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Thin Client - Erfahrungen / Realisierung / Pro-Contra

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Thin Client - Erfahrungen / Realisierung / Pro-Contra

Beitragvon vmware noobie » 30.10.2013, 16:01

Hey Leute

ich wollte mal fragen wer hier schon Erfahrungen mit thin Clients gemacht hat.

Das sind die Nachteile die ich bis jetzt so gehört habe :


    - Das was ich gelesen hab als Contra -> sobald grafikprogramme verwendet werden ist es nicht wünschenswert ;-)
    - USB Geräte werden nicht alle erkannt
    - Daten verkehr im Netz wird größer
    - Manche Programm sollen serverbasiert nicht laufen -> oder sehr teuer lizensierung haben



Pros denke ich mal sind:

    - Weniger Strom
    - Zentrale Verwaltung
    - weniger lärm im Büro -> Lüfter festplatte weg -> dadurch auch nicht so warm im Sommer


Wie schaut die Realisierung aus?

Derzeit Arbeiten wir mit rund 35-40 fat Clients

2 Host darauf laufen derzeit 12 VM´s

Wieviel Virtuelle Maschienen darf man einplanen ?

Jedes Programm besser auf eigene VM packen?

Falls mal die host / Netz ausfällt kann man auch nichtmehr word usw benutzen oder?

Gruss Joey

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Beitragvon PatrickW » 30.10.2013, 16:11

Moin,

es kommt immer auf die Anwendung an. Wenn du planst mehrere User auf einer VM arbeiten zu lassen, sind wir bei Terminal Servern. Hier müssen aber alle Anwendungen Terminal Server fähig sein.
Wenn du je User eine VM zur Verfügung stellen willst, sind wir bei virtuellen Desktops. Die Desktops verhalten sich erst mal wie normale Desktops, allerdings muss man halt ein paar Sachen beachten, weil es sich ja um VMs handelt.

Wenn du "nur" Anwendungen hast, die alle auf Terminal Servern laufen (Office und Co) fährst du hier mit dem administrativen Aufwand bestimmt am besten (2-3 Terminal Server die verwaltet werden müssen). Wenn du viele Spezialanwendungen hast, wirst du vermutlich früher oder später bei virtuellen Desktops landen. Je nach Art der Bereitstellung, kann die Administration hier sehr aufwendig sein.

Sobald du weißt, ob du Terminal Server oder virtuelle Desktops einsetzen willst, kannst du dir Gedanken über den Thin Client machen. Bei virtuellen Desktops darfst du auch nicht die Last unterschätzen, die die in die VMware Farm bringen.

MfG Patrick

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Beitragvon Sven_B1982 » 30.10.2013, 17:36

Die Lizensierung ist gerade bei MS-Produkten ein kleines Problem, sollen nicht alle Clients am Terminalserver z.B. Office nutzen wird trotzdem für jeden (möglichen) Client eine Lizenz fällig und es muss auch noch eine Volumenlizenz sein soweit ich weiß. Hinzu kommen Clientzugriffslizenzen für den Terminalserver....


Was den Datenverkehr angeht, es ist eher gegenteiliges der Fall, wer die Daten der Nutzer eh auf Netzlaufwerken speichert spart schonmal das ein, gerade bei Nutzer die große Dateien immer wieder nutzen kann das einiges sein. Auch bei Server-Client Anwendungen kann die RDP-verbindung sparsamer sein wenn die Anwendung eh einen konstanten Datenstrom hat.

Zur "ausfallsicherheit", das kommt ganz klar auf den Thin-client an, einer ner 30GB SSD kann auch eine normale Windows-Installation+Office haben. Allgemein will man aber lieber ein kompaktes System das ohne große Installation eine RDP-verbindung oder ähnliches aufbauen kann.


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