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[gelöst] Debian Linux in VM konvertieren

P2V, V2V

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Beitragvon dhx256 » 14.10.2012, 14:30

rasi23 hat geschrieben:das Diskdump ist fertig und liegt auf einem NAS.
Laut Windows-Explorer ist es 232 GB (250.059.350.016 Bytes) groß.

Auf meinem ESXi5.0 ist eine VM mit 250GB eingerichtet und habe von Knoppix gebootet.
Wie geht es jetzt weiter?


jetzt den Weg anders herum. Da das Image nicht gzipt ist, In der VM:

dd if=/pfad/zum/Image/backup of=/dev/sda

Bei den meisten Linux-Distributionen muss man gar nichts weiter machen. Der HDD-Controler wird erkannt, wenn die gleiche Anzahl an Festplatten auch in derVM angelegt ist und alles kopiert wurde, ist der einzige Stolperstein das Einbinden der Netzwerkkarte.

Sonnige Grüsse
Martin

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Beitragvon continuum » 14.10.2012, 17:14

250059350016 / 512 = 488397168

488397168 / 16065 = 30401.317647058823529411764705882
nach abrunden 30401

rename "backup" to "Debian-flat.vmdk"


# Disk DescriptorFile
version=1
CID=fffffffe
parentCID=ffffffff
createType="vmfs"

# Extent description
RW 488397168 VMFS "Debian-flat.vmdk"

# The Disk Data Base
#DDB

ddb.virtualHWVersion = "8"
ddb.geometry.cylinders = "30401"
ddb.geometry.heads = "255"
ddb.geometry.sectors = "63"
ddb.adapterType = "lsilogic"

Das Resultat ist das selbe wie nach deiner Knoppix-bootaktion mit restore des dd-image in die die leere /dev/sda.

So was steht auf meiner Seite http://sanbarrow.com/vmdk-handbook.html

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Beitragvon minimike » 14.10.2012, 20:04

Anstatt DD kanst du auch Redo Backup nehmen. Das geht deutlich schneller.

Ich führe zur Zeit Bacula bei uns ein. Sofern der patchlevel gut ist zum Beispiel Debian 6.0.5 einfach Debian 6.0.0 in der VM installieren. Bacula-FD darin installieren und das System online mit dem backup überschreiben. Evtl ist dabei nötig dann noch /boot/grub und die /etc/fstab zu sichern.

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Beitragvon continuum » 14.10.2012, 21:29

Sichert das Tool denn die images als dd-format ?
Wenn nicht - waere es ja nur ein Ersatz fuer Acronis oder Ghost LiveCDs

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Beitragvon rasi23 » 15.10.2012, 10:09

Moin,

heute habe ich vor Ort den physikalischen Server abgeschaltet, die netzwerkkarte in der VM aktiviert und den virtuellen Server hochgefahren.
Die Netzwerkkarte wurde erkannt, alle Dienste laufen und ich habe wieder ein Projekt vom Tisch.

Vielen Dank an alle Helfer, ohne die ich es nicht geschafft hätte.

:grin: :grin: :grin:

Ralf

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Beitragvon minimike » 15.10.2012, 17:47

continuum hat geschrieben:Sichert das Tool denn die images als dd-format ?
Wenn nicht - waere es ja nur ein Ersatz fuer Acronis oder Ghost LiveCDs


RedoBackup ist ein billiger Ersatz für Ghost usw.

Bacula ist eine Enterprise Lösung auf Filebasis. Ist ziemlich gut. Kann Linux, Windows, OSX, FreeBSD, Solaris und noch ein paar mehr.

Wir steigen hier im Standort mit 48 TB Storage und 96 TB LTO5 bestehend aus zwei kleinen Library's diesen Monat ein.


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