet-Adapters.
Martin
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