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vSphere with Operations Management sinnvoll ?

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vSphere with Operations Management sinnvoll ?

Beitragvon rziwin » 07.06.2014, 15:31

Wir sind gerade bei der Beschaffung zusätzlicher CPU-Lizenzen vSphere Enterprise Plus. Nun hat das Systemhaus vorgeschlagen doch gleich vSphere with Operations Management oder die vCloud Suite Standard zu kaufen.

Da der vCloud Director ja abgekündigt ist (oder wird) ist für uns nur vCenter Operation Manager zum Monitoring der ESXi Hosts von Interesse.

Aber lohnt sich das finanziell? Ist der vCenter Operation Manager wirklich so toll?

Ohne SnS sind es auf vSphere with Operations Management schon >20.000 € Mehrkosten. Für die vCloud Suite sind es dann schon >40.000 €. Die höhere jährlichen Kosten für SnS sind ja auch nicht ganz ohne.

Ich habe jetzt mal eine Eval-Version des vCenter Operation Manager installiert und ein paar Reports gezogen um zu zeigen wo Ressourcen verschwendet werden und wo Performance-Probleme kommen könnten. Gegenargument von Cheffe: "für den Aufpreis kaufen wir einfach noch 2 dicke Server mit 2*10 Kerner und 256 GB RAM dazu und haben wenigstens was davon".

Wie seht Ihr das?

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Beitragvon mbreidenbach » 07.06.2014, 15:45

Finanziell lohnt sich das wenn es benutzt wird und jemand den Unterschied zwischen Betriebskosten und Anschaffungskosten verstanden hat.

Betriebskosten laufen meist als EHDA Kosten (weil die sind 'eh da'). Und Admins haben Angst da was dran zu ändern weil... das rationalisiert Admins weg.

Also.. mehr Blech kaufen das sichert Admin Jobs.

*SEUFZ*

Muss man immer in Relation sehen. Je größer das System ist und je weniger Admins da sind desto mehr lohnt sich sowas. Dan haben die mehr Zeit für was sinnvolles.

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Beitragvon PeterDA » 08.06.2014, 10:14

Hi,
Wenn man nur die Funktion was hat zuviel bzw. zu wenig Ressourcen ist VSOM sicher zu teuer. Allerdings geht da deutlich mehr. Daher macht VCOPS bzw. VSOM schon Sinn.

Um wieviele Updates geht es denn? Vielleicht macht auch ein ELA Sinn das Macht SaS dann in Zukunft günstiger.


Gruß Peter

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Beitragvon bla!zilla » 08.06.2014, 10:52

Der vCloud Director stirbt nicht so ganz. Er wird aber auf den Bereich Service Provider fokussiert. Alle andere wird über vCAC abgefackelt.

Wenn ihr also kein Service Provider seid und auch nicht vorhabt einer zu werden (also z.B. auch nicht konzernintern o.ä.), dann ist die vCloud Suite für euch nichts. Solltet ihr aber mit dem Gedanken spielen unterschiedliche Mandanten sauber trennen zu wollen, dann ist das sehr wohl etwas für euch.

Wie bereits richtig erwähnt ist es eine Frage von CAPEX und OPEX, also Investitions- und Betriebskosten. Virtualisierungsumgebungen leben von einer hohen Auslastung. Mit jedem Stück Bleck was dazukommt, steigen die Betriebskosten. Wenn dein Chef also argumentiert, dass man für das Geld lieber zwei Server kauft, dann gehört Betriebswirtschaft nicht zu den Stäken deines Chefs. VSOM ist eindeutig darauf ausgelegt Betriebskosten zu senken. Also die Auslastung zu erhöhen (z.B. durch das rightsizing von VMs) oder proaktiv Fehler zu vermeiden (durch die Anzeige von Bottlenecks).

Es macht in meinen Augen übrigens wenig Sinn auf die SnS zu verzichten. Eher würde ich kritisch hinterfragen ob ihr wirklich Enterprise Plus braucht.

ELA wäre nett, da man damit im Schnitt 30% sparen kann, aber man muss halt auch rund 200.000 € (AFAIK waren es 250.000 US-$) in den Ring werfen.

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Beitragvon PeterDA » 08.06.2014, 12:18

Hi,

ELA wäre nett, da man damit im Schnitt 30% sparen kann, aber man muss halt auch rund 200.000 € (AFAIK waren es 250.000 US-$) in den Ring werfen.


das mit denn 200 T€ Stimmt nicht ganz! Es gibt einen Mittelstands ELA den gibt schon für 75 T€. Darauf hat aber zurzeit noch nur ein VMware Partner Zugriff. ;)

Gruß Peter

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Beitragvon bla!zilla » 08.06.2014, 14:02

PeterDA hat geschrieben:das mit denn 200 T€ Stimmt nicht ganz! Es gibt einen Mittelstands ELA den gibt schon für 75 T€. Darauf hat aber zurzeit noch nur ein VMware Partner Zugriff. ;)


Quelle?


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