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Wenn die VM startet hängt sich die reale Maschine auf

Hilfe bei Problemen mit der Installation oder Benutzung des VMware GSX Server und VMware Server 1.

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Wenn die VM startet hängt sich die reale Maschine auf

Beitragvon coolcat_down » 15.04.2013, 08:41

Hallo, ich habe ein komisches Problem und kenne mich nicht weiter aus um das vlt (einfach?) zu beheben.

Folgendes Szenario ist dargestellt) :

- Windows Server 2003 Standard

- darauf läuft eine VM Windows 2000

- Diese VM beinhaltet unser Intranet

Problem:

Irgendwann konnte die KOnsole nicht mehr gestartet werden und brach mit Fehlermeldungen ab, es konnte also auch von dem Server kein Reboot durchgeführt werden in der Angst das sich die VM nicht mehr starten lässt.

Nun ist es so gewesen das sich der Server (windows 2003 welcher auch DNS server ist) aufgehängt hat und per Forced neugestartet werden musste....Dies wurde getan und siehe da VM lässt sich nicht starten weil Console nicht aufmachbar.

Letze Inztanz: Neuinstallation des VM Servers und VM eingebunden und gestartet...Intranet lief wieder bis...ja bis zu dem Tag (ungefähr 3 Tage) als der Server sich einfach aufgehängt hat (also die reale Maschine Windows server 2003) und kein Datenverkehr mehr möglich ist....Reboot und siehe es läuft wieder aber....wenn ich die VM starte dann läuft der Server (2003) ca 1 Tag und hängt sich auf, wenn ich die VM auslasse läuft der Server nun schon seit einer Woche durch und macht keine Mucken.

Was mich auch wundert ist (gut ich bin kein VM Profi) aber kann es sein das als ich VM Server neu installiert habe eine weitere Netzwerkkarte dazugekommen ist? (Also VMNetwork Adapter)?? denn ich habe hier (nun??) 2 stehen die beide Aktiv sind einmal VMNet1 und VMNet8 (beide unterschiedliche IP´s aus Externen Bereichen) kann da ein Fehler bei sein?

Eventlog, dcdiag, sowie netdiag brachten keine Probleme auch wird das aufhängen des Servers mit keinem Eintrag behaftet ausser das (der Server wurde unerwartet heruntergefahren.......) mehr finde ich net....

Hat wer eine HIlfestellung und/oder des Problems Lösung?

LG
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Beitragvon ~thc » 15.04.2013, 08:57

Das du nach der Installation zwei virtuelle VMNet-Adapter hast, ist normal.

Unter dem Windows Server 2003 R2 habe ich bis vor zwei Monaten unter dem VMWare Server 1.0.10 noch eine produktive VM (Debian Linux) ohne Probleme betrieben. Grundsätzlich sollte es also nicht am VMWare Server oder der VM hängen.

Es hört sich ein bisschen so an, als ob der Hauptspeicher der Maschine in einem bestimmten Bereich fehlerhaft oder anfällig ist, der nur dann ernsthaft strapaziert wird, wenn die VM läuft. Wenn es für den Server ein Wartungsfenster gibt, einfach mal mit einem geeigneten Programm (da gehen hier im Forum die Meinungen auseinander) den Hauptspeicher gründlich checken.

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Beitragvon Dayworker » 15.04.2013, 10:05

Ich denke auch, daß dein Speicher einen Defekt hat. VMs springen zur Laufzeit im gesamten RAM umher und deshalb macht sich defekter RAM sofort auch in anderen VMs bemerkbar. Das Host-OS bleibt dagegen meist unauffällig und läuft scheinbar problemlos noch wochenlang weiter...
Wie bereits angedeutet, gehen die Meinung bei den Testprogrammen auseinander. Meine Wahl ist alles was mit Primzahlen zu tun hat. Da gibt es kein vielleicht sondern nur ja oder nein und alle Abweichungen davon sind immer ein Fehler. Mit dem immer noch häufig genutzten Memtest hatte ich nur schlechte Erfahrungen gemacht. Damit kannst du oder kann dir jeder das gewünschte Ergebnis verschaffen und eine Reproduzierbarkeit ist auch nur nach X Testläufen gegeben.

Falls dich die VMnet1 und VMnet8 stören und du nur das VMware-Bridge-Interface nutzt, kannst du beide auch problemlos deaktivieren.

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Beitragvon coolcat_down » 15.04.2013, 10:16

Danke erstmal für euere Meinungen....

Memtest ist standardmäßig am durchlaufen ab und an und zeigte keine fehler an (Bei 3 oder x Durchläufen) allerdings ist die Geschichte Memtest auch so eine Sache da gebe ich dir recht....

Was das "Stören angeht, so ist es nicht das sie mich stören, sondern einfach nur ein Fehlerausschluss weil ich VM nicht so gut kenne.....

Was das Bridged-Protocol angeht ist das eh deaktiviert.....(war wohl von meinem Vorgänger so eingestellt....??) siehe Bildchen ...ist das so richtig???

Ich persönlich mag Vm nicht unbedingt (nicht schlagen) bzw. halte nicht viel von virtualisierungen, sie sind zwar schnell gemacht bieten auchvieles aber eben nicht alles aufgrund der Virtuellen Umgebung....

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LG
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Beitragvon Dayworker » 15.04.2013, 11:23

Ich werd dir mal ein bisken auf die Sprünge helfen. Die Firma heißt VMware und wenn wir hier von VM sprechen, geht es um einen Gast die VM.

Unabhängig davon macht eure VMware-Config keinen Sinn für mich. Das VMnet2 ist in Voreinstellung unbenutzt oder nur in Benutzung, wenn der Rechner über eine zweite Netzwerkkarte verfügt. Das ist jedoch unwahrscheinlich, da dann eure Intel 1000MT mit einem #2-Anhängsel gelistet sein würde oder ihr habt manuell das VMware-Bridge-Interface in den Win-Netzwerkeinstellungen geändert. Wenn du jedoch keine Angaben zu eurer Netzwerk-Config machst, geht hier jeder von den Voreinstellungen aus. Ich kann daher nur jedem abraten, die VMware-Netzwerkvoreinstellungen so zu verändern, wenn man das ganze VMware-Netzwerkkonzept nicht vollständig verstanden hat.

Ob die VMware-Konsolenanwendung läuft oder nicht, spielt für eine VM keine Rolle. Die Console sieht VMware daher ausschließlich als notwendiges Mittel zur Erst-Inst eines Gastes an, danach sollen die dem Gast-OS beiliegenden Mittel wie RDP, SSH oder VNC genutzt werden. Zusatztools wie Teamviewer gehen natürlich auch, sind aber von VMware ungetestet. Eine VM ist auf dem Host immer als Prozeß mit dem Namen "vmware-vmx.exe" zu finden. Da du auch noch Avira auf dem Dekstop hast, könnte es auch noch etwas banales sein. Trage dafür Sorge, daß VMDKs von Avira unangetastet bleiben. Avira wird von VMware sogar mitgeloggt, wenn ein Zugriff erfolgt. Deine unwillige VM könnte also auch daherrühren, daß Avira die VMDK-Datei komplett sperrt und dann seine Arbeit macht. Für die VM jedoch ziehst du ihr damit den Datenträger unter den Hintern weg und je nach Gast-OS hat das weitere Konsequenzen bis zum BSOD die Folge.

So wie sich der Fall für mich darstellt, habt ihr wahrscheinlich noch ganz andere Dinge wie Sparse-Disks und Snapshots in Anwendung und die könnten über Eck in Kombination mit Avira auch für eure Probleme verantwortlich sein. Verlinke daher bitte mal das ungekürzte "vmware.log" aus dem Ordner der unwilligen VM auf einen Freehoster oder eignen Webspace. Hoffentlich lichtet sich dann der Schleier.

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Beitragvon coolcat_down » 15.04.2013, 12:27

o wie sich der Fall für mich darstellt, habt ihr wahrscheinlich noch ganz andere Dinge wie Sparse-Disks und Snapshots in Anwendung und die könnten über Eck in Kombination mit Avira auch für eure Probleme verantwortlich sein. Verlinke daher bitte mal das ungekürzte "vmware.log" aus dem Ordner der unwilligen VM auf einen Freehoster oder eignen Webspace. Hoffentlich lichtet sich dann der Schleier


Ähm ok nur das ich nichts missverstehe, die VM an sich ist nicht unwillig denn wenn der Server sich aufhängt läuft die VM ja weiter...ich weis ich habe eingangs darauf hingewiesen das wenn ich die virtuelle Umgebung starte das sich dann der (reale) Server aufhängt, aber eben nicht die virtuelle.....

Die Logs kann ich aber trotzdem anhängen :)

LG
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Beitragvon Dayworker » 16.04.2013, 12:38

Dann hilft das Log natürlich nicht. Hast du inzwischen den Speicher getestet?


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