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Unity funktioniert bei mir nicht - Host Win7 Ultimate x64

Hilfe bei Problemen mit der Installation und Benutzung der VMware Workstation und VMware Workstation Pro.

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Unity funktioniert bei mir nicht - Host Win7 Ultimate x64

Beitragvon GBWebmaster » 16.07.2010, 09:05

Hallo Community,

ich hab als HOST Windows 7 Ultimate x64 und als Gastsystem ein WindowsXP, da nicht alle Anwendungen unter Win7 lauffähig sind. Wenn ich nun aber im Gast den Unity-Modus aktiviere, bekomme ich zwar die WinXP-Leiste über dem Start-Button angezeigt, eine Anwendung daraus lässt sich aber nicht starten. Nicht starten heißt, es passiert einfach gar nichts.

Und wenn ich einen Desktop-Shortcut generiere, kommt beim Anklicken der Fehlerhinweis: "Unable to launch "file:///c:/dokumente%20und%20einstellungen/all%20users/startmen%C3%BC/programme/spiele/freecell.lnk" in the virtual machine: Internal error."

Diesen Fehler habe ich sowohl unter VMWare Workstation 7.1 als auch unter dem VMWare Player 3.1.

Was mache ich falsch?
Müssen vielleicht irgendwelche Programme AdminRechte haben?
Wer kann mir weiterhelfen?

Gruß
GBWebmaster

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Beitragvon continuum » 16.07.2010, 18:32

Es gibt eine lange Liste mot 3rd party Programmen die den start des Unity modes verhindern - hast du irgendwas neues Installiert ?

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Beitragvon GBWebmaster » 16.07.2010, 22:48

Hallo continuum,

ich hab noch gar nichts installiert, beim Gast handelt es sich momentan noch um ein blankes WinXP.

Gruß
GBWebmaster

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Beitragvon Dayworker » 17.07.2010, 01:23

Der Gast ist dabei uninteressant, es geht beim Unity-Mode ausschließlich um das Host-OS.

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Beitragvon GBWebmaster » 17.07.2010, 18:32

Dann wird es aber schwierig. Wo finde ich denn eine Liste, welche Programme den Start des Unity-Mode verhindern?

Denn ich hab einfach meine für mich benötigten Programme installiert ...
Und funktionert hat der Unity-Mode bei mir unter Win7 noch nicht.

Gruß
GBWebmaster

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Beitragvon Dayworker » 17.07.2010, 18:55

Ein paar Programme werden im Thread Unity problem and RC genannt. Eine direkte Auflistung habe ich bisher nicht gefunden.
Da bist du auf Ulli's Mithilfe angewiesen, vielleicht hat er ja eine entsprechende Liste gefunden.

[add]
Laut dem Display-Teil in den Release-Notes zur WS7, sind die neuen WDDM-Treiber auf eine v.HW-Version 7 angewiesen: The WDDM graphics driver included with VMware Workstation 7 is only compatible with virtual machines configured to use the latest virtual hardware version. Check the virtual hardware version if you are experiencing issues with Unity, running multiple monitors, or using Autofit on Windows Vista and Windows 7 guests.

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Beitragvon GBWebmaster » 17.07.2010, 23:33

Dayworker hat geschrieben:Laut dem Display-Teil in den Release-Notes zur WS7, sind die neuen WDDM-Treiber auf eine v.HW-Version 7 angewiesen:

Hallo Dayworker,
kannst Du mir sagen, was dieser Zusatz genau bedeutet? Ich hab WS 7.1 frisch installiert und auch testhalber eine neue VM frisch erstellt. Was muss ich dann noch beachten bei Deinem obigen Hinweis?

Danke schon mal für die Info.

Gruß
GBWebmaster

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Beitragvon Dayworker » 18.07.2010, 11:17

Bei der Erstellung einer VM kannst du auch immer die v.HW-Version auswählen und die VMware-Tools funktionieren beim WDDM-Treibermodell (eingeführt mit Vista) nur mit der letzten v.HW-Version (also der 7). Ob das auch noch bei der 7.1 gilt kann ich dir nicht zu 100% sagen, aber vermutlich schon.

Lies sie dir einfach selber mal durch unter v7.01 und v7.1.

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Beitragvon GBWebmaster » 20.07.2010, 21:31

Wenn ich mit der Workstation 7.1 eine neue virtuelle Maschine erzeuge, dann müsste doch automatisch die letzte v.HW-Version genutzt werden, oder?

Zumindest haben alle VMs bei mir die "Hardware compatibility" Workstation 6.5-7.x. Was höheres kann ich auch gar nicht auswählen.

Gruß
GBWebmaster

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Beitragvon Dayworker » 20.07.2010, 21:53

Müßte, eindeutig ja.
Schau doch zur Sicherheit einfach mal selbst in der VMX-Datei nach. ;)

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Beitragvon GBWebmaster » 21.07.2010, 14:24

In der vmx-Datei finde ich folgende Passage: "virtualHW.version = "7"";
und dies bei allen VM, die konfiguriert sind.

Heißt dies, dass Unity in diesem Fall gar nicht funktioniert? Hilft dann doch nur der WindowsXP-Modus von Microsoft?

Gruß
GBWebmaster

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Beitragvon Dayworker » 21.07.2010, 16:59

Nein, im Gegenteil. Nur mit dieser v.HW-Version werden die neueren WDDM-Treiber überhaupt über die VMware-Tools installiert.

Hast du die DPI-Auflösung in den erweiterten Display-Einstellungen verstellt oder steht die noch auf Standart mit 96dpi :?:

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Beitragvon GBWebmaster » 23.07.2010, 14:34

Meinst Du die Einstellungen beim Host oder beim Guest. Beim Guest finde ich diese Einstellung gar nicht und auch beim Host bin ich leider nicht fündig geworden. In diesem Fall wird dies wohl standardmäßig eingestellt sein ...

Gruß
GBWebmaster

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Beitragvon Dayworker » 23.07.2010, 14:51

Die Einstellung befindet sich in jedem Win-OS in den Display-Eigenschaften.
Standartmäßig eingestellt? Kommt drauf an. Zum Bsp hat Sony für sein Mini-Notebook diese Display-Einstellung verändert und auf 125% voreingestellt. Je nach OS findet sich dann entweder ein Prozent- oder DPI-Wert. Verlassen würde ich mich darauf also nicht.

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Beitragvon GBWebmaster » 23.07.2010, 22:34

Ich habs gefunden; und es steht auf 96 dpi. Und es geht leider trotzdem nicht. In diesem Fall bleibt wohl nur, die VM eigenständig zu starten.

Noch 2 abschließende Fragen:
1) Lässt man eine VM besser in der WS oder im VMWarePlayer laufen? Was startet schneller bzw. resourcenschonender?
2) Wie kann man eine VM direkt starten, sozusagen mit einer Art Verknüpfung. Kann man dies mit bestimmten Parametern bewerkstelligen, ohne zuvor die WS oder den Player zu öffnen?

Gruß
GBWebmaster

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Beitragvon Dayworker » 24.07.2010, 09:09

zu 1)Womit du die VM startest spielt eigentlich keine Rolle, einige Features wie Hot-Clones lassen sich allerdings nur über die WS-App anlegen.

zu 2)
Dayworker im Server2-Bereich hat geschrieben:Schnellverwaltung des VMserver2 von der CMD oder Ba$h aus

Da es das vmware-cmd ja nun beim VMserver2.X nicht mehr gibt, ersetzt vmrun dieses und bietet dazu auch erweiterte Möglichkeiten in der Plattform-Verwaltung von Server1 (server1), Server2 (server) und Workstation (ws) an. Leider ist die Syntax in meinen Augen ein bisken tricky. Besonders die Angabe mit dem Datastore, dem unbedingten Leerzeichen danach und der Beachtung von Groß-/Kleinschreibung der VMX-Bezeichnung sorgt nicht unbedingt gleich für erste Erfolge. Ich werde in diesem Forumsbereich aber nur auf den VMserver2 eingehen. Für die WS sei aber zumindest soviel gesagt, daß die Authentifizierung gegenüber dem Host mit Eingabe von -u serveruser und -p serverpasswort entfällt.
Beide (Server1/2 und WS) hingegen bieten die Möglichkeit, sich mit einem Benutzernamen und dazugehörenden Paßwort im Gast-OS anzumelden. Dazu gehören die Parameter:
  • -gu
  • -gp
Das macht natürlich nur dann auch einen Sinn, wenn man dem Gast auch noch ein Programm zum Starten (hier "c:\Program Files\myProgram.exe" und /usr/bin/X11/xclock -display :0) übergeben will und das sich dann noch feiner über
  • -noWait
  • -activeWindow
  • -interactive
oder
  • Complete-Path-To-Program [Program arguments]
beeinflussen läßt. Die Anführungszeichen sind dabei wie immer nur bei Leerzeichen im Pfad oder Programmnamen erfoderlich.

Hier mal ein Beispiel für Windows:
vmrun -h https://127.0.0.1:8333/sdk -u serveruser -p serverpasswort -gu gastuser -gp gastpasswort -T server suspend "[standard] Windows Entwicklung/Windows Entwicklung.vmx" runProgramInGuest "c:\Program Files\myProgram.exe"

...und dasselbe Beispiel für Linux:
vmrun -h https://127.0.0.1:8333/sdk -u serveruser -p serverpasswort -gu gastuser -gp gastpasswort -T server suspend "[standard] Linux Entwicklung/Linux Entwicklung.vmx" runProgramInGuest /usr/bin/X11/xclock -display :0

Die Power Commands sind in Summe 6. Sie teilen sich in Parameter und parameterlose Kommandos auf:
  • suspend
  • reset
  • stop
  • start
Die ersten 3 Kommandos verfügen noch über die Unterscheidung in hard und soft, während start zusätzlich die Parameter gui und nogui anbietet. Zu diesen 4 Kommandos mit Parameter gesellen sich noch die zwei parameterlosen Kommandos:
  • pause
  • unpause

Die vollständige Liste sämtlicher Kommandos und Parameter ist über die folgenden 3 Bilder ersichtlich, die allerdings noch unter der VMserver-Version 2.01 erstellt wurden.
Bild
Bild
Bild

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Beitragvon GBWebmaster » 26.07.2010, 07:17

Vielen Dank für den Tipp, klappt mit der Verknüpfung wunderbar.

Noch eine kleine Frage? Wie heißt das vmrun-Kürzel, wenn ich die VM nicht mit der Workstation (ws) sondern mit dem Player öffnen wollte? Eigentlich aber nur zur Info.

Gruß
GBWebmaster

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Beitragvon Dayworker » 26.07.2010, 10:39

Mit dem Player? Keine Ahnung.
Aber eigentlich dürfte es da keinen Unterschied zwischen Player und WS geben, da über vmrun nur das Programm vmware-vmx zusammen mit der VMX-Datei im Hintergrund und ohne GUI-Fenster gestartet wird. Zumindest läuft es so beim VMserver1/2 ab.
Mit anderen Worten ist vmrun die Commandline-Version der Workstation-, Player- oder VMserver-App und selbst der ESXi läßt sich darüber ansprechen.

Das die GUI der VM fehlt ist auch kein Problem, VMware empfiehlt für die tägliche Nutzung immer die OS-Mittel (SSH, RDP, VNC) und die Console der WS-, Player- oder VMserver-App ist nur für den administrativen Notfall gedacht. Damit umgeht man dann auch etwaige Graka-Treiberprobleme im Zusammenhang mit W7/W2k8 und dessen WDDM als neues Treibermodell. ;)


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