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VM WS 9: langsames Netzwerk im Gast

Hilfe bei Problemen mit der Installation und Benutzung der VMware Workstation und VMware Workstation Pro.

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VM WS 9: langsames Netzwerk im Gast

Beitragvon WLemmy » 21.08.2013, 09:48

Hallo,

VM WS 9.0.2 auf Linux Host, als Gast stehen div. Windows-Systeme zur Verfügung. In einem Gast ist allerdings die Geschwindigkeit des Netzwerks deutlich geringer als bei anderen. Hier mal Messwerte von NetIO:

Rechner XP Home, englisch

Code: Alles auswählen

./linux-x86_64  -t 192.168.178.48

NETIO - Network Throughput Benchmark, Version 1.31
(C) 1997-2010 Kai Uwe Rommel

TCP connection established.
Packet size  1k bytes:  79.83 MByte/s Tx,  45.72 MByte/s Rx.
Packet size  2k bytes:  84.97 MByte/s Tx,  52.76 MByte/s Rx.
Packet size  4k bytes:  89.77 MByte/s Tx,  31.30 MByte/s Rx.
Packet size  8k bytes:  96.54 MByte/s Tx,  61.83 MByte/s Rx.
Packet size 16k bytes:  101.68 MByte/s Tx,  73.63 MByte/s Rx.
Packet size 32k bytes:  100.87 MByte/s Tx,  78.65 MByte/s Rx.
Done.


Rechner XP Prof.

Code: Alles auswählen

./linux-x86_64  -t 192.168.178.37

NETIO - Network Throughput Benchmark, Version 1.31
(C) 1997-2010 Kai Uwe Rommel

TCP connection established.
Packet size  1k bytes:  105.70 MByte/s Tx,  62.96 MByte/s Rx.
Packet size  2k bytes:  108.41 MByte/s Tx,  71.92 MByte/s Rx.
Packet size  4k bytes:  110.33 MByte/s Tx,  105.21 MByte/s Rx.
Packet size  8k bytes:  109.81 MByte/s Tx,  107.40 MByte/s Rx.
Packet size 16k bytes:  110.74 MByte/s Tx,  115.05 MByte/s Rx.
Packet size 32k bytes:  111.57 MByte/s Tx,  120.78 MByte/s Rx.
Done.


Rechner XP Home dt.

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./linux-x86_64  -t 192.168.178.39

NETIO - Network Throughput Benchmark, Version 1.31
(C) 1997-2010 Kai Uwe Rommel

TCP connection established.
Packet size  1k bytes:  98.72 MByte/s Tx,  72.63 MByte/s Rx.
Packet size  2k bytes:  109.01 MByte/s Tx,  81.26 MByte/s Rx.
Packet size  4k bytes:  102.52 MByte/s Tx,  114.39 MByte/s Rx.
Packet size  8k bytes:  109.86 MByte/s Tx,  113.84 MByte/s Rx.
Packet size 16k bytes:  109.39 MByte/s Tx,  120.33 MByte/s Rx.
Packet size 32k bytes:  110.39 MByte/s Tx,  120.98 MByte/s Rx.
Done.


die XP Home engl. habe ich nicht selbst aufgesetzt sondern von einem anderen übernommen. Die Installation habe ich von VM8 auf VM9 aktualisiert, VMWare Tools sind installiert. In den Netzwerkeinstellungen von VMWare und auch im entsprechenden Windows kann ich keine Unterschiede erkennen. Hat jemand noch eine Idee an welcher Schraube ich ggf. drehen kann?

Grüße

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Beitragvon Dayworker » 21.08.2013, 09:59

Da die Angaben zu den einzelnen VM-Configs und dem Host komplett fehlen, können wir nur raten.
Ich tippe aber mal auf die häufigsten Fehler zuviel RAM und CPUs bzw Kerne. Die Auslastung von Host und Gast muß man natürlich auch im Auge behalten.

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Beitragvon WLemmy » 21.08.2013, 10:22

Host: Linux Mint Olivia KDE Kernel 3.8 16 GByte RAM. AMD A10-5800

bzgl. zu viel RAM: in den XP-VMs sind max 3 GByte zugewiesen. Oder geht es um zu viel RAM auf dem Host?

Auslastung während der Messung (die ich an verschiedenen Tagen und schon mehrfach mit vergleichbaren Ergebnissen gemacht habe) = 0.

http://lemmermeyer.info/normal.vmx
http://lemmermeyer.info/langsam.vmx

edit: Kerne: sind imho auch nur jeweils ein Kern zugewiesen

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Beitragvon Dayworker » 21.08.2013, 12:30

Also die langsame VM ist konfiguriert mit 2vCPUs und 2GB vRAM, während die schnelle über Singlecore und 2.5GB vRAM verfügt. Beide haben auch zwei Snapshots an ihren IDE-vDISKs und dabei sind Snapshots kein Backup.
Ich würde die langsamere VM einfach mal auf 1 vCPU setzen, da AMDs aktuelle CPUs extreme Schwächen in der Singlecore-Performance haben.

Was läuft während der Performancemessung noch auf Host und restlichen Gästen?

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Beitragvon WLemmy » 21.08.2013, 12:59

ok, stelle ich um. wird aber etwas dauern...

Andere Software: eigentlich nicht, ich habe nicht mal die Maus bewegt um die Ergebnisse nicht zu beeinflussen :-)

Aber ich schau nochmal nach ob in dem Gast nicht vielleicht doch noch ein automatisches Update rumgammelt.

nochmal bzgl. RAM: WIe ist das jetzt? Ist zu viel Speicher auf dem Host das Problem oder innerhalb der VM? lt. Doku soll die VM WS bis 64 GByte bei 64Bit GÄsten vertragen. Mit den Einstellungen bzgl,.

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MemTrimRate=0
sched.mem.pshare.enable = "FALSE"


sollte das Thema mit dem Speicher auf dem Gast doch auch erledigt sein - oder doch nicht?
Grüße

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Beitragvon Dayworker » 21.08.2013, 19:33

Es geht immer nur um den Gast. Das Problem ist, daß WS/Player je nach genauer Version zwischen 768-1536MB eine magische Grenze ziehen, bis zu der der vRAM komplett im pRAM des Host gehalten wird. WS/Player markieren also ab dieser Menge den restlichen vRAM als auslagerungsfähig und dem kommt das Host-OS natürlich gerne nach. Du kannst diese Begrenzung selbst nachvollziehen, wenn du im Taskmanager oder über "top" dir den RAM-Verbrauch der VM ansiehst. Mehr als 500MB werden bei deinem vergebenen vRAM nicht mehr im pRAM des Host vorhanden sein und das bremst dann halt zusätzlich, falls der Gast den vRAM braucht und die WS ihrererseits erstmal das Host-OS wegen RAM-Nachschub antriggern muß.

Zur Werbung von mehr als 2 GB vRAM oder auch mehr als Dualcore-VMs kann ich dir sagen, daß es aus marketingtechnischen Gründen bei den Desktopprodukten klappt, aber schnell ist anders. Der vRAM liegt dann ja zum größten Teil im virtuellen Arbeitsspeicher des Hosts sprich Auslagerungsdatei oder SWAP-Partition und die in einer VM vergebenen vKerne/CPUs müssen sowohl im Host vorhanden als auch frei sein und gerade an letzterem scheitert es meist. Das Host-OS hat noch viele Dinge im Hintergrund zu erledigen und behält sowieso die Hoheit über die HW. Bei deiner besseren Dualcore-CPU oder auch Quadcore im Integerbereich mit der bekanntermaßen schwachen Singlethreadperformance, bist du mit einer Dualcore-VM fast schon am Leistungsende angelangt. Mit zwei laufenden Dualcore-VMs und dem Host-OS als weiterer Singlecore wird also immer eine VM warten müssen. Von daher auch mein Rat mit der Umstellung auf Singlecore-VM.


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