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VMware vermehrt die VDK-Dateien (Plattenwachstum)

Hilfe bei Problemen mit der Installation und Benutzung der VMware Workstation und VMware Workstation Pro.

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VMware vermehrt die VDK-Dateien (Plattenwachstum)

Beitragvon TobiK » 10.11.2003, 11:15

Hallo zusammen.

Ich habe wieder mal ein Problem. Und zwar habe ich alle möglichen Betriebssysteme auf meiner VMware Workstation 4 installiert. Die zugehörigen Dateien der VMs liegen auf der eigenen Partition D. Da ich aber für die Tests immer wieder "jungfräuliche" VMs bennötige, werden die Dateien mittels einer Batch-Datei auf die Partition E kopiert und von dort aus ausgeführt. Die Originaldateien müssen unangetastet bleiben und werden nicht gestartet bzw. geändert. Das funktioniert eigentlich soweit auch ganz gut, allerdings ist mir heute aufgefallen, dass die VM-Dateien sich quasi vermehren. So gibt es aufeinmal die Windows XP -02.vmdk sowie die -03.vmdk.
Handelt es sich hierbei um Sicherungsdateien? Kennt jemand Umstände, unter welchen diese erstellt werden?
Weiterhin wurden bei einer VM aufeinmal LCK-Dateien erstellt. In der Log-Datei stehen leider nicht wirklich hilfreiche Hinweise dabei.
Dieses Problem tritt bei einigen Betriebssystemen von Win98 über Win 2000 Server bis hin zu XP auf. Hat jemand eine Idee, woran das liegen könnte? :?:
Vielen Dank.

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Beitragvon continuum » 10.11.2003, 18:15

Hi
da hast du ja nochmal Schwein gehabt *02.vmdk und *03.vmdk sind noch relativ harmlos. Aber wenn du mal eine *07.vmdk siehst - sofort totschlagen.

Jetzt mal im Ernst - es ist alles im gruenen Bereich.
Die sogenannten Delta-disks von VMware4 werden in slices aufgeteilt, die jeweils bis 2G gross werden koennen. Wie sich die einzelnen slices in ihrer Groessenaenderung verhalten ist nicht vorhersehbar und hat auch nicht viel Aehnlichkeit mit den Schreibvorgaengen auf einer Echtfestplatte.
Fuer eine 12G grosse virtuelle Platte brauch man also wieviele Stuecke?

Wenn du irgenwelche LCK-Dateien siehst - gibt es 2 Moeglichkeiten. Entweder die Festplatte ist gerade in Verwendung - eine VMware-Instanz greift auf diese Platte zu - oder eine VMware-Instanz ist abgeschmiert und konnte nicht mehr hinter sich aufraeumen.
Die LCK-Datei ist jedenfalls dazu da, einer weiteren VMware-Instanz Bescheid zu sagen, dass es diese Festplatte gefaelligst in Ruhe lassen soll.

In der log-Datei steheh schon sehr interessante Details - allerdings erst wenn man mit der Zeit ein Auge dafuer entwickelt hat.

Interessant sind zB. Zeilen die sich sehr oft wiederholen, hier will die Maschine "Sachen" die der Host nicht oder nur sehr spaet schafft. Dies ist zB zum Fehlersuchen ganz interessant.

vmss steht fuer vitual machine suspended state und ist demnach der RAM-Inhalt einer doesenden Maschine.

redo Dateien erklaeren sich durch den Namen ja von selbst.

Gruss Continuum


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