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Design-Frage

Alles zum Thema vSphere 6.5, ESXi 6.5 und vCenter Server.

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Design-Frage

Beitragvon Titanstaub » 20.07.2017, 17:04

Hallo, eine Firma mit einem nicht virtualisierten SBS 2011 (ca. 30 Nutzer) soll demnächst auf ESXi 6.5 Essentials auf einem HPE DL380 Gen9 umgestellt werden. Datenvolumen sind derzeit ca. 4TB. Davon sind allerdings 3.5 TB Dateien in Freigaben.

1. Wo würdet Ihr künftig die 3.5 TB platzieren?
Für lokale Platten ist das Volumen doch schon recht viel. Andererseits wären dann alle Daten (VMs + Shares) lokal und via Veeam hätte man immer ein komplettes Backup. Ein DAS wäre bei nur einem Server wohl zu teuer. Ich tendiere deshalb für die Freigaben zu einem "einfachen" NAS mit z.B. 2x WD Red Pro 8TB welches ich per ISCSI anbinde. Die Dateien könnte ich dann separat via Replikation. z.B. auf einem weiteren NAS, sichern. Ist zwar in meinen Augen nicht schön, aber vielleicht kennt Jemand eine elegantere (einfachere) Lösung?

2. Welche HDDs würdet Ihr fürs lokale Storage (4 Windows Server VMs, eine davon Exchange 2016) verwenden? Ich habe mich bisher noch nicht an SSDs herangewagt und nach den Threads bzgl. der schlechten Performance unter ESXi 6.5 bedingt durch VMwares AHCI-Treiber fühle ich mich nicht gerade bestärkt daran etwas zu ändern ...

Danke!

Nico

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Re: Design-Frage

Beitragvon rprengel » 21.07.2017, 07:41

Titanstaub hat geschrieben:Hallo, eine Firma mit einem nicht virtualisierten SBS 2011 (ca. 30 Nutzer) soll demnächst auf ESXi 6.5 Essentials auf einem HPE DL380 Gen9 umgestellt werden. Datenvolumen sind derzeit ca. 4TB. Davon sind allerdings 3.5 TB Dateien in Freigaben.


Nico


Hallo,
wie zuverlässig ist die gesammte Hardware vor Ort und gibt es jemanden vor Ort der fachlich in der Lage ist zu agieren wenn was klemmt.
Wenn einer der Punkte = nein ist würde ich alles auf einem Host belassen um einer Menge Probleme aus dem Weg zu gehen.

Gruss

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Re: Design-Frage

Beitragvon irix » 21.07.2017, 07:56

Ein zertifizierter DL380 mit HW RAID und nicht AHCI ist um Welten besser geeignet als ein Wald und Wiesen NAS, sei es nun Synology oder QNAP was alle Woche eine neue FW gerne haette um fuer die unzaehligen SW Pakete eine aktualisierung durchzufuehren. Das taugt als ext. Storage fuer einen ESXi schon mal gleich garnicht. Da legt man seine Datensicherungen drauf ab und mehr aber nicht. Mal davon abgesehen das die Latenz Prinzip bedingt schlecher ist.

Ich mach zwar kein HP sondern Dell aber heutige Server habe wieder genug Disk Slots und da sind nun 3.5TB kein Thema. Aber wenn du kannst dann Teile es doch auf mehrere VMs auf welche dann Fileserver sind und nicht einen grossen. Glueck dem Admin, welcher zeitnah DFS eingefuehrt hat ;)

Wie haben viele dieser Loesungen fuer Kleinstkunden realisiert. Wenn das Budget nicht fuer SSD Only reicht dann halt nur ein bisschen fuer die wichtigste VM, vDisk und der Rest halt 10K HDD.

Gruss
Joerg

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Re: Design-Frage

Beitragvon Titanstaub » 21.07.2017, 11:36

Ja ich weiß, ich wollte ja, wenn überhaupt, nur die Datei-Freigaben auslagern ... bei einem HP Dl380 Gen9 sind standardmäßig Platz für 8x SFF HDDs. Wenn ich 1.2 TB 10k Platten nehmen würde (https://www.heise.de/preisvergleich/hp- ... 92950.html) hätte ich bei einem RAID-6 netto 7.2 TB und zwei Platten dürften ausfallen ... optional könnte man später noch in einen zweiten Käfig 8 weitere Platten einschieben ... dann besser so und das NAS als reines Backup, oder? RAID10 wäre zwar besser aber da passen Kapazität und fault tolerance nicht. Viele Grüße, Nico

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Re: Design-Frage

Beitragvon irix » 21.07.2017, 11:57

Wenn die 1.2TB Platten zu wenig Kapazitaet bieten dann nimmt halt 1.8TB (der Preisanstieg ist das liniear). Kenne HP nicht "so genau" aber die anderen haben auch 19" 2HE mit 24+2 oder gerade neu auch mit mehr Platten. Tower gibts auch mit bis zu 32 Slots. Aber die Standard 2HE haben 16 Slots und das sollte doch wohl reichen oder?

Von 1.2 bleiben aber nur 1.1x ueber und bei 6 Spindeln sind das 6.6 und nicht 7.2TB. Solange auf der Diskgroup nur eine vDisk liegt waere eine spaetere Erweiterung moeglich.

Wenn du die Freigaben auf das NAS legst kannst du keine Snaps machen und die Trennung von (OS/APP zu HW) geht auch verloren weil die Daten auf der NAS HW liegen. Was das Thema Backup angeht muesstet du auch 2 gleisig fahren. Mein Rat waere alles in VMs abzubilden auf dem einen Host und mit Veeam und CO die VMs zusichern und dafuer das NAS zu nehmen.

Gruss
Joerg

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Re: Design-Frage

Beitragvon Titanstaub » 21.07.2017, 12:08

Bei HP scheint bei den 10k Platten bei 1.2 TB Ende zu sein ... 6,6 TB finde ich schon zu eng ... dann also gleich mit zweitem Käfig ... danke!

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Re: Design-Frage

Beitragvon Supi » 21.07.2017, 13:31



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