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ESXi - Performanceprobleme bei Terminalserver

Hilfe bei Problemen mit Installation & Benutzung des VMware ESX/ESXi Server 3.

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ESXi - Performanceprobleme bei Terminalserver

Beitragvon P@trick » 16.01.2009, 16:18

Hallo, kurz zu unserer Hardware:
- HP ProLiant ML350 G5
- 2x Intel Xenon CPU mit 1,6GHz (also 8x)
- 16 GB RAM

Auf dem Server läuft ein ESXi mit 8 VMs.

Nun zum Problem:
Auf dem Server sind 2 Terminalserver.
Ein TS wurde direkt darauf installiert.
Der andere wurde physisch auf einem Server installiert und mit dem Konverter virtualisiert.

Beide Server haben enorme Performanceprobleme die ganz spontan auftreten.
Diese können zwischen 1-2 Stunden dauern oder einen ganzen Tag. Allgemein laufen die Terminalserver etwas träge.
Der konvertierte Terminalserver ist nun deutlich langsamer geworden, obwohl er mehr Ressourcen zur Verfügung hat.
Auf beiden TS sind ca 8 - 10 Benutzer angemeldet.

Hat jemand ähnliche Probleme? Oder Vorschläge?

Grüße Patrick

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Beitragvon mullfreak » 16.01.2009, 20:05

Hi,
wie viele Festplatten sind in dem System, welcher Festplattentyp, welche Größe und welcher RAID-Controller mit welchem RAID-Level wird benutzt?

Mull

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Beitragvon echt_weg » 17.01.2009, 12:20

was sagt perfmon in der vm wenn die langsam werden? 1 cpu vms? richtige hal?

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Beitragvon MatZ » 17.01.2009, 13:21

MS terminalserver brauchen viel RAM performance, ich persönlich würde immer davon abreaten einen TRM server zu virtualisieren, lieber 2 TRM-server und ein entsprechendes load balancing

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Beitragvon bla!zilla » 17.01.2009, 19:02

Virtualisierte Terminalserver laufen absolut problemlos. Habe ich haufenweise bei Kunden laufen, teilweise mit > 40 Usern.

Ohne ein paar Details zur Config wird das nix. Wieviele Platten laufen, was sagt perfmon zur CPU Last, Arbeitsspeicherlast?

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Beitragvon mullfreak » 18.01.2009, 10:18

Das kann ich nur bestätigen. Ich kenne mehrere Firmen mit virtualisierten MS-Terminalservern. Auch wir selbst haben einen Terminalserver, da aber nur ca. 5-10 User gleichzeitig am Server. Auch hier gibts keine Probleme.

Bitte die vollständige Konfig Deiner Umgebung posten, nur so kann geholfen werden!!!

Ich tippe mal auf langsame Festplatten.

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Beitragvon PeterDA » 18.01.2009, 17:06

Hi,
kann das auch nur bestätigen das MS Terminalserver problemlos als VM läuft. Kenne bein einem Kollegen einen Terminalserver mit >100 Usern läuft ohne Probleme.

Würde darauf tippen dass es die I/Os sind bzw. 16 MB Ram bei 8 VMs mit 2 Terminalservern ist doch etwas wenig.

Gruß Peter

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Beitragvon echt_weg » 18.01.2009, 18:42

passt hier ganz gut rein:
weil mich schon mehrere zu virtuellen TS gefragt haben bin ich mal angefangen nen kleinen Beitrag dazu zu schreiben:
http://www.infocloud.de/Gunnars-VBlog.php?id=14

Wenn Euch noch etwas dazu einfällt immer her mit Infos :grin:

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Beitragvon GTMK » 18.01.2009, 22:22

Hört sich alles sehr vernünftig an, aber über eine Sache bin ich gestolpert: Warum soll ich die VMware Tools erst installieren, nachdem ich alle SPs und Patches nachgezogen habe?

Ich arbeite üblicherweise mit Templates, die die VMware Tools schon haben; beim Ausrollen werden dann die letzten Patches eingespielt.

Georg.

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Beitragvon echt_weg » 19.01.2009, 07:51

GTMK hat geschrieben:Hört sich alles sehr vernünftig an, aber über eine Sache bin ich gestolpert: Warum soll ich die VMware Tools erst installieren, nachdem ich alle SPs und Patches nachgezogen habe?

sps neigen dazu einige dateien von vmware zu überschreiben. bei pacthes ist es relativ egal denke ich.

Ich arbeite üblicherweise mit Templates, die die VMware Tools schon haben; beim Ausrollen werden dann die letzten Patches eingespielt.

mach ich auch teilweise so. wenn es aber zu problemen kommt lieber nochmal die vmware tools hinterher ziehen

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Beitragvon P@trick » 19.01.2009, 14:45

Hallo, erstmal vielen dank für die reichlichen Antworten.

Hi,
wie viele Festplatten sind in dem System, welcher Festplattentyp, welche Größe und welcher RAID-Controller mit welchem RAID-Level wird benutzt?
Mull


Zu den Festplatten:
- 6x 146GB 3Gb/s SAS 10k rpm SFF Single Port Hot Plug HDD (2.5") im Rail 0+1

was sagt perfmon in der vm wenn die langsam werden? 1 cpu vms? richtige hal?

Die sagt das alles in Ordnung ist. CPU am Host und in der Maschine sind nicht augelastet.
Die Ressorcen des VM TS:
- Windows Server 2003 (32Bit)
- 4vCPUs
- 4GB RAM (müsste doch ausreichend sein)
- 1GBit Netzwerkinterface
Ich tippe mal auf langsame Festplatten.

So langsam sind die nicht.
Kann ich den IO irgendwo genauer bestimmen?
Hi,
kann das auch nur bestätigen das MS Terminalserver problemlos als VM läuft. Kenne bein einem Kollegen einen Terminalserver mit >100 Usern läuft ohne Probleme.

Was wurde dort als Hardware für das Hostsystem verbaut? und welche Ressourcen wurden für die VM vergeben? Nur so Interesse.
passt hier ganz gut rein:
weil mich schon mehrere zu virtuellen TS gefragt haben bin ich mal angefangen nen kleinen Beitrag dazu zu schreiben:
http://www.infocloud.de/Gunnars-VBlog.php?id=14

Wenn Euch noch etwas dazu einfällt immer her mit Infos Very Happy


Danke, das schau ich mir noch einmal genauer an.

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Beitragvon mullfreak » 19.01.2009, 14:58

Hallo,
die Festplattenkonfiguration ist meiner Meinung nach völlig ausreichend mit SAS-Platten und RAID10. Daran sollte es mal nicht liegen...
Gruß
Mull

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Beitragvon echt_weg » 19.01.2009, 15:49

das liegt zu 99,9% an den 4 CPUs. Gehe runter auf nur eine CPU und benutze die richtige HAL!

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Beitragvon P@trick » 20.01.2009, 13:05

echt_weg hat geschrieben:das liegt zu 99,9% an den 4 CPUs. Gehe runter auf nur eine CPU und benutze die richtige HAL!


Also ich soll der VM nur eine CPU zuweisen?
Wie gnau meist du das mit der HAL?

Grüße
Patrick

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Beitragvon Kran01 » 28.01.2009, 08:36

Dazu 2 Fragen:

Warum bei TS nur 1 vCPU einstellen?
Welche HAL sollte dann bei einer vCPU ausgewählt werden? (Momentan ACPI-Multiprozessor, weil 2 vCPU's)

MfG
Jürgen

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Beitragvon Kran01 » 30.01.2009, 09:15

Also ich habe das jetzt mal durchgetestet:

1.
Reservierung von CPU-Leistung, 1 vCPU und die HAL auf ACPI-Uniprozessor:
-> System wird langsamer. Vor allem wird das System bei hängenden Prozessen sehr schwerfällig. So hatte sich bei einem User Winword aufgehängt. Ergebnis: Alle konnten nichts mehr machen. Erst als der User sich abmeldete und damit den Prozess beendete, konnten alle wieder tätig sein. Daher ist eine vCPU "Mist".

2. Reservierung von CPU-Leistung, 2 vCPU, HAL auf ACPI-Mulitprozessor:
-> bessere Leistung, keine Probleme, wenn bei einem User mal ein Prozess hängt. Aber: Durch die Reservierung steht weniger CPU Leistung zum "Swap" zur Verfügung. Demzufolge fahren die einzelnen Maschinen öfter mal am Limit der CPU-Leistung.

Daher eigentlich beine Erfahrung: 2 vCPU und keinerlei Resevierung von irgendwelchen Ressourcen, ESXi verwaltet das ganz gut auch so.

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Beitragvon P@trick » 04.02.2009, 10:51

Nein, also so richtig bringt das auch nichts, es gibt weiterhin immer wieder bestimmte Intervalle in dnenen der Server einfach "steht". Kurze Zeit später läuft wieder alles.
Bin am verzweifeln... :cry:

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Beitragvon NoFx200x » 04.02.2009, 11:14

Moin!

Ich bin auch immer dabei bei meinen ESXi's und den VMs die Performance fein einzustellen und ich habe folgende Erfahrung gemacht:

- 2 vCPUs wirken genauso wie 4vCPUs
- Wenn ich 4 CPU Cores habe und in einer VM 4vCPUs zuweise, habe ich massiv hohe Last auf dem ESXi. Wenn ich die selbe VM auf 2 vCPUs einstelle, läuft diese genau so, jedoch mit normaler sinnvoller CPU Auslastung auf dem ESXi. (z.B. 20% statt 98 % Auslastung)
- Die Auslastung welche im Taskmanager angezeigt wird ist eher für die Performance innerhalb der VM aussagekräftig, als die Anzeige des ESXi. Diese nutze ich nur zur Bewertung aller VMs.
- Bei konvertierten VMs musste ich massiv die original Herstellertreiber aus dem System bereinigen. Danach ging einiges besser und "seltsame" Probleme waren danach weg.
- Die letzten Updates von VMWare inkl. der VMWare Tools sollten wohl auch gerne eingespielt sein.
- Die CPU Generation ist sicherlich auch ein Kriterium. Ein alter Xeon HT mit 2,4 Ghz ist definitiv langsamer als ein aktueller Quad, obwohl die CPU Auslastung sich anscheinend gleich verhält.

Gerne lese ich auch weitere Tipps oder Korrekturen zu meiner Strategie.

Gruß!

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Beitragvon bla!zilla » 04.02.2009, 13:04

Also auch ich empfehle max. 1 vCPU für einen Terminalserver. Lieber mehr Terminalserver, als weniger TS mit mehr vCPUs. Darauf achten, dass du eine VM fest an einen Core bindest.

Das mit der einen vCPU ist allgemeiner Best Practise. Gilt auch für Citrix.

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Beitragvon echt_weg » 05.02.2009, 08:02

Kran01 hat geschrieben:Reservierung von CPU-Leistung, 1 vCPU und die HAL auf ACPI-Uniprozessor:
-> System wird langsamer. Vor allem wird das System bei hängenden Prozessen sehr schwerfällig. So hatte sich bei einem User Winword aufgehängt. Ergebnis: Alle konnten nichts mehr machen. Erst als der User sich abmeldete und damit den Prozess beendete, konnten alle wieder tätig sein. Daher ist eine vCPU "Mist".

wenn es einem user erlaubt ist die cpu zu 100% ansich zu ziehen hast du natürlich recht. trotzdem ist die skalierung auf mehr vms ansich besser. wenn du 2 cpus reinsteckst bekommst du nicht die doppelte leistung wie mit einer cpu - auch wenn das viele glauben. google mal nach threadmaster

2. Reservierung von CPU-Leistung, 2 vCPU, HAL auf ACPI-Mulitprozessor:
-> bessere Leistung, keine Probleme, wenn bei einem User mal ein Prozess hängt. Aber: Durch die Reservierung steht weniger CPU Leistung zum "Swap" zur Verfügung. Demzufolge fahren die einzelnen Maschinen öfter mal am Limit der CPU-Leistung.

mit mehreren kernen verringert man das risiko dass ein user die vm an die wand fährt - das stimmt. trotzdem würde ich das problem aber eher durch mehr ts lösen dann sind eh schon weniger user auf einem ts

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Beitragvon P@trick » 06.02.2009, 08:48

Folgendes:
Ich habe jetzt den beiden TS je 2 physische CPUs zugewiesen.
~10 User auf jeden TS.

Hoffentlich laufen die VMs jetzt schneller.


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