Hi,
ich bin mir sicher, daß sich bei einigen von euch gleich die Nackenhaare aufstellen, aber ich habe im Augenblick einfach den Überblick verloren.
Ich habe mir auf meinen Notebook eine XP-VM erstellt, die möglichst genau bzgl. der Hardware den Host nachbilden soll. Und dazu gehört für mich auch, daß ich meine zwei Datenpartitionen aus der VM heraus ansprechen kann (nach Möglichkeit als lokale Partitionen). Als Notbehelf habe ich mir die beiden erstmal via Shared Folders eingebunden. Aber das ist für mich nicht allzu befriedigend und daher suche ich händeringend nach der Option, Partitionen des Hosts in der VM als lokale Disks ansprechen zu können, ohne aber dem Host diese zu entziehen (wäre nicht grad gut bei mir, da beide Festplatten bei mir vollverschlüsselt sind). Bei der Recherche via Google stieß ich sehr schnell auf das "Zauberwort" iSCSI. Allerdings habe ich grundlagentechnisch nicht alles nötige darüber erfahren (ist die Partition dann Shared oder "verliert" der Host die dann auch, wird die Platte immer erst formatiert oder bleiben die Daten beim Einrichten erhalten, ....).
Ich wäre euch sehr dankbar, wenn ihr mir in der Richtung mal helfen würdet. Mein Ziel ist es schlicht und einfach, meine Datenpartitionen sowohl in der VM als auch auf dem Host als lokale Disks ansprechen zu können, OHNE daß einer der beiden das exklusiv macht.
Danke im Voraus.
Die Foren-SW läuft ohne erkennbare Probleme. Sollte doch etwas nicht funktionieren, bitte gerne hier jederzeit melden und wir kümmern uns zeitnah darum. Danke!
Lokale Disk im Shared Mode einbinden können?
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McStarfighter
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McStarfighter
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Naja, die hat man dann ja auch nicht als lokale Disks sondern nur als Netzlaufwerk ...
EDIT: Falls ich mißverständlich war: Mit "Lokal" meine ich "wie eine lokal installierte". Also daß das in der VM ebenfalls so eingebunden wird, als wenn es ne vmdk wäre. Und zwar so, daß sowohl Host also auch Gast gleichzeitig Zugriff haben können.
EDIT: Falls ich mißverständlich war: Mit "Lokal" meine ich "wie eine lokal installierte". Also daß das in der VM ebenfalls so eingebunden wird, als wenn es ne vmdk wäre. Und zwar so, daß sowohl Host also auch Gast gleichzeitig Zugriff haben können.
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McStarfighter
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EINER der Gründe ist die ständige Nerverei beim Ausführen irgendeiner Datei auf dem "Netzlaufwerk", daß die Datei ja soooo gefährlich sein könnte. Habe zwar die Variable mit NOZONECHECKS gesetzt, aber die vergißt die VM immer wieder zu beachten, obwohl sie weiterhin da ist.
Ein anderer Grund ist (wie oben schon genannt), meinen Host so gut es nur geht auf der VM abzubilden (zumindest seitens der Hardware). Und dazu gehört für mich auch die Nutzung der beiden Partitionen, als wenn es lokale wären.
Zu iSCSI: Kannst du mir evtl. mal erklären, wie ich das realisieren kann? An Programmen stehen mir StarWind, StarPort und der Initiator von MS zu Verfügung. Ich steige da einfach nicht so richtig durch.
Danke an alle im Voraus.
Ein anderer Grund ist (wie oben schon genannt), meinen Host so gut es nur geht auf der VM abzubilden (zumindest seitens der Hardware). Und dazu gehört für mich auch die Nutzung der beiden Partitionen, als wenn es lokale wären.
Zu iSCSI: Kannst du mir evtl. mal erklären, wie ich das realisieren kann? An Programmen stehen mir StarWind, StarPort und der Initiator von MS zu Verfügung. Ich steige da einfach nicht so richtig durch.
Danke an alle im Voraus.
>>EINER der Gründe ist die ständige Nerverei beim Ausführen irgendeiner Datei auf dem "Netzlaufwerk", daß die Datei ja soooo gefährlich sein könnte.
Start -> Settings -> Control Panel -> Internet Options -> Advanced -> Unterbereich "Security" -> "Allow active content to run in files on My Computer": Häckchen drauf.
Der korrektere Weg ist, den Host und Gast zu Mitgliedern derselben Domäne oder zumindest Arbeitsgruppe zu machen.
Zu iSCSI:
- http://www.google.com/search?q=iscsi - hier fängt man an
- http://www.microsoft.com/downloads/deta ... laylang=en - dies ist der Windows-Client. Windows iSCSI-Server sind teuer und IMHO nicht sooo gut.
- http://linux-iscsi.sourceforge.net - freie Linux-Implementierung.
Aber um iSCSI implementieren zu können, brauchst du auf dem iSCSI-Host mindestens eine freie Partition...
Zur eigentlichen Frage: wenn du dein Host unbedingt zerstören möchtest, dann kannst du die Festplatte / Partition gemeinsam mit einem Gast teilen. Schon mehrere Leute hier haben dir dies abgeraten, so meine Empfehlung ist: _bitte_, hör zu.
>>Ein anderer Grund ist (wie oben schon genannt), meinen Host so gut es nur geht auf der VM abzubilden (zumindest seitens der Hardware).
Dies ist nicht mal annährend möglich: eine VM verfügt über einen eigenen Satz Hardware, welcher nur sehr eingeschränkt veränderbar ist...
Start -> Settings -> Control Panel -> Internet Options -> Advanced -> Unterbereich "Security" -> "Allow active content to run in files on My Computer": Häckchen drauf.
Der korrektere Weg ist, den Host und Gast zu Mitgliedern derselben Domäne oder zumindest Arbeitsgruppe zu machen.
Zu iSCSI:
- http://www.google.com/search?q=iscsi - hier fängt man an
- http://www.microsoft.com/downloads/deta ... laylang=en - dies ist der Windows-Client. Windows iSCSI-Server sind teuer und IMHO nicht sooo gut.
- http://linux-iscsi.sourceforge.net - freie Linux-Implementierung.
Aber um iSCSI implementieren zu können, brauchst du auf dem iSCSI-Host mindestens eine freie Partition...
Zur eigentlichen Frage: wenn du dein Host unbedingt zerstören möchtest, dann kannst du die Festplatte / Partition gemeinsam mit einem Gast teilen. Schon mehrere Leute hier haben dir dies abgeraten, so meine Empfehlung ist: _bitte_, hör zu.
>>Ein anderer Grund ist (wie oben schon genannt), meinen Host so gut es nur geht auf der VM abzubilden (zumindest seitens der Hardware).
Dies ist nicht mal annährend möglich: eine VM verfügt über einen eigenen Satz Hardware, welcher nur sehr eingeschränkt veränderbar ist...
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McStarfighter
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Gut, durch deine Erklärung ist iSCSI für mich kein Thema mehr ... Dank dir.
Naja, klar hat so seine VM seine feste Hardware. Und von daher ist es selbstverständlich nicht möglich, den Host quasi zu spiegeln. Aber ich will halt möglichst viel meiner Hardware (darunter auch ein paar Peripheriegeräte wie nen DVB-T-Stick, meinen Bluetooth-Adapter, mein Gamepad, etc.) auch unter meiner XP-VM nutzen können. Und die meisten Geräte habe ich auch in der VM nutzbar installiert (den Stick, den internen Bluetooth-Adapter, das Gamepad ...). Naja und da kam mir halt auch der Gedanke, ob man Datenpartitionen des Hosts nicht auch in der VM als lokale Disks haben könnte und nicht nur als Netzwerkfreigabe. Parallels kann das in ihrem Desktop for Mac nämlich auch und zwar in beide Richtung (Partitionen des Hosts sind im Gast als lokale Partitionen ansprechbar, und umgekehrt auch). Die nennen das Feature "Coherence" ...
Naja, klar hat so seine VM seine feste Hardware. Und von daher ist es selbstverständlich nicht möglich, den Host quasi zu spiegeln. Aber ich will halt möglichst viel meiner Hardware (darunter auch ein paar Peripheriegeräte wie nen DVB-T-Stick, meinen Bluetooth-Adapter, mein Gamepad, etc.) auch unter meiner XP-VM nutzen können. Und die meisten Geräte habe ich auch in der VM nutzbar installiert (den Stick, den internen Bluetooth-Adapter, das Gamepad ...). Naja und da kam mir halt auch der Gedanke, ob man Datenpartitionen des Hosts nicht auch in der VM als lokale Disks haben könnte und nicht nur als Netzwerkfreigabe. Parallels kann das in ihrem Desktop for Mac nämlich auch und zwar in beide Richtung (Partitionen des Hosts sind im Gast als lokale Partitionen ansprechbar, und umgekehrt auch). Die nennen das Feature "Coherence" ...
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