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VMWare Server 1 verursacht Startprobleme vom Hostrechner

Hilfe bei Problemen mit der Installation oder Benutzung des VMware GSX Server und VMware Server 1.

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VMWare Server 1 verursacht Startprobleme vom Hostrechner

Beitragvon Flomo » 05.04.2012, 14:14

Hallo Leute,

ich habe ein eigenartiges Problem mit einer VM Ware Installation auf einem Fujitsu Siemens Rechner (Celsius W360, etwa 3 Jahre alt).

Der Rechner hat die letzten 3 Jahre klaglos mit Windows XP funktioniert, jetzt habe ich VM Ware Server 1.0.10 installiert, eine Player VM konvertiert und ohne Probleme eingerichtet.
Dabei wurde der Rechner auch einige male neu warm-gestartet.

Wenn der PC dann aber einige Zeit aus ist und wird gestartt, sehe ich noch kurz den blauen Balken vom Windows Logo, dann erfolgt ein Neustart.

Ich habe schon eine andere Festplatte ausprobiert, mit genau den gleichen Ergebnissen.

Gibt es hier bekannte Probleme?

Florian

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Beitragvon Dayworker » 06.04.2012, 12:34

Dein Host-OS WinXP hängt nach der VMserver1-Inst in einer Reboot-Schleife fest. Das ist mir neu.

Was hast du sonst noch auf dem Rechner am Laufen? Interessant sind dort etwaige Virenscanner oder Security-Suiten?

Womit hast du die Player-VM konvertiert? Hattest du den Converter separat installiert und die Abfrage zur Inst von Host-Komponenten bestättigt, damit der Host in eine VM überführt werden kann? Welche Converter-Version hast du genommen?

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Beitragvon Flomo » 06.04.2012, 17:06

Der Rechner soll später isoliert stehen, wird nicht ans Internet angeschlossen und hat deshalb auch keinen Virescanner, keine Firewall o.ä.

Die Player4 Maschine wurde mit dem VMWare Converter 5 konvertiert, das Konvertieren on-the-fly wurde erst gar nicht angeboten, Server1 hat gleich gemeldet, dass die Maschine in einem Format daherkommt, die neuer ist als das, was er konvertieren kann.

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Beitragvon Dayworker » 06.04.2012, 17:33

Player4 bzw Workstation8 setzen standardmäßig auf die vHW-Version 8 und damit kann außer vSphere5, eventuell auch noch Fusion4, kein älteres VMware-Produkt etwas anfangen.
Die Konvertierung hättest du dir auch sparen können und mit ein wenig Handarbeit an der vDisk (VMDK-Datei) und VM-Config (VMX-Datei) ganz einfach lösen können. Zumal der Converter5 bei sämtlichen Win-OS vom Stande pre-Vista keine glückliche Figur abgibt. Für pre-Vista verwendet man besser gleich den älteren Converter3.03 oder achtet beim Converter5 auf den richtigen Plattencontroller in der späteren VM.

Das erklärt aber immer noch nicht, wie der Dauer-Reboot zustandekommt. Leider hast du meine restlichen Fragen zum Konverter nicht beantwortet....

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Beitragvon Flomo » 09.04.2012, 17:38

Die Konvertierung hättest du dir auch sparen können und mit ein wenig Handarbeit an der vDisk (VMDK-Datei) und VM-Config (VMX-Datei) ganz einfach lösen können

Lös mal auf, was wo geändert werden muss!

Leider hast du meine restlichen Fragen zum Konverter nicht beantwortet....


Also, an eine Abfrage während der Installation vom Converter kann ich mich nicht erinnern.
Es ist lediglich das BS installiert.
Es ist auch nicht das erste mal, dass ich diese Kombination installiere, nur hatte ich sonst nie irgendwelche Probleme.
Installiert wird immer alles ohne die Webserver Sachen

Was mir am Converter5 gefällt, ist die Unterstützung von neueren TrueImage Images, in meinem Fall der von TIH 2010.

Ich werde morgen noch einige Versuche machen, ab wann der Rechner das Problem bekommt, also mit der Installation vom Server, vom Converter oder erst wenn die virtuelle Maschine mal gelaufen ist.

Florian

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Beitragvon Dayworker » 09.04.2012, 22:27

Zum Ändern der "virtualHW.version" brauchst du nur die VMX- und VMDK-Datei in einem normalen Texteditor (kein Word oder sonstige Textverarbeitung) öffnen und dort die Version von 8 auf 4 ändern.
Bei einer Sparse-Disk ohne 2GB-Stückelung muß man aber einen kleinen Umweg machen, da hier die kleine, wenige KByte große Beschreibungs-VMDK fehlt.
Die verschiedenen VMDK-Typen hat unser Ulli schön übersichtlich unter http://sanbarrow.com/vmdk/disktypes.html#regularvmdks erklärt.

Okay mit der direkten Verwendbarkeit sparst du dir einen Arbeitsschritt. Ansonsten würdest du wie jeden anderen Rechner auch einfach normal das Image zurückspielen. Einzigster Unterschied wäre dann nur, daß du eine VM mit ausreichender vDisk-Grösse von der TrueImage-CD startest und da hinein das Restore machst. Danach mußt du der neuen VM im Converter einmal eine Re-Config angedeien lassen (dabei werden die fehlenden Treiber für den neuen Plattencontroller hinzugefügt) und dann startet die VM auch ohne Bluescreen mit Fehlernummer 0x7b.

Damit du dir den Reboot-Ärger ersparst, würde ich als erstes den Autom.Reboot im Fehlerfall in den Systemeigenschaften unter "Erweitert" -> "Starten und Wiederherstellen" abschalten.
Dann siehst du wenigstens die genaue Bluescreen-Nummer und kannst nach einer Lösung im Web suchen.

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Beitragvon Flomo » 11.04.2012, 18:59

Ich habe den halben Tag damit verbracht, alle möglichen Konstellationen auszuprobieren, wann der Rechner anfängt mit den Problemen beim starten.
Eindeutiges Ergebnis: Es gibt kein eindeutiges Ergebnis.
Ich konnte keine reproduzierbare Konstellation rausfinden.
Das einzig Eindeutige war, dass ein chkdsk der Platte jedes mal jede Menge falsche Indexeinträge korrigiert hat, nachdem die Startprobleme aufgetaucht sind.In einem anderen Zusammenhang war die Ursache dafür schlechter RAM.
Nachdem ich dann hier den Arbeitsspeicher ausgetauscht habe, ist mein Problem verschwunden.

Danke für alle Tipps

Florian


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