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Auslesen von Daten aus einer beschädigten VMDK

Hilfe bei Problemen mit der Installation und Benutzung der VMware Workstation und VMware Workstation Pro.

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Auslesen von Daten aus einer beschädigten VMDK

Beitragvon mulman » 02.02.2009, 13:48

Hallo,

ich habe da ein Problem welches ich selbst nicht gelöst bekomme, daher mein Hilfegesuch hier an euch:

Ich habe eine virtuelle Maschiene unter der ich arbeite. Diese sicher ich mit Robocopy per Batch-File auf eine externe Festplatte. Nun habe ich gestern die Sicherung von der externen Platte auf meinen rechner zurückspielen wollen und habe aus versehen das falsche Batch-File erwischt, und zwar das welches die VM vom PC auf die externe Platte sichert. Ohne groß nachzudenken, habe ich den Vorgang abgebrochen und das richtige Batch-File gestartet. Einige Sekunden später wurde mir klar, dass ich damit beide VMs zerschießen könnte - also habe ich diesen kopiervorgang auch sofort abgebrochen.

Nun habe ich 2 defekte VMDK's, die ich weder mounten kann (habe das VMWare-Tool sowie diese VDK-Alternative probiert), noch Zugriff auf die Daten bekomme, wenn ich das File als zusätzliche Platte in eine weitere VM einbinde. Zwar klappt der Mountvorgang und beim Booten der zweiten VM wird auch eine Partition erkannt, aber jeglicher Zugriff endet mit der Fehlermeldung, das Dateisystem sei beschädigt.
Um sicherzustellen, dass die Daten die ich von der VM brauche (reiner Text) nch vorhanden sind, habe ich die VMDK mal mit einem Hex Editior geöffnet und siehe da, die Daten sind noch vorhanden - nur kann ich eben nicht darauf zugreifen.

Hat einer von euch eine Idee wie ich an diese Daten kommen könnte? Dabei handelt es sich um knapp 20 mb würde ich sagen (die Platte hat 20gb).

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Beitragvon continuum » 02.02.2009, 15:44

Ok - mach erst mal nichts mehr mit den kaputten files und schick genaue infos.
Was hat vdk gemeldet beim mount-versuch ?

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Beitragvon mulman » 02.02.2009, 15:51

Der Mount-Befehl (vmware-mount laufwerksbuchstabe vmdk-datei) bringt garkeine Meldung, sieht genau so aus wenn ich eine VMDK mounte die keine Probleme hat.
Wenn ich dann aber auf das Laufwerk im DOS-Fenster per Laufwerksbuchstabe: zugreifen will (im Windows Explorer wird das Laufwerk garnicht erst angezeigt, eben so nicht in der Dateinträgerverwaltung), kommt die Meldung: Die Datei oder das Verzeichnis ist beschädigt und nicht lesbar.

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Beitragvon continuum » 02.02.2009, 15:53

Was sagt vdk ?

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Beitragvon mulman » 02.02.2009, 16:47

Habe es nocheinmal mit VDK nachgestellt - hatte es vorher auf Vista versucht aber das scheint ja anscheinend nicht zu gehen. Daher jetzt mal aus einer XP VM mit Zugriff auf die VMDK über das Netz:

Code: Alles auswählen

C:\temp>vdk open 0 "Y:\VM Restore\external\Windows Server 2003 HD.vmdk" /L:R:
Virtual Disk Driver for Windows version 3.1
http://chitchat.at.infoseek.co.jp/vmware/

'Y:\VM Restore\external\Windows Server 2003 HD.vmdk' Invalid description entry.
> ddb.encoding = "windows-1252"
A) abort / I) ignore ?


Ich habe dann einfach mal I) ignore angegeben (mache diese Tests eh mit Kopien der betroffenen VMDK):

Code: Alles auswählen

Virtual Disk 0
Access Type     : Read-Only
Disk Capacity   : 41943040 sectors (20480 MB)
Geometry        : (C) 16383 * (H) 16 * (S) 63
Number Of Files : 1

  Type     Size    Path
 -------  -------  ----
  VMDK   41943040  Y:\VM Restore\external\Windows Server 2003 HD.vmdk

Partitions      :
      #   Start Sector    Length in sectors    Type
     --   ------------  ---------------------  ----
      0              0   41943040 ( 20480 MB)  <disk>
 R:   1             63   41929587 ( 20473 MB)  07h:HPFS/NTFS


Wurde danach wohl gemounted, beim Zugriff auf R: kommt dann aber:

Code: Alles auswählen

Die Datenträgerstruktur ist beschädigt und nicht lesbar.


Eine ähnliche Meldung erscheint wenn ich auf das Laufwerk im Windows-Explorer zugreifen will.

Vielleicht ist noch der lesbare Teil am Anfang der VMDK interessant:

Code: Alles auswählen

KDMV        €    €                               
      €       
 
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                   # Disk DescriptorFile
version=1
CID=26541c74
parentCID=ffffffff
createType="monolithicSparse"

# Extent description
RW 41943040 SPARSE "Windows Server 2003 HD.vmdk"

# The Disk Data Base
#DDB

ddb.virtualHWVersion = "6"
ddb.geometry.cylinders = "16383"
ddb.geometry.heads = "16"
ddb.geometry.sectors = "63"
ddb.adapterType = "ide"
ddb.toolsVersion = "7428"
ddb.encoding = "windows-1252"


In den ersten beiden Zeilen stehen neben dem KDMV nur wirre Zeichen, keine Ahnung ob diese hier dargestellt werden. Von Zeite 5 bis 22 ist dann der innvolle Text zu sehen - ab Zeite 24 gehen dann die eigentlichen Daten los.

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Beitragvon continuum » 02.02.2009, 16:49

Der Anfang sieht gut aus - scheint noch in Ordnung zu sein.

Ruf mal den vmware-vdiskmanager mit -R parameter auf.
Der versucht dann eine Reparatur - wenn das auch nicht geht - ruf an.
Plan B ist komplizierter

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Beitragvon mulman » 02.02.2009, 17:11

vmware-vdiskmanager vmdk-file -R meldet:

C:\Program Files\VMware\VMware Workstation>vmware-vdiskmanager -R "E:\VM Restore\temp\Windows Server 2003 HD.vmdk"
No errors were found on the virtual disk, 'E:\VM Restore\temp\Windows Server 2003 HD.vmdk'.


Den VMWare-Support anrufen meinst du?

Noch eine Sache: In dem Ordner befindet sich noch eine Temp.vmdk die ca 1,2 mb groß ist - ich weiß nicht woher die kommt und ob sie irgendeine Bedeutung in der Hinsicht hat. Der Inhalt:

Code: Alles auswählen

KDMV             €                                     €       
 
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                   # Disk DescriptorFile
version=1
CID=41353f55
parentCID=ffffffff
createType="monolithicSparse"

# Extent description
RW 16777216 SPARSE "Temp.vmdk"

# The Disk Data Base
#DDB

ddb.toolsVersion = "0"
ddb.adapterType = "ide"
ddb.geometry.sectors = "63"
ddb.geometry.heads = "16"
ddb.geometry.cylinders = "16383"
ddb.virtualHWVersion = "4"


Sonst ist sie leer.

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Beitragvon continuum » 02.02.2009, 17:24

Den VMWare-Support anrufen meinst du?


LOL - ja so koennte man es vielleicht auch nennen :D

Ne - ich hatte da an wen anders gedacht ...

Guck mal deine PMs an


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