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Was bringt die neue 3D-Funktionalität in der WS 6.5 ?
Verfasst: 05.04.2008, 12:17
von franzkat
Die Beta-Version von WS 6.5 enthält ja u.a. Verbesserungen bezüglich der 3D-Funktionalität und übernimmt diesbezüglich ja Funktionen, die in der aktuellen Fusion-Variante schon enthalten sind.Ich habe - da ich kein Gamer bin - jetzt mal testweise Google Earth unter Fusion 1.1.1 in einer virtuellen XP-VM installiert (hatte momentan keine WS 6.5 Beta zur Verfügung; ich gehe aber davon aus, dass die Technik identisch ist mit der in Fusion).
Man kann nun, wenn man die DirectX 9.x-Funktionalität für Grafik vorher freischaltet, tatsächlich Google Earth in einer virtuellen Maschine benutzen. Bei meinem Test gab es zwar den einen oder anderen grafischen Artefakt- das heißt so ganz ausgereift ist das Ganze wohl noch nicht - aber im Großen und Ganzen kann man schon G.E. verwenden.
Verfasst: 05.04.2008, 16:51
von minimike
Nun ich starte bald ein Projekt mit XEN. Ganz kurz beschrieben nach Installation des Betriebsystems wird die Gaka direkt an Windows durchgeschleift. An und Ausschalten sowie Reboot direkt über dem virtualisierten Windows. Bis das was wird fliest aber noch viel Wasser im Rhein entlang......
Verfasst: 05.04.2008, 17:48
von stefan.becker
minimike hat geschrieben:Nun ich starte bald ein Projekt mit XEN. Ganz kurz beschrieben nach Installation des Betriebsystems wird die Gaka direkt an Windows durchgeschleift. An und Ausschalten sowie Reboot direkt über dem virtualisierten Windows. Bis das was wird fliest aber noch viel Wasser im Rhein entlang......
Deine Idee oder schon probiert?
AFAIK geht das bei XEN eben nur bei angepassten Gästen mit XEN Kerneln.
Verfasst: 05.04.2008, 19:16
von minimike
Nein, mit passender CPU. Nur default ist es so das sich XEN beim Booten sofort die VGA greift darum klappt ja auch Framebuffer nicht. Bei neueren Versionen von XEN soll es mittlerweile ein paar Hacks geben um diese Situation zu vermeiden. Alternative wäre XEN mit Onboardkarte Booten und teuere gute Grafikkarte an den Windowsgast durchschleifen. Zudem muss auch per PCI der USB Controller für Maus und Keyboard an den Gast durchgeschleift werden da PS Anschlüsse nicht weitergereicht werden können.
Redhat und Intel haben damit schon begonnen. Das System ist aber zum Teil propriträr und wird ziemlich teuer Werden.
http://eit.et.redhat.com/page/Main_Page
Ich hätte das gerne mit Debian und angepassten Debianinstaller bzw CentOS und Anaconda. Sofort nach Installation wird entweder eine Windows Dom1 importiert oder neu erstellt ohne das man hierfür grosse Klimmzüge machen muß. Wissen wie man Windows installiert vorrausgesetzt. Optionale Anpassungen bestehen für die Desktopnutzung. Da wären Dinge wie Suspend, Reboot und Halt direkt vom Windowsgast aus. OpenGL unter Unix/Linux Gast unter XEN bedarf nur einem angepasstem Xorg. Evtl reichen Citrix und oder VMware Inc. VMGL in späteren Versionen von Xorg ein.
Das ist aber alles noch in der Vorstartphase. Erst mal definieren welche Jobs gemacht werden müssen, Mitstreiter finden, die Jobs entsprechend den Fähigkeiten an die Leute weiterreichen. Zum Beispiel die Software für den Windowsgast muss geschrieben und erstellt werden und noch einiges mehr.
Verfasst: 05.04.2008, 19:19
von stefan.becker
Also auch bei Xen 3.x bedeutet eine Pacifica CPU nur, dass Windows überhaupt geht. Aber eben ohne native Hardware. Es werden virtuelle Qemu Komponenten bei Windows genommen.
Kann sich allerdings mit der neuesten XEN Version geändert haben. Bzw. mit den Hacks.
Verfasst: 05.04.2008, 19:31
von minimike
Hab den Beitrag etwas editiert und mit weiteren Infos versehen.
Verfasst: 28.06.2008, 19:45
von McStarfighter
Ähm, heißt das nun, daß mit der 6.5er die nativen (oder einige) Möglichkeiten meiner reellen GraKa nutzbar werden? Kann mir das aufgrund der Geheimniskrämerei mancher GraKa-Hersteller garnicht richtig vorstellen ...
Verfasst: 29.06.2008, 12:53
von franzkat
Ähm, heißt das nun, daß mit der 6.5er die nativen (oder einige) Möglichkeiten meiner reellen GraKa nutzbar werden? Kann mir das aufgrund der Geheimniskrämerei mancher GraKa-Hersteller garnicht richtig vorstellen ...
Nein, nur die Möglichkeuten der virtuellen Grafikkarte werden verbessert.
Verfasst: 29.06.2008, 14:38
von stefan.becker
Und direkt auf Hardware kannst du sowieso in diesem Falle nicht zugreifen.
Ich verstehe sowieso nicht, was der Schmodder nutzt. Wenn ich spiele, ist DualBoot immer die beste Lösung.
Eine VM kostet Performance, und den Verlust beim Spielen eingehen, wenn es sonst immer das schnellste sein muss?
Verfasst: 29.06.2008, 18:49
von McStarfighter
Naja, da fallen mir die Linux-Benutzer ein, die evtl. ein Spiel haben, daß man auch mit Wine oder Crossover partou nicht zum Laufen kriegt. Oder im professionellen Bereich dann auch die CAD-Nutzer. Und solche Anwendungen können sich ja durchaus behindern, wenn sie auf dem gleichen System laufen (gabs ja alles schon). Und so kann man grafiklastigere Anwendungen, die evtl. Störungen hervorrufen, wenn eine bestimmte andere Applikation auf dem Windows / Linux / sonstwas ... mit installiert ist, auf eine solche VM auslagern UND die ausgelagerte Anwendungen auch noch sinnvoll nutzen.
Dies von mir nur mal so als Gedankengänge ...

Verfasst: 29.06.2008, 20:03
von stefan.becker
Klar. Wenn ich mit Autocad arbeite, ist dies sicherlich nur eine Nebenbeschäftigung und der Betrieb in einer VM am sinnvollsten.
Ebenso beim Spielen. Der Performanceverlust in einer VM ist sogar erwünscht. Dann sind die Gegner nicht so schnell und man hat mehr Reaktionszeit.
Nur so Gedankenspiele ...

Verfasst: 29.06.2008, 21:47
von McStarfighter
Meine Güte, es hat durchaus seinen Zweck. Und wir hier wissen doch garnicht, ob es nicht Menschen gibt, die das so machen, wie ich sagte. Von daher: Es ist nicht grundsätzlich unnütz, auch wenn uns vielleicht der Blick dafür fehlt.
Verfasst: 29.06.2008, 23:56
von minimike
Was theoretisch gut gehen würde wäre auch so was wie eine Streaminglösung für Spiele. Das gibt es auch zufällig. Stand zumindest im Linux Magazine drinn. Habe aber den Namen vergessen. Mit dem Teil kann man in Xen Windows mit ner Graka betreiben und dann vom Host aus remote zocken. Windows braucht hierfür ne DirectX Graka.