Hallo und guten Tag zusammen.
Ich habe mir das letzte Wochenende auf einem Windows 7 64 Bit VMware Workstation Vers. 7.1.2 installiert und einen Teil meiner alten Server (NT4, W2k, eine WS W2k und sogar einen Linus-Rechner) bis jetzt erfolgreich übertragen. Sie laufen prima parallel vor sich hin, sind im Netz erreichbar und erfüllen voll ihre Funktionen.
Nun frage ich mich noch, wie ich diese virtuellen Rechner und den Host online sichern kann. Normalerweise nehme ich Acronis Home, um meine gesamten Rechner zu sichern. Ich habe auch noch zwei Serverlizenzen von Acronis, die ich aber eben auf den alten W2k-Servern am laufen habe. Auf dem Host-Rechner (Windows 7) habe ich Acronis Home am laufen. Damit wir jede Nacht ein Online-Backup auf einen externen Rechner gefahren. Eine Fehlermeldung kommt nicht. Ist es damit auch vernünftig gesichert oder kann Acronis Home die virtuellen Dateien der VMware-WS nicht sichern?
Vielleicht ist die Frage etwas naiv, aber ich bin neu hier und habe mich jetzt am Wochenende das erste Mal mit Virtellen Maschinen beschäftigt.
Also, für hilfreiche Hinweise wäre ich dankbar.
VG
Olaf
Die Foren-SW läuft ohne erkennbare Probleme. Sollte doch etwas nicht funktionieren, bitte gerne hier jederzeit melden und wir kümmern uns zeitnah darum. Danke!
Wie sicher ich meine virtuellen Maschinen unter VMware WS
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irix
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Wie immer macht man "einfach" einen Snapshot um somit den Filecontainer in Ruhe sichern zukoennen während die VM weiter aktiv ist ldf. Aenderungen in die Snapshotdatei schreiben.
In wiefern man es mit der Workstation hinbekommt auch noch ein Quiescing hinbekommt muss man sich mal anlesen. Im professionellen ESX(i) Umfeld durchaus realisierbar.
Meine Meinung:
Irgendwie passen die Ansprueche mit den Werkzeugen nicht ueberein. Ich habe meine Zweifel das die Workstation da das richtige ist.
Gruss
Joerg
In wiefern man es mit der Workstation hinbekommt auch noch ein Quiescing hinbekommt muss man sich mal anlesen. Im professionellen ESX(i) Umfeld durchaus realisierbar.
Meine Meinung:
Irgendwie passen die Ansprueche mit den Werkzeugen nicht ueberein. Ich habe meine Zweifel das die Workstation da das richtige ist.
Gruss
Joerg
irix hat geschrieben:Wie immer macht man "einfach" einen Snapshot um somit den Filecontainer in Ruhe sichern zukoennen während die VM weiter aktiv ist ldf. Aenderungen in die Snapshotdatei schreiben.
In wiefern man es mit der Workstation hinbekommt auch noch ein Quiescing hinbekommt muss man sich mal anlesen. Im professionellen ESX(i) Umfeld durchaus realisierbar.
Ups, das geht mir dann wohl doch zu tief. So weit bin ich da noch nicht drin.
irix hat geschrieben:Meine Meinung:
Irgendwie passen die Ansprueche mit den Werkzeugen nicht ueberein. Ich habe meine Zweifel das die Workstation da das richtige ist.
Gruss
Joerg
Kein Problem, Du hast wohl auch Recht. Für mich was das jetzt erst einmal der erste Schritt in Richtung Virutelle PC-Welt. Zu erst habe ich den Rechner und die VMware WS gekauft, um einen ganz alten NT-Server zu retten. Die Hardware fällt auseinander. Das habe ich ich zu 95 % (nur die Grafikkarte nicht, siehe anderen Beitrag) geschafft und eine gewisse Sicherheit bekommen.
Dabei bin ich dann auf den Geschmack gekommen und habe einfach mal eben 3 weitere Rechner mit aufgenommen. Das hat richtig Spaß bereitet. Und nun habe ich sie dort laufen. Sogar richtig stabil. Und sogar mein alter Linux-Rechner. Ich bin begeistert.
Und jetzt stimmt das natürlich, ob man dann nicht den Schritt auf die größere Version macht. Ja, aber ich kann das erst Schritt für Schrit machen (Zeit und Budget).
Vielen Dank für Deine Antwort.
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irix
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Nun da der erste Schritt erfolgreich gemacht worden ist muss man ja nicht gleich auf dem Fusse kehrtmachen. So alte Systeme und Anwendungen sind bei vielen der Grund sich mit Virtualisierung zu beschaeftigen und die Erfolge bei dir geben dem ja Recht.
Snapshots sind kein Hexenwerk wenn man weis wie sie im VMware Land funktionieren und was man genau damit tut.
Die VM "lebt" ja innerhalb eines oder mehrerer Filecontainer (VMDK). Von aussen kann man nicht erkennen in wiefern dort drinen Aktivitaet herscht. Da diese VMDKs auch eine beachtliche Groesse haben schaft man es nicht diese "schnell" zusichern ohne das es dadrin keine Aenderungen gibt welche den Container evtl. kaputt machen. Hinzu kommt das es bei anderen Loesungen aus dem Hause VMware garnicht moeglich ist das ein 2. Prozess gleichzeitig auf die VMDKs zugreift.
Die Loesung ist dann einfach einen Snapshot zu machen welche dann ab Zeitpunkt X alle lfd Aenderungen in eine neue zusaetzliche VMDK Datei schreibt. Nun kann ohne Probleme in ruhiger Art und Weise die Ursprungs VMDK gesichert werden. Ist man Fertig dann Konsolidiert man den Snapshot und die Daten werden zusammen gefuehrt bis zur naechsten Sicherungen.
Die Kuerr ist es aber nun dem Guest OS das mitzuteilen so das dieses bzw. die ldf. Anwendungen entsprechende Massnahmen einleiten koennen das sie in einen Konsistenten Zustand kommen. Stell dir vor das eine Datenbank gerade dabei ist einen Datensatz zuaendern und mittendrin wird der Zustand "eingefroren". Ab W2k3 gibt VSS fuer das OS und Anwendungen sofern sie einen Writer dafuer mitbringen.
Da du aber sehr alte OS da hast aus NT und W2k3 Zeiten ist das sowieso fraglich wie man da von aussen Konsistenz rein bringt.
Mach doch einfach mal einen Snapshot einer VM und sichere dann mit Acronis den Host bzw. sofern Moeglich nur das Verzeichnis der VM. Anschliessend das ganze per Restore wieder zum laufen bekommen.
Der Grund warum ich meine das die Workstation nicht geeignet ist sind die folgenden:
- Host und sein OS ist nicht fuer 24/7 ausgelegt
- Kein bzw. nur mit Aufwand ist ein autom. Start der VMs mit dem Host moeglich. Ein shutdown ist automatisch nicht moeglich
- Kein Monitoring
- Kein Backup (die Loesung musst du dir selber zusammen basteln)
Gruss
Joerg
Snapshots sind kein Hexenwerk wenn man weis wie sie im VMware Land funktionieren und was man genau damit tut.
Die VM "lebt" ja innerhalb eines oder mehrerer Filecontainer (VMDK). Von aussen kann man nicht erkennen in wiefern dort drinen Aktivitaet herscht. Da diese VMDKs auch eine beachtliche Groesse haben schaft man es nicht diese "schnell" zusichern ohne das es dadrin keine Aenderungen gibt welche den Container evtl. kaputt machen. Hinzu kommt das es bei anderen Loesungen aus dem Hause VMware garnicht moeglich ist das ein 2. Prozess gleichzeitig auf die VMDKs zugreift.
Die Loesung ist dann einfach einen Snapshot zu machen welche dann ab Zeitpunkt X alle lfd Aenderungen in eine neue zusaetzliche VMDK Datei schreibt. Nun kann ohne Probleme in ruhiger Art und Weise die Ursprungs VMDK gesichert werden. Ist man Fertig dann Konsolidiert man den Snapshot und die Daten werden zusammen gefuehrt bis zur naechsten Sicherungen.
Die Kuerr ist es aber nun dem Guest OS das mitzuteilen so das dieses bzw. die ldf. Anwendungen entsprechende Massnahmen einleiten koennen das sie in einen Konsistenten Zustand kommen. Stell dir vor das eine Datenbank gerade dabei ist einen Datensatz zuaendern und mittendrin wird der Zustand "eingefroren". Ab W2k3 gibt VSS fuer das OS und Anwendungen sofern sie einen Writer dafuer mitbringen.
Da du aber sehr alte OS da hast aus NT und W2k3 Zeiten ist das sowieso fraglich wie man da von aussen Konsistenz rein bringt.
Mach doch einfach mal einen Snapshot einer VM und sichere dann mit Acronis den Host bzw. sofern Moeglich nur das Verzeichnis der VM. Anschliessend das ganze per Restore wieder zum laufen bekommen.
Der Grund warum ich meine das die Workstation nicht geeignet ist sind die folgenden:
- Host und sein OS ist nicht fuer 24/7 ausgelegt
- Kein bzw. nur mit Aufwand ist ein autom. Start der VMs mit dem Host moeglich. Ein shutdown ist automatisch nicht moeglich
- Kein Monitoring
- Kein Backup (die Loesung musst du dir selber zusammen basteln)
Gruss
Joerg
irix hat geschrieben:....
Mach doch einfach mal einen Snapshot einer VM und sichere dann mit Acronis den Host bzw. sofern Moeglich nur das Verzeichnis der VM. Anschliessend das ganze per Restore wieder zum laufen bekommen.
Ich wärme einmal den Beitrag wieder auf. Hier im Forum habe ich gelesen, dass manche Moderatoren gegebüber der Autoprotect-Funktion sehr negativ eingestellt sind. Von Unfug und keine Notwendigkeit ist die Rede.
Eigentlich verspricht der Name der Funktion "Autoprotect" doch eine gewisse Sicherheit. Ich möchte meine VMs gern automatisch sichern und nachts dann auf ein Datensicherungsgerät überspielen, ohne die VMs herunterzufahren. Wenn nun sagen wir einmal 4 x täglich ein Snapshot angefertigt (eben automatisch) wird, die dann nachts per Acronis auf eine mobile Platte gesichert wird, ist das doch eigentlich sicher. Im Crash-Fall könnte ich das Image der Daten-Platte mit der VM zurücksichern und den letzten Snapshot starten. Denn eine online gesicherte VM kann doch defekt sein.So meine Überlegung.
1. Ist die Überlegung falsch und technisch überhaupt machbar?
2. Warum ist die Autoprotect-Funktion grober Unfug?
VG
Olaf
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Das Problem mit Autoprotect ist, daß es einfach auf die Disk schreibt bis diese voll ist. Es wurde keine Größenbegrenzung eingebaut. Falls deine VM 1GB RAM zugewiesen bekommen hat, wird automatisch auch dieses Gigabyte gesichert und damit kannst du zusehen, wie sich die Platte füllt. Lies dir dazu auch mal Fast Disk Filler VM durch.
Ohne die VSS-Funktionalität des Gast-OS bekommst du die VM nicht in einen konsistenten Zustand und das verursacht nicht nur bei Datenbanken unschönen Effekte. Über die VM-Tools wird dabei VSS auf dem Gast ausgelöst und der Gast bzw die Gast-SW schreibt daraufhin alle Caches auf die Platte, soweit die Theorie. Leider kann nicht alle SW damit umgehen oder weiß überhaupt von deren Existenz. Daher wirst du über kurz oder eine deiner Anwendungen mitten in einem Schreibzugriff snapshoten. Von daher solltest du über einen automatisierten Shutdown gefolgt vom Backup und anschließendem Restart nachdenken.
Ohne die VSS-Funktionalität des Gast-OS bekommst du die VM nicht in einen konsistenten Zustand und das verursacht nicht nur bei Datenbanken unschönen Effekte. Über die VM-Tools wird dabei VSS auf dem Gast ausgelöst und der Gast bzw die Gast-SW schreibt daraufhin alle Caches auf die Platte, soweit die Theorie. Leider kann nicht alle SW damit umgehen oder weiß überhaupt von deren Existenz. Daher wirst du über kurz oder eine deiner Anwendungen mitten in einem Schreibzugriff snapshoten. Von daher solltest du über einen automatisierten Shutdown gefolgt vom Backup und anschließendem Restart nachdenken.
Ich möchte dieses Thema noch einmal auffrischen.
Ich habe die Sicherung online soweit hinbekommen. Ich nehme meine vorhandenen Acronis-Versionen, habe sie in den VMs installiert und sichere online aus den VMs heraus auf einen Netzwerkrechner. Das funktionert mit jeder Acronis-Version (ob nun für einzelne PC oder auch ganze Server) prima, ist also eine Onlinesicherung und das Zurückspielen in eine VM funktioniert ebenfalls.
Damit kann ich leben. Ein Herunterfahren zwecks Sicherung ist nicht notwendig. Das wollte ich nur kurz noch einmal hier mitteilen, wenn manch andere Leute ähnliche Anwendungen haben.
VG
Olaf
Ich habe die Sicherung online soweit hinbekommen. Ich nehme meine vorhandenen Acronis-Versionen, habe sie in den VMs installiert und sichere online aus den VMs heraus auf einen Netzwerkrechner. Das funktionert mit jeder Acronis-Version (ob nun für einzelne PC oder auch ganze Server) prima, ist also eine Onlinesicherung und das Zurückspielen in eine VM funktioniert ebenfalls.
Damit kann ich leben. Ein Herunterfahren zwecks Sicherung ist nicht notwendig. Das wollte ich nur kurz noch einmal hier mitteilen, wenn manch andere Leute ähnliche Anwendungen haben.
VG
Olaf
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