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Netzprobleme durch Server?

Hilfe bei Problemen mit der Installation oder Benutzung des VMware GSX Server und VMware Server 1.

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Netzprobleme durch Server?

Beitragvon rprengel » 04.09.2012, 15:55

Hallo,

bei einem Kunden laufen noch 3 Vmware 1.09 Server. Eigentlich seit Jahren ohne Probleme aber seit einigen Monaten haben wir sporadische Netzwerkeffekte die dann das Netz komplett lahm legen. Zur Zeit lässt sich noch kein Muster erkennen zumal das auch mitten in der Nacht passiert wenn im Netz nichts los ist.
Was mit nur aufgefallen ist ist ein Vmware-Server genau zu diesem Zeitpunkt laut top 100 % CPU Last hat.
Meine Frage:
Gibt es ggf bekannte Probleme das Vmware-Server entprechende Effekte verursachen. Ich will den Kunden eh auf ESX5i umziehen aber das wird noch dauern.

Gruß und Dank

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Beitragvon e-e-e » 04.09.2012, 16:43

Hallo,

ich hatte mal einen ähnlichen Effekt bei einem Kunden dessen DHCP-Server IPs im Bereich der festen IP-Adressen vergeben hat (falsch konfiguriert) und eine VM in der Nacht immer eine IP angefordert hat (reboot), die schon vergeben war, das hat dann immer zu Netzproblemen und 100%iger Hostauslastung geführt.

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Beitragvon Dayworker » 04.09.2012, 18:26

Entweder das oder auf dem Host/Gast läuft irgendeine SW bzw Hintergrundtask, das die CPU komplett auslastet.
Ich würde in jedem Fall noch auf die VMserver-Version 1.10 updaten, da bei der Version 1.09 zwei schwerwiegende Probleme bekannt geworden ist. Siehe dazu auch http://www.vmware.com/support/server/do ... #bugfix109

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Beitragvon ~thc » 05.09.2012, 15:26

Ich hatte mit dem VMWare Server 1.0.10 nur die CPU-Spitzen des Hosts (Win2003) beobachtet - der top in der Linux-VM zeigte auch währenddessen gepflegte Langeweile. Ich konnte das bis zur Migration auf ESXi nicht klären.

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Beitragvon Dayworker » 05.09.2012, 19:36

Ich hatte mit dem VMWare Server 1.0.10 nur die CPU-Spitzen des Hosts (Win2003) beobachtet
Das ist aber reichlich wage und taucht kaum zur Ursachenforschung.
Beide VMserver hatten/haben aber Probleme mit den Energiesparfunktionen, die ihnen durch das Host-OS aufgezwungen werden. Beim VMserver2 kam unter Linux als Host-OS noch hinzu, daß dieser damit sowieso ein Problem hatte. Trotz im Leerlauf befindlicher VMs stieg dabei die Host-Auslastung kontinuierlich bis auf 100% der Host-Systemleistung an. Einzigste Lösung war, den Host monatlich zu rebooten.
Mit Windows als Host-OS hatte ich diese Probleme auch nach monatelanger VM-Laufzeit nie feststellen können.

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Beitragvon ~thc » 06.09.2012, 09:09

Dayworker hat geschrieben:Das ist aber reichlich wage und taucht kaum zur Ursachenforschung.


Vielleicht habe ich mich nicht klar genug ausgedrückt.

Die Lastspitzen tauchten bei mir ohne beobachtbare Netzwerkprobleme auf. Bei mir waren sie also nicht die Ursache von Netzwerkproblemen.

Die interne Auslastung der Linux-VM zeigte währenddessen normales Leerlaufverhalten. Die vCPU-Last war also nicht die Ursache der Host-CPU-Spitzen.

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Beitragvon Dayworker » 06.09.2012, 10:19

~thc hat geschrieben:Vielleicht habe ich mich nicht klar genug ausgedrückt.

Die Lastspitzen tauchten bei mir ohne beobachtbare Netzwerkprobleme auf. Bei mir waren sie also nicht die Ursache von Netzwerkproblemen.

Die interne Auslastung der Linux-VM zeigte währenddessen normales Leerlaufverhalten. Die vCPU-Last war also nicht die Ursache der Host-CPU-Spitzen.
Heißt das jetzt im Umkehrschluß, daß du die bekannten Last-Probleme des VMserver2 auch mit dem VMserver1 nachvollziehen konntest?

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Beitragvon ~thc » 06.09.2012, 17:40

Dayworker hat geschrieben:]Heißt das jetzt im Umkehrschluß, daß du die bekannten Last-Probleme des VMserver2 auch mit dem VMserver1 nachvollziehen konntest?


Nein. Das von dir geschilderte Verhalten konnte ich auf einem jahrelang betriebenen VMWare Server 2 unter Linux nie beobachten. Die 1.0.10-Installtion auf dem Windows Server 2003 zeigte im Bereich von Minuten bis zu einer Stunde 100%-CPU-Last auf dem Host ohne erkennbare Ursache. Die Last kehrte dann von allein auf ihren Normalwert zurück.

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Beitragvon Dayworker » 07.09.2012, 04:15

Habt ihr eure Untersuchungen mal auf die Spitze getrieben und zu einem Zeitpunkt ohne laufende VMs beobachtet?
Ich weiß jedenfalls von Avira, welches sich dann sogar im "vmware.log" wiederfand, und vor allem DotNET, daß beide nicht unproblematisch sind.
Beispielsweise läuft nach dem Einspielen der M$-Updates für DotNET neben dem üblichen "Windows Installer" immer noch der ständig kurzzeitig laufende, neue Tasks generierende "DotNET Runtime Optimization Service". Ärgerlich an letzterem ist, daß dessen Startoption jedesmal ungefragt auf "Automatisch" gesetzt wird und er dadurch seine "Taskerstellungs- und -abbauorgien" auch nach einen Reboot weiterführt.
Daran haben bis jetzt weder die Einspielung irgendwelcher Servicepacks noch weiterer M$-Updates seit Win2k etwas geändert. Ruhe brachte nur die manuelle Intervention in Form von Umstellen des Dienstes oder beim scriptgesteuertem Shutdown/Reboot.

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Beitragvon rprengel » 07.09.2012, 07:14

Dayworker hat geschrieben:Habt ihr eure Untersuchungen mal auf die Spitze getrieben und zu einem Zeitpunkt ohne laufende VMs beobachtet?
Ich weiß jedenfalls von Avira, welches sich dann sogar im "vmware.log" wiederfand, und vor allem DotNET, daß beide nicht unproblematisch sind.
Beispielsweise läuft nach dem Einspielen der M$-Updates für DotNET neben dem üblichen "Windows Installer" immer noch der ständig kurzzeitig laufende, neue Tasks generierende "DotNET Runtime Optimization Service". Ärgerlich an letzterem ist, daß dessen Startoption jedesmal ungefragt auf "Automatisch" gesetzt wird und er dadurch seine "Taskerstellungs- und -abbauorgien" auch nach einen Reboot weiterführt.
Daran haben bis jetzt weder die Einspielung irgendwelcher Servicepacks noch weiterer M$-Updates seit Win2k etwas geändert. Ruhe brachte nur die manuelle Intervention in Form von Umstellen des Dienstes oder beim scriptgesteuertem Shutdown/Reboot.


Hallo,

ich denke wir haben das Problem eingegrenzt.
Der Vm Server ist Opfer und nicht Täter ;-)
Es sieht so aus als ob in einem anderen Server die Oboard-Netzwerkkarte eine kleine Macke hat und dadurch sporadisch wohl sogar auch die Switche überlastet hat obwohl die sich eigentlichen damit umgehen können sollten.
Aufgefallen ist das weil meine Monitoringlösung seit dem letzten Ausbruch häufig TCP-IP Fehler auf einigen Diensten gemeldet hat. Aktuelle habe ich die Karte deaktiviert und eine Ersatzkarte eingebaut. Seit diesem Zeitpunkt ist im Monitoring nichts mehr aufgetaucht. Mal schauen ob es das war aber der Vmware-Server ist aus meiner Sicht vom Haken.

Gruß


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