Hallo zusammen,
wir haben hier einen Intel SR2625UR / S5520UR Server.
Meine Frage:
Unterstützt die Standard-ISO vom ESXi diesen Server , sodass all seine Komponenten wie z.B. Lüfter etc. im Hardware-Tab des vCenters erscheinen oder muss ich dazu eine spezielle von VMWare bereitgestellte ISO verwenden?
(VMWare und Thomas Krenn schon abgegrast...aber nicht sicher ob ich etwas übersehe)
Wenn ich mich nicht täusche, gab es damals bei HP spezielle ESXi-ISOs, sodass auch alle Komponenten des Komplett-Systems vom Host erkannt wurden (war ein HP DL-370 G6).
Im Voraus besten Dank!
Die Foren-SW läuft ohne erkennbare Probleme. Sollte doch etwas nicht funktionieren, bitte gerne hier jederzeit melden und wir kümmern uns zeitnah darum. Danke!
Kurze Frage: spezielle ESXi-ISO für Intel SR2625UR
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Ich habe so ein Board leider nicht im Zugriff, und kann deswegen weder Funktionalitaet noch Nicht-Funktionalitaet bestaetigen, aber der Eintrag auf der HCL hat ja nun rein gar nix damit zu tun, ob man Luefter im HW-Monitoring-Tab des vSphere-Clients sehen kann oder nicht. Der besagt noch nicht einmal, dass saemtliche Komponenten des Boards ueberhaupt von ESXi unterstuetzt wuerden.
FALLS das Board-Management die gewuenschten Daten an den von VMware abgefragten Stellen zur Verfuegung stellt, DANN werden die im vSphere-Client angezeigt. Oder falls ein vom Hersteller bereitgestellter Provider sich an den passenden Stellen im ESXi einbucht.
Zumindest solange, bis der CIM-Server mal wieder das Zeitliche segnet...
FALLS das Board-Management die gewuenschten Daten an den von VMware abgefragten Stellen zur Verfuegung stellt, DANN werden die im vSphere-Client angezeigt. Oder falls ein vom Hersteller bereitgestellter Provider sich an den passenden Stellen im ESXi einbucht.
Zumindest solange, bis der CIM-Server mal wieder das Zeitliche segnet...
JustMe hat geschrieben:Ich habe so ein Board leider nicht im Zugriff, und kann deswegen weder Funktionalitaet noch Nicht-Funktionalitaet bestaetigen, aber der Eintrag auf der HCL hat ja nun rein gar nix damit zu tun, ob man Luefter im HW-Monitoring-Tab des vSphere-Clients sehen kann oder nicht.
Von meinen Erfahrungen mit verschiedenen HCL-Intel-Server-Boards gegenüber WihteBox- oder virtuellen ESX-Servern bin ich genau davon ausgegangen. Aber ich lerne ja gerne dazu.
Welche Boards auf der HCL zeigen denn im Status weniger oder nichts (außer den Softwarekomponenten) an?
Und lässt sich das dann "nachrüsten"?
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- King of the Hill
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Ob die MBs im ESXi etwas anzeigen, läßt sich der HCL nicht entnehmen. Darin wird nur die getestete Kompatibilität aufgeführt. Damit der ESXi bekanntermaßen etwas beim HW-Monitoring anzeigen kann, braucht es die CIM-Provider und in den meisten Fällen führt dann der Weg direkt zum ESXi-ISO des HW-Herstellers. Falls in diesem Fall Intel keinen CIM-Provider für den gesamten Server vorhält, kannst du noch versuchen, für einzelne HW-Bestandteile wie den Raid-Controller einen passenden bei Intel zu finden. Da Intel bei den Raid-Controllern wie Dell meist umgelabelte LSI-Controller verwendet, könnte man dort nochmal nachsehen.
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Guten Morgen zusammen,
voller Zuversicht habe ich eine Installation mittels Standard-ESXi-ISO 5.5.U2 durchgeführt.
Bei diesem Board funktioniert es:
Wenn die HCL also keine Garantie dafür ist, ob sämtliche zu überwachenden Komponenten angezeigt werden - und dementsprechend automatisierte Alarme ausgeführt werden können (bei z.T. für den Server lebensnotwendigen Komponenten) - gilt also IMHO auch einfach...testen oder nachfragen.
Wenn es bei dir @~thc jedoch bisher immer so war, scheint mir die Wahrscheinlichkeit jedoch einfach hoch, dass es auch so ist
- Bei welchen (Server)Boards bsp. werden die integrierten Sensoren nicht angezeigt und benötigen eine angepasste Hersteller-ISO? @Dayworker + @Justme
Ehrlich gesagt entwickelt sich diese Tatsache dann auch zu einer zukünftigen Kaufentscheidung.
Erfahrungsgemäß kenne ich das bei üblichen Desktopboards - die zu Testzwecken herhalten. Dort wird nur das allernötigste angezeigt:
Bei diesem Mainboard handelt es sich um ein Gigabyte GA-B85M-HD3G, das nicht in der HCL zu finden ist.
voller Zuversicht habe ich eine Installation mittels Standard-ESXi-ISO 5.5.U2 durchgeführt.
Bei diesem Board funktioniert es:

Genau das meinte ich bzgl. angepasster ISO. Damals war dies eben bei einem HP DL370 G6 nötig.Dayworker hat geschrieben:...und in den meisten Fällen führt dann der Weg direkt zum ESXi-ISO des HW-Herstellers.
Wenn die HCL also keine Garantie dafür ist, ob sämtliche zu überwachenden Komponenten angezeigt werden - und dementsprechend automatisierte Alarme ausgeführt werden können (bei z.T. für den Server lebensnotwendigen Komponenten) - gilt also IMHO auch einfach...testen oder nachfragen.
Wenn es bei dir @~thc jedoch bisher immer so war, scheint mir die Wahrscheinlichkeit jedoch einfach hoch, dass es auch so ist

- Bei welchen (Server)Boards bsp. werden die integrierten Sensoren nicht angezeigt und benötigen eine angepasste Hersteller-ISO? @Dayworker + @Justme
Ehrlich gesagt entwickelt sich diese Tatsache dann auch zu einer zukünftigen Kaufentscheidung.
Erfahrungsgemäß kenne ich das bei üblichen Desktopboards - die zu Testzwecken herhalten. Dort wird nur das allernötigste angezeigt:

Bei diesem Mainboard handelt es sich um ein Gigabyte GA-B85M-HD3G, das nicht in der HCL zu finden ist.
Nun, es mag jeder nach seiner (oder ihrer) eigenen Fasson gluecklich werden, und ich bin sicher eher der letzte, der irgendwelche Kaufempfehlungen abgeben wuerde, aber eine derartige Entscheidung davon abhaengig zu machen, ob da nun ein paar Luefterdrehzahlen im vSphere-Client angezeigt werden, halte ich persoenlich fuer aeusserst fragwuerdig. Da wuerden mich ganz andere Themen interessieren.
Meine eigenen Erfahrungen mit dem CIM-Server sind hier leider derart negativ, dass ich auf diese Komponente ueberhaupt nicht mehr vertraue. Zumindest so lange, bis ich eines besseren belehrt werde(n sollte).
In meinen Augen ist es sowieso bemerkenswert, dass sich ein Software-Hersteller hier anmasst, Statusinformationen zur Hardware zu bewerten (Thema: Alarme). Besser waer's in meinen Augen, hier einzig und allein einen einzigen Alarm zu haben "Please check hardware", wenn auch nur irgendwas nicht so gefunden wird wie erwartet. Und der Bediener bedient sich dann Tools oder Schnittstellen, die der Hardware-Hersteller zur Verfuegung stellt. Der weiss i.A. am ehesten, wie die Daten seiner Hardware zu beurteilen sind. Zumindest, wenn es nicht gerade die kleinste Frickelbude ist.
Just my 2c.
Meine eigenen Erfahrungen mit dem CIM-Server sind hier leider derart negativ, dass ich auf diese Komponente ueberhaupt nicht mehr vertraue. Zumindest so lange, bis ich eines besseren belehrt werde(n sollte).
In meinen Augen ist es sowieso bemerkenswert, dass sich ein Software-Hersteller hier anmasst, Statusinformationen zur Hardware zu bewerten (Thema: Alarme). Besser waer's in meinen Augen, hier einzig und allein einen einzigen Alarm zu haben "Please check hardware", wenn auch nur irgendwas nicht so gefunden wird wie erwartet. Und der Bediener bedient sich dann Tools oder Schnittstellen, die der Hardware-Hersteller zur Verfuegung stellt. Der weiss i.A. am ehesten, wie die Daten seiner Hardware zu beurteilen sind. Zumindest, wenn es nicht gerade die kleinste Frickelbude ist.
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Wie häufig die Thermik unterschätzt wird. :-/ Die Lüfterüberwachung ist genau so wichtig wie alles andere.JustMe hat geschrieben:...Entscheidung davon abhaengig zu machen, ob da nun ein paar Luefterdrehzahlen im vSphere-Client angezeigt werden, halte ich persoenlich fuer aeusserst fragwuerdig.
Nur wenn "bsp." Lüfter ausfallen und der Server droht einem Hitzetod zu sterben oder die Festplatten zu hohe Temperaturen haben oder ein Netzteil ausfällt und man davon nichts mitbekommt (auch wenn der Server piepst er aber 150 Meter entfernt in einem geschlossenen Raum steht) finde ich das äußerst hilfreich, aber ganz und gar nicht fragwürdig. So bekomme zusätzlich ich eine E-Mail auf mein Smartphone und ich weiß Bescheid.
Wenn ich hier einen HP Server mit "ILO2" hätte, wäre mir das auch egal was mir der vSphere oder Webclient anzeigt. Dann wäre es nur ein "nice2have".JustMe hat geschrieben:Und der Bediener bedient sich dann Tools oder Schnittstellen, die der Hardware-Hersteller zur Verfuegung stellt.
Leider gibt es da keine Norm und muss am Ende eh von den Gegebenheiten des Herstellers abhängig gemacht werden
Just in my honest opinion.

Aehem; mit welchem Wort genau habe ich den Eindruck in Dir erweckt, ich wuerde das Thema Temperatur (Thermik is meines Wissens etwas anderes...) unterschaetzen?
Gerade WEIL ich dieses (meines Erachtens) NICHT tue, ist mir das aeusserst fragile Konstrukt im Hypervisor eben NICHT vertrauenerweckend genug.
Wer schon (ein paar) mal wegen eines vCenter-Fehlalarms nachts geweckt wurde, oder dessen Server abgestuerzt ist, weil er sich auf den (seit Wochen ausgefallenen) CIM-Server verlassen hatte, wird mir vmtl. zustimmen koennen.
Aber wie schon ausgedrueckt: ICH trete hier nur fuer MEINE Meinung ein. Die gebe ich nicht her, und jeder ist aufgefordert sich eine eigene zu bilden, die selbstverstaendlich nicht meiner entsprechen muss.
PS:
Es muss ja nun nicht unbedingt HP sein
Gerade WEIL ich dieses (meines Erachtens) NICHT tue, ist mir das aeusserst fragile Konstrukt im Hypervisor eben NICHT vertrauenerweckend genug.
Wer schon (ein paar) mal wegen eines vCenter-Fehlalarms nachts geweckt wurde, oder dessen Server abgestuerzt ist, weil er sich auf den (seit Wochen ausgefallenen) CIM-Server verlassen hatte, wird mir vmtl. zustimmen koennen.
Aber wie schon ausgedrueckt: ICH trete hier nur fuer MEINE Meinung ein. Die gebe ich nicht her, und jeder ist aufgefordert sich eine eigene zu bilden, die selbstverstaendlich nicht meiner entsprechen muss.
PS:
Es muss ja nun nicht unbedingt HP sein

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Das funktioniert aber nur über das vCenter. Der ESXi selbst ist dazu nicht in der Lage und das Versenden einer Mail bietet die ESXi-Busybox überhaupt nicht an. Von der Warte sieh die CIM-Provider als eine Möglichkeit der Überwachung an, um eine gescheite Remote-Lösung ala iLO, iDRAC etc kommst du nicht herum. Auch wenn "~thc" im Thread Health Status / Sensoren / HCL den KB-Eintrag verlinkt hat, daß der ESXi nativ die IPMI-Sensoren auslesen kann, hilft dir das nur bedingt weiter. Die Einschränkung ist nämlich, daß auch herstellerspezielle Sensoren verbaut sein können und mit diesen kann der ESXi dann wieder nichts anfangen.vin-jordan hat geschrieben:So bekomme zusätzlich ich eine E-Mail auf mein Smartphone und ich weiß Bescheid.
Dir bleibt somit nur, dich vor dem HW-Kauf entweder selbst schlauzumachen oder ein Systemhaus mit der Umsetzung deines Virtualisierungsvorhabens zu betrauen. Hier im Forum sind auch mehrere User wie "irix" (hauptsächlich Dell-Produkte) unterwegs, bei denen eine entsprechende Firma dahinter steht, die dir direkt entsprechende HW anbieten können.
Wenn ich mir so die Download-Section zur Intel Server System SR2625UR Family ansehe, listet Intel nur Raid-Treiber für zwei ESXi-Versionen auf. Entweder hat Intel keine herstellereigenen Sensoren verbaut und dir reicht dann das Standard-ISO von VMware oder Intel sieht das Haupteinsatzgebiet für diese Server-Familie überhaupt nicht in der Virtualisierung. Die dritte Möglichkeit wäre, daß Intel diesem Server bzw der Server-Familie allgemein sehr wenige Sensoren gegönnt bzw die vorhandenen nur über eine umfangreichere Remote-Funktionalität verfügbar gemacht hat. Dadurch würde man sich zum einen die CIM-Provider ersparen und zum anderen würde man damit unabhängig vom auf der HW laufenden Hypervisor werden.
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Dayworker hat geschrieben:Das funktioniert aber nur über das vCenter. Der ESXi selbst ist dazu nicht in der Lage und das Versenden einer Mail bietet die ESXi-Busybox überhaupt nicht an.vin-jordan hat geschrieben:So bekomme zusätzlich ich eine E-Mail auf mein Smartphone und ich weiß Bescheid.
In meinem Fall läuft das über Veeam One das ebenfalls auf dem vCenter Server installiert ist. Diese Software verbindet sich mit dem vCenter (somit auch mit allen Sensoren die über CIM abrufbar sind) und auch mit der eigenen Sicherungssoftware Veeam B+R. Es ist eben auch ein einfaches Überwachungsprogramm und bringt u.a. native E-Mail Benachrichtigung mit und zeigt mir auch auf einem Blick den Status des Sicherungsprogramms Veeam B+R und informiert mich über alle Eventualitäten.
Das reicht für unsere Zwecke völlig aus.
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