Hallo Community,
Ich habe auf einer red hat Linux Maschine unter VMware Workstation 9, sechs identische vm's eingerichtet die unter Windows 7 laufen. Sie unterscheiden sich lediglich durch softwareinstalllationen. Jeweils eine unterschiedlich auf alles sechs vm's. Von allen vm's habe ich zuvor Snapshots angelegt.
Nach einem Stromausfall konnte ich dann keine vm mehr starten weil die vmdk Dateien fehlen? Wie konnte das passieren? Es gab lediglich noch .lck Files die ich dann gelöscht habe um den Versuch zu starten die snapshots wiederherzustellen. Bei 4 vm's klappte es wunderbar und diese laufen nun wieder. Bei den restlichen vm's war das leider nicht mehr möglich...
Wie bekomme ich die beiden vm's wieder zum laufen? Ist eine Wiederherstellung irgendwie möglich?
Die Foren-SW läuft ohne erkennbare Probleme. Sollte doch etwas nicht funktionieren, bitte gerne hier jederzeit melden und wir kümmern uns zeitnah darum. Danke!
Vmdk nach Stromausfall verschwunden
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Dayworker
- King of the Hill
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- Registriert: 01.10.2008, 12:54
- Wohnort: laut USV-Log am Ende der Welt...
Ein paar für dich sehr unschöne Dinge vorweg:
Wer sich mit Virtualisierung beschäftigt, sollte sich zeitgleich auch mit Unterbrechungsfreien Stromversorgungen auseinandersetzen und das besonders, wenn im Host ein Raid-System zum Einsatz kommt.
Ob eine Datenrettung auf deinem Dateisystem möglich ist, kannst du selbst herausfinden, wenn du beim Reboot sämtliche Datenträger als Readonly eingebunden hattest. Andernfalls werden vielleicht noch restaurierbare Datenstrukturen durch alle möglichen Linux-Logs überschrieben. Je nach eingesetztem Dateisystem wird es sowieso schwer, überhaupt noch an irgendwelche Reste heranzukommen. Daher kann ich nur hoffen, daß du das System von einer Live-CD gebootet und erstmal ein komplettes System-Image gezogen hast.
Die Chancen, daß beim unplanmäßigen Host-Shutdown auch die Dateisystemstrukturen im Gast mitbeschädigt wurden, sind sehr hoch und steigen noch weiter, falls du die Gäste/VMs mit Sparse-Disks ausgestattet hast. Denn Sparse-Disks verteilen ihre Sektoren bei Schreibanforderungen im Gast immer über die gesamte Host-Platte. Aber eigentlich spielt der Gast-Plattentyp bei dir keine Rolle, da du Snapshots im Einsatz hattest und damit die geänderten Daten immer im Sparse-Format auf die Host-Platte geschrieben werden.
Vielleicht kann unser VMDK-Guru Ulli aka "continuum" ja noch etwas retten. Falls er es nicht schaffen sollte, brauchst du den VMware-Support auch nicht mehr kontaktieren. In eigentlich allen mir bekannten Fällen hatte der Support die Rettung schon abgeschrieben und war nur noch an einer vielleicht irgendwo mitgeloggten Fehlermeldung interessiert.
- Snapshots sind keine Backups, sie sind nur Mittel zum Zweck eines Backups.
- Snapshots enthalten immer nur die seit dem Snapshotzeitpunkt geänderten Daten. D.h., ohne die Basis-Disk ist der Snapshot nicht lauffähig oder enthält nicht alle Daten.
- Snapshots sind keine Dauerlösung und verursachen Probleme beim weiteren Plattenhandling.
- Sämtliche nicht in einem Backup gesicherte Daten sind defacto immer unwichtig, denn sonst hättest du ja ein Backup davon.
Wer sich mit Virtualisierung beschäftigt, sollte sich zeitgleich auch mit Unterbrechungsfreien Stromversorgungen auseinandersetzen und das besonders, wenn im Host ein Raid-System zum Einsatz kommt.
Ob eine Datenrettung auf deinem Dateisystem möglich ist, kannst du selbst herausfinden, wenn du beim Reboot sämtliche Datenträger als Readonly eingebunden hattest. Andernfalls werden vielleicht noch restaurierbare Datenstrukturen durch alle möglichen Linux-Logs überschrieben. Je nach eingesetztem Dateisystem wird es sowieso schwer, überhaupt noch an irgendwelche Reste heranzukommen. Daher kann ich nur hoffen, daß du das System von einer Live-CD gebootet und erstmal ein komplettes System-Image gezogen hast.
Die Chancen, daß beim unplanmäßigen Host-Shutdown auch die Dateisystemstrukturen im Gast mitbeschädigt wurden, sind sehr hoch und steigen noch weiter, falls du die Gäste/VMs mit Sparse-Disks ausgestattet hast. Denn Sparse-Disks verteilen ihre Sektoren bei Schreibanforderungen im Gast immer über die gesamte Host-Platte. Aber eigentlich spielt der Gast-Plattentyp bei dir keine Rolle, da du Snapshots im Einsatz hattest und damit die geänderten Daten immer im Sparse-Format auf die Host-Platte geschrieben werden.
Vielleicht kann unser VMDK-Guru Ulli aka "continuum" ja noch etwas retten. Falls er es nicht schaffen sollte, brauchst du den VMware-Support auch nicht mehr kontaktieren. In eigentlich allen mir bekannten Fällen hatte der Support die Rettung schon abgeschrieben und war nur noch an einer vielleicht irgendwo mitgeloggten Fehlermeldung interessiert.
Hilft vielleicht das
http://www.sanbarrow.com/vmdk-howtos.ht ... orefromlog
Oder das
http://www.administrator.de/forum/vmdk- ... 68260.html
http://www.sanbarrow.com/vmdk-howtos.ht ... orefromlog
Oder das
http://www.administrator.de/forum/vmdk- ... 68260.html
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Dayworker
- King of the Hill
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- Registriert: 01.10.2008, 12:54
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ls -alhDas "vmware.log" hilft dir beim Restaurieren der VMDK nur weiter, wenn zumindest die Flat-VMDK oder überhaupt eine VMDK-Datei dieser VM noch vorhanden ist. In diesem Fall würde nur die kleine vDISK-Beschreibungsdatei fehlen und die könnte man dann wiederherstellen.
Eine VMDK aus einer anderen VM hilft dir nur dann weiter, wenn der Snapshot gemacht wurde, bevor die einzelnen Änderungen vollzogen wurden. In diesem Fall hättest du ausgehend von einer Master-vDISK einfach mehrere "linked clones" erstellt.
Bitte poste unbedingt die gewünschten Informationen.
Meine Hoffnungen schwinden allerdings in deinem Fall immer mehr, da du anscheinend nichts mit einem simplen ls -alh unter Linux (funktionsgleich mit dir unter Windows) anzufangen weißt.
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