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VMware für kleine Unternehmen

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VMware für kleine Unternehmen

Beitragvon maxpoint » 16.08.2009, 16:42

Hiho

Ich würde gern VMware bei uns in der Firma für einen Server einsetzen weis aber keinen Rad mehr wie das Thema weiter verfolgen soll.

Seit zwei Wochen versuche ich Licht ins Dunkel zu bringen welches Produkt geeignet ist. Die geschwollenen Fachbeschreibungen bei VMware bringen mich kein Stück weiter. Ein Partner in und um München zu finden hat bis jetzt kein Ergebnis gebracht.

Wir haben hier eine kleine Struktur mit einem HP ML350 G5 SBS 2003er server den wir virtualisieren möchten.
Der Grund hierfür ist ganz einfach: Da ich mich nicht mit jedem Bereich auskennen kann, hole ich externe Fachkräfte die uns im letzteren Fall unseren Server geschossen haben. Danke hier noch mal an dieser Stelle dafür...

Leider war es auch so, das die Rücksicherung vom Band nichts gebracht hat, wahrscheinlich wegen TrendMicro Vierensoftware. Jetzt läuft der Server nur noch auf halb acht so lala

Welche Software gibt es denn für kleine Unternehmen von VMware? Und was kostet sowas?

Was die Bedienung angeht sollte da schon eine Windows Oberfläche zum einrichten der VM's vorhanden sein. Konsolen Geschichten wie bei Linux das geht auf keinen Fall, im Notfall sollte das ein Stellvertreter leicht Bedienen können.

Danke für euren Rat und Empfehlungen

Dennis

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Beitragvon stefan.becker » 16.08.2009, 17:14

Für so was sollte der VMWARE Server vollkommen ausreichen.

Die Konfiguration erfolgt von jedem beliebigen PC aus per Netzwerk im Internet Browser.

Das Teil kostet nix. Ich würde mir das Dings mal laden und installieren und testen.

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Beitragvon maxpoint » 16.08.2009, 18:37

hiho

das habe ich geladen aber noch nicht getestet. Das erste Problem was mir entgegen springt ist, dass Vmware Server einen Unterbau verlangt. also habe ich wieder ein Betriebssystem um das ich mich kümmen muss zwecks Sicherheitslücken Updats usw. denn das System kommt ja auch ins internet, es benutzt ja die selben Netzwerkkarten mit der die VM verbunden ist. Also ist wieder keine Sicherheit gegeben.
Ich vermute das man um VMware Server installieren zu können wiederum min. das Betriebssystem SBS Server 2003 braucht was reine Verschwendung wäre.

>SBS2003>VMware-server>SBS2003

Kommt so eine VM überhaupt auf ein Bandlaufwerk?

Wo sollen den die Daten liegen zb. die Datenbank von Exchange. Wenn ich die VM zurücksetze wird dann bestimmt auch die Datenbank von Exchange auf den alten Stand zurückversetzt. Damit meine ich einen Sicherungspunkt der VM was ja das tolle ist, nur nicht für die lebenden Daten

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Beitragvon Tschoergez » 16.08.2009, 19:07

Hi!
Was wollt Ihr denn durch die Virtualisierung erreichen?
Bessere Verfügbarkeit?
Bessere Resourcenauslastung?
Konsolidierung (=weniger Hardware)?
Hardwareunabhängikeit?
Flexibilität?


Wenns weiterhin ein SBS-Server bleiben soll, macht eine Virtualisierung wenig Sinn, sondern erhöht im Gegenteil die Komplexität.

Ansonsten eignet sich für einen physik. Server auch der kostenlose ESXi bzw. die ESXi Foundation '(auf zertifizierter Hardware), damit kann man gut verwaltbar mehrere VMs auf einem Server betreiben.

Und beobachte doch mal den Thread:
http://vmware-forum.de/viewtopic.php?t=17404
Da gehts um Ähnliches...

Viele Grüße,
Jörg

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Beitragvon maxpoint » 16.08.2009, 19:35

na ja haupsächlich geht es mir darum innerhalb kurzer Zeit den Server bei Betriebsausfall zum laufen zu bringen. Durch die Snapshot Funktion weiß ich ja ganz genau zu welchem Zustand ich zurück springe. Einstellungen die falsch waren, Fehler im System und unfähige Admins wären dann kein Problem mehr. Ich kann sogar einen Klon erstellen in dem ich im Laufenden Betrieb testen kann ohne die richtige Umgebung zu stören. Ob da nun SBS 2003 oder der Normale 2003er Sever läuft ist doch eine ganz andere Geschichte. Die Vorteile wären doch Betriebssystem unabhängig.

Das einzige Problem ist halt die lebenden Daten die wir erzeugen von der VM physisch zu trennen, da beim Rücksetzen der VM alles auf einem alten Stand wäre. Naja nicht zu letzt wäre die Datensicherung auch noch in das System zu integrieren. Das Läuft zur Zeit bei uns über LTO1 HP 232 da wir wegen Brandgefahren im Haus die Daten auslagern müssen.
Das selbe Problem besteht doch auch bei einem normalen Server 2003, was soll daran denn anders sein?

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Beitragvon saxa » 16.08.2009, 21:27

maxpoint hat geschrieben:Durch die Snapshot Funktion weiß ich ja ganz genau zu welchem Zustand ich zurück springe. Einstellungen die falsch waren, Fehler im System und unfähige Admins wären dann kein Problem mehr. Ich kann sogar einen Klon erstellen in dem ich im Laufenden Betrieb testen kann ohne die richtige Umgebung zu stören.


Du darfst in deiner Umgebung die Snapshots nicht benutzen. Wenn du das einmal ausprobierst, den SBS2003 aus dem Snapshot wiederherzustellen, gibt's eine Katastrophe. Hat nichts mit der Virtualisierung zu tun, sondern mit dem Aufbau und der Funktionsweise von Active Directory.

In zwei Wörtern kann man diese Problematik nicht beschreiben... Bitte kontaktiere mich via PM, wenn du an ein Virtualisierungskonzept denkst :)

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Beitragvon maxpoint » 16.08.2009, 21:49

ich teste das seit einer Woche mit der VMware Workstation Software aus. Das funzt 1A mit dem Snapshot. Wenn Änderungen anstehen einfach zurück zum letzten Snapshot Änderungen durchführen und wieder nen Snapshot machen. Dafür ist die Funktion Snapshot doch gedacht oder nicht? Den momentanen Zustand sichern und bei bedarf zurück.
Ich finde das Klasse!!!

Ich hab mir überlegt Ubuntu Server oder Open Solaris zu installieren und dann VMware Server drauf machen. Tja dann bleibt nur noch das Konzept für Sicherung, Backup und Datenablage offen...

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Beitragvon saxa » 16.08.2009, 22:48

Vmware Server läuft nicht auf Solaris.

Snapshot - ist eine tolle Sache. Vorausgesetzt, dass die Maschine, von der Snapshots gemacht und zurück gespielt werden nicht aktiv an einem Netzwerk teilnimmt.

Noch Mal: Snapshot + Domain Controller = Probleme garantiert.

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Beitragvon Dayworker » 16.08.2009, 23:07

Der VMserver1/2 unterstützen von Haus aus nur einen Snapshot pro VM. Wenn du mehrere derselben VM anlegen willst oder mußt, bleiben dir nur das manueller Editieren oder die WS.
Egal welche Lösung von VMware Server1/2, WS oder ESX(i) du einsetzt, an Updates für das Host-System kommst du nicht herum. Aufgrund der bescheidenen Kernelsituation bei Linux und den damit jederzeit möglichen Problemen bei den VMware-Modulen oder bei deren Neu-Kompilation nach einem Kernelupdate tendiere ich als Host-OS zu Windows oder gleich zum ESX(i).
Gegen Linux spricht in meinen Augen auch die Tatsache, daß VMware bisher nur Kernel bis 2.6.26/27 offiziell unterstützt und danach brauchst du entweder angepaßte Versionen von deinem Distributor oder mußt dir passende Any-Any-Patches downloaden. Falls du also aktuelle HW unter Linux einsetzen willst/mußt, kommst du um einen Kernel über 2.6.30 wohl nicht herum.

Ich hab die HCL zwar nicht im Kopf, aber eurer HP ML350G5 könnte sogar schon auf der supportet Liste von VMware sein oder HP selbst bietet Support und Downloads für den ESX(i) an. Zumindest gab es einige Compaq/HP-Server, die den ESX(i) schon ab Werk eingebaut hatten.

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Beitragvon maxpoint » 17.08.2009, 10:32

Ok dann frage ich mal so. Wenn ich das richtig sehe wäre ESXi das richtige. ESXi hat auf dem Server sagen wir mal eine kleine Oberfläche, um Grundeinstellungen vorzunehmen. Diese Oberfläche hat jedoch nichts mit der eigendlichen VM Einstellerei zu tun. Dafür gibt es soweit ich das verstanden habe eine Client Software die auf einem Remotrechner installiert wird. Ist diese bei ESXi enthalten? Wenn nicht was kostet diese wiederum?

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Beitragvon irix » 17.08.2009, 10:54

maxpoint hat geschrieben:Ok dann frage ich mal so. Wenn ich das richtig sehe wäre ESXi das richtige. ESXi hat auf dem Server sagen wir mal eine kleine Oberfläche, um Grundeinstellungen vorzunehmen. Diese Oberfläche hat jedoch nichts mit der eigendlichen VM Einstellerei zu tun.


So sieht das aus. Das einzige was man nach der installation direkt an der Konsole am ESXi Einstellen kann sind dessen Netzwerkparameter und ein paar weitere sachen wie ein herunterfahren.

Der ESXi ist so klein das er auf einen USB Stick passt und von da aus gestartet werden kann.

Dafür gibt es soweit ich das verstanden habe eine Client Software die auf einem Remotrechner installiert wird. Ist diese bei ESXi enthalten? Wenn nicht was kostet diese wiederum?


Diese kostenlose Software ist der VI Client welcher vom ESXi heruntergeladen werden kann (http://ip-address/ ). Es ist ein Windowsprogramm um den ESXi zu verwalten und dessen VMs inkl. deren Erstellung. Das Programm gibts nur fuer Windows und bei der Installation sollte man auch gleich das ESX(i) Upgrade Utility installieren um damit die Patches fuer den ESXi einspielen zukoennen.

Noch mal drauf hingewiesen das es sich hierbei um den "Free"-ESXi handelt. Deine Wuensche wie Clonen im ldf. Betrieb werden nicht erfuellt.

Gruss
Joerg

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Beitragvon maxpoint » 17.08.2009, 12:15

nein nein im laufenden Betrieb einer VM muss ich das nicht klonen, irgendwo hört der Spaß auch auf ;)

aber ich fahre die VM herunter und kann dann ein Klon erstellen? Das reicht vollkommen aus. Kann man da auch mehr als einen Snapshots von jeder VM erstellen? Das wäre schon wichtig. Sonst kann ich es gleich sein lassen... Das ist die Funktion die alles raus reißt.
Läßt sich da auch unser Bandlaufwerk einbinden?

Tja mit einen angeschlossenen Client hab ich das tatsächlich noch nicht durchgespielt. Wie der dann reagiert wenn man eine VM zurück gespielt hat muss ich testen...

erstmal FETTES Danke

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Beitragvon irix » 17.08.2009, 13:05

maxpoint hat geschrieben:nein nein im laufenden Betrieb einer VM muss ich das nicht klonen, irgendwo hört der Spaß auch auf ;)


Ich bin nur darauf eingegangen weil du es oben erwaehnt hattest.

aber ich fahre die VM herunter und kann dann ein Klon erstellen? Das reicht vollkommen aus.


Nein kann man nicht. Ich bin der festen Ueberzeugung das fuer die Cloning Funktion einzig und alles das vCenter zustaendig ist. Sollte dem nicht so sein so moege man mich bitte korregieren. Alle ESX Installation hier und bei $Kunden haben auch ein vCenter und da faellt es schwer die kleinen und feinen Unterschiede im Kopf zubehalten welche es im Bezug einer StandALone Installation gibt bzw. was den FreeESXi betrifft.




Kann man da auch mehr als einen Snapshots von jeder VM erstellen? Das wäre schon wichtig. Sonst kann ich es gleich sein lassen... Das ist die Funktion die alles raus reißt.


Ja das ist Moeglich. Aber fuer den Zweck welcher dir vorschwebt sind sie nicht geeignet.

Läßt sich da auch unser Bandlaufwerk einbinden?


Da streiten sich die Gelehrten. Fakt ist das VMware das durchreichen von Nicht- Festplattengeraeten, welche per SCSI am Host angeschlossen sind, an eine VM durchgereicht werden koennen ermoeglicht. Uneinigkeit besteht dadrin ob:
1. Es supportet ist
2. Welche Geraete und HBAs sind geeignet und wo steht das mal
3. Wiedersinning in Umgebungen vo vMotion zum Einsatz kommt
4. Wenn SCSI Resets noetig sind bzw. das Laufwerk mal haengt und ein Reboot des ESX Hosts notwendig ist sind alle VMs betroffen
5. Im Zusammenhang der akt. Version von BE sind Probleme bekannt das Laufwerke nicht mehr erkannt werden
6. Henne Ei Problem wenn die VM welche die Sicherungen macht vom Ausfall betroffen ist.

Letzteres sehe ich nicht als wirkliches Problem sondern viel mehr den Umstand das. sofern es moeglich ist die Sicherung an einem anderen Platz zuhaben als die Produktiv Daten.

Gruss
Joerg


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